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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

05.12.2022

Implantologie 2022/2023 Daten, Fakten, Positionen

"Die neuen Möglichkeiten der modernen dentalen Implantologie erfordern eine gute Vernetzung über Fachgrenzen hinweg, um Patientinnen und Patienten eine vorhersagbare Implantat-Behandlung anbieten können," erklärte DGI-Präsident Prof. Dr. Florian Beuer (Berlin) auf dem 36. Kongress der DGI, der vom 24. bis 26. November 2022 in Hamburg stattfand. Vor allem die Betreuung von Risikopatienten benötigt eine enge Zusammenarbeit mit anderen zahnmedizinischen und medizinischen Fächern und eine intensive Fortbildung. Implantologie 2022/2023 Daten, Fakten, Positionen, Nachricht lesen

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03.12.2022

Verspätete Diagnose von Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen während der Pandemie

Während der ersten zwei Jahre der Corona-Pandemie ist es bei Kindern und Jugendlichen in vielen Ländern zu lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisungen im Zusammenhang mit einer verspäteten Diabetes-Diagnose gekommen. Wie ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Privatdozent Dr. Clemens Kamrath der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) festgestellt hat, gab es in diesem Zeitraum deutlich mehr Fälle von diabetischer Ketoazidose. Dabei handelt es sich um eine akute lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung, die bei Insulinmangel auftritt. Besonders gefährdet sind Kinder mit unerkanntem Typ-1-Diabetes. Die Pandemie hat offenbar mit dazu beigetragen, dass die Erkrankung häufig zu spät diagnostiziert wurde. Verspätete Diagnose von Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen während der Pandemie, Nachricht lesen

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02.12.2022

Aus der Online-Selbsthilfe geboren

In Deutschland gibt es eine inklusive Dunkelziffer von rund elf Millionen Menschen mit Diabetes. Über 90 Prozent haben Typ-2-Diabetes und doch sind in der klassischen Selbsthilfe nicht mehr als 40.000 Betroffene organisiert. Gleichwohl wächst die Zahl derer, die sich in den sozialen Medien auf Facebook und Instagram vernetzen. Andreas Wartha (59) und Annika Ziercke (42) sind zwei Typ-2-Instagram-Influencer, die ein neues digitales Format zum Erfahrungsaustausch ins Leben gerufen haben: "Treffpunkt Diabetes" - den neuen virtuellen Stammtisch für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Jeder kann kostenlos teilnehmen, die Zugangsdaten werden einige Tage vor der Veranstaltung auf www.diabetesde.org/treffpunkt veröffentlicht. Aus der Online-Selbsthilfe geboren, Nachricht lesen

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28.11.2022

Gestationsdiabetes

Frauen mit Gestationsdiabetes (GDM) haben nach der Geburt ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Postpartale Diabetes-Screenings werden aber nur in knapp 40 Prozent der Fälle in Anspruch genommen. "Menschen mit Diabetes benötigen kontinuierliche Pflege und Unterstützung, um […] Komplikationen zu vermeiden", fordern aktuell die Organisatoren des Weltdiabetestags unter dem Motto Access to Diabetes Care.[1] Der grundsätzliche Zugang zu Versorgung in Deutschland sei nicht das Problem "aber Hürden für die sektorenübergreifende und interdisziplinäre Versorgung gibt es dennoch", erklärt Professor Michael Roden, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf sowie Direktor des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ). *Sozioökonomische und psychosoziale Faktoren spielen eine weitere wichtige Rolle bei der Entscheidung, Versorgung in Anspruch zu nehmen. Nicht zuletzt benötigen wir mehr Diabetologen und Diabetologinnen und entsprechende Fachabteilungen an den großen Kliniken", fordert Roden. Gestationsdiabetes, Nachricht lesen

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26.11.2022

Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft

Ob im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz - Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus fühlen sich häufig sozial isoliert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat deshalb in diesem Jahr das Thema "Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft" zum Thema ihrer neunten Medienpreisausschreibung gemacht. Die DDG hat die Preise heute auf ihrer Herbsttagung in Wiesbaden in den drei neu geschaffenen Kategorien Hören, Lesen und Sehen an Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum vergeben. Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft, Nachricht lesen

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23.11.2022

Diabetes: Bin ich Typ-F?

Nahezu jede zweite Person in Deutschland ist chronisch krank.[1] Geht man von durchschnittlich drei Bezugspersonen in ihrem nahen Umfeld aus, ist hierzulande rein rechnerisch jede/r zumindest indirekt von einer chronischen Erkrankung betroffen. Weil Millionen Familienmitglieder und Freund/innen mitleiden, helfen möchten und eine wichtige Rolle für den Therapieerfolg spielen, hat das weltweit tätige Gesundheitsunternehmen Abbott die Typ-F-Kampagne ins Leben gerufen. Typ F steht für Familie & Freund/innen, also für all jene, die mit jemandem leben, der dauerhaft behandlungsbedürftig ist. Menschen mit Typ F finden auf der neuen digitalen Plattform www.typ-f.de ausführliche und leicht verständliche Informationen, Erfahrungsberichte und Tipps zum Umgang mit Diabetes, Herzerkrankungen, Parkinson'sche Krankheit, chronischen Schmerzen und der peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK). Warum der regelmäßige Besuch der neuen Webseite www.typ-f.de für Angehörige von chronisch kranken Patient/innen wirklich hilfreich sein kann, erfahren Sie hier. Diabetes: Bin ich Typ-F?, Nachricht lesen

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22.11.2022

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wird Schirmherr vom t1day am 29. Januar 2023

In Deutschland leben inklusive Dunkelziffer rund elf Millionen Menschen mit Diabetes. Davon haben 372.000 den Typ-1-Diabetes, eine Autoimmunerkrankung, die meist schon im Kindes- und Jugendalter auftritt. Das Immunsystem greift die körpereigene Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört die insulinproduzierenden Zellen: So entsteht ein "absoluter Insulinmangel". Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen daher ihr Leben lang Insulin mittels medizintechnischer Hilfsmittel wie Insulinspritze, -pen oder -pumpe zuführen. Die Diabetestechnologie spielt daher für Menschen mit Typ-1-Diabetes eine zentrale Rolle. Da die meisten Patientenveranstaltungen jedoch eher auf Menschen mit Typ-2-Diabetes ausgerichtet sind, gibt es seit 2015 den von der feen GmbH ausgerichteten t1day: ein Tag von, für und mit Typ 1ern. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe hat für den t1day am 29. Januar 2023 erneut die Schirmherrschaft übernommen. Die Veranstaltung wird erstmals hybrid ausgerichtet. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wird Schirmherr vom t1day am 29. Januar 2023, Nachricht lesen

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21.11.2022

Trendwende bei der Behandlung der pAVK

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), eine häufige Volkskrankheit mit mehr als 236 Millionen Betroffenen weltweit, ist eines der Hauptthemen der diesjährigen Dreiländertagung der Deutschen (DGG), Österreichischen (ÖGG) und Schweizerischen (SGG) Gesellschaften für Gefäßchirurgie 2022 in Wien. Die pAVK lässt sich in ihrer asymptomatischen Form (ohne Beschwerden) bei circa 20 Prozent aller über 65-Jährigen nachweisen. In späteren Krankheitsstadien mit typischen Symptomen lässt sich die pAVK bei etwa fünf Prozent der über 55-Jährigen finden. Trendwende bei der Behandlung der pAVK, Nachricht lesen

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19.11.2022

Erstmals rund elf Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland

Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die zentrale Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag für Menschen mit Diabetes, Angehörige und Interessierte rund um den 14. November aus. Aufgrund der Corona-Pandemie fand sie bereits zum dritten Mal digital statt. Veranstalter des zweitägigen Informationsangebotes auf http://www.weltdiabetestag.de/ war die #dedoc° Diabetes Online Community. Erstmals rund elf Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland, Nachricht lesen

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17.11.2022

Deutsche Apotheker fordern E-Rezept

Deutschlands Apotheken bekennen sich zur schnellstmöglichen Einführung des E-Rezepts in ganz Deutschland und setzen deshalb ihre Bemühungen in den beiden Testregionen Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe mit aller Kraft fort. Sie fordern alle Beteiligten im Gesundheitswesen auf, daran mitzuarbeiten, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) möglichst schnell als einfacher und patientenfreundlicher Weg zum Einlösen von E-Rezepten in Apotheken genutzt werden kann. Bislang können E-Rezepte nur per wenig verbreiteter E-Rezept-App oder über den Papierausdruck des Rezeptschlüssels eingelöst werden. Deutsche Apotheker fordern E-Rezept, Nachricht lesen

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15.11.2022

16. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)

Chronische Wunden sind eine der vielen Folgeerkrankungen des Typ-2-Diabetes, die für die Patientinnen und Patienten mit einem hohen Leidensdruck verbunden sind. Wie groß das Risiko für die Entstehung schlecht heilender Wunden ist, hängt - wie bei vielen Diabetesfolgen - auch von der Ernährung ab. Welchen Einfluss aber hat die Ernährung auf bereits bestehende Wunden und worauf sollten Wundpatienten achten? Diese und andere Fragen rund um die chronische Wunde bei Diabetes mellitus werden auf der Vorab-Pressekonferenz zur 16. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) beleuchtet. Die Pressekonferenz findet am 16. November 2022 online statt. 16. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), Nachricht lesen

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14.11.2022

Strategie zur Aufklärung über Diabetes mellitus

Diabetes zu vermeiden und die Bevölkerung besser über die Erkrankung aufzuklären ist Ziel einer gemeinsamen Strategie, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit zusammen mit 30 Expertinnen und Experten eines Fachbeirats entwickelt hat. Dazu sollen die Kompetenzen aller in diesem Bereich tätigen Organisationen und Institutionen in einem Kooperationsnetzwerk unter dem Titel "Diabetesnetz Deutschland - gemeinsam gesünder" gebündelt werden. Geplant ist, gemeinsame Aufklärungs- und Informationsangebote zu erarbeiten, messbare Ziele für den Umgang mit Diabetes zu formulieren sowie Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Strategie zur Aufklärung über Diabetes mellitus, Nachricht lesen

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13.11.2022

Weltdiabetestag 2022: #LanguageMatters!

Seit vielen Jahren wird gesellschaftlich u?ber die Macht der Worte und Kommunikation diskutiert. Der Sprachgebrauch hat auch tiefgreifenden Einfluss darauf, wie Menschen mit Erkrankungen wie Diabetes mellitus in der Gesellschaft gesehen, diskutiert und behandelt werden. Ausgehend von englischsprachigen Ländern hat sich "Language Matters Diabetes" zu einer globalen Bewegung entwickelt, die nun auch in Deutschland angekommen ist. Die Diabetologie nimmt dabei in der gesamten Medizin eine visionäre und fortschrittliche Rolle ein: Sie ist die erste medizinischen Fachrichtung, in der sich unter anderem mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe und der Diabetes Online Community #dedoc° Behandelnde und mit Diabetes lebende Menschen zusammengefunden haben, um gemeinsam ein Positionspapier zu sensibler Sprache zu entwickeln. Es wird anlässlich des Weltdiabetestags veröffentlicht und wurde am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Weltdiabetestag 2022: #LanguageMatters!, Nachricht lesen

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11.11.2022

Ernährungslehre im Medizinstudium

In der medizinischen Ausbildung sind häufig nur einige Unterrichtsstunden für das Thema Ernährung vorgesehen. Dabei hat das tägliche Essen und Trinken einen vielschichtigen Einfluss auf zahlreiche chronische Erkrankungen wie Herzkrankheiten und Typ-2-Diabetes. Studien untermauern, wie wichtig ein umfassendes Ernährungswissen für zukünftige Ärzte und Ärztinnen, aber auch andere Fachkräfte des Gesundheitswesens ist. Ernährungslehre im Medizinstudium, Nachricht lesen

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10.11.2022

Diagnose Diabetes mellitus: eine häufig unterschätzte psychische Belastung

Täglich erkranken etwa 1600 Menschen in Deutschland neu an Diabetes mellitus. Viele von ihnen sind mit der Diagnose und den täglichen Anforderungen, die diese Stoffwechselerkrankung an sie stellt, überfordert. Fast jedem zweiten Menschen mit Diabetes Typ 1 droht ein "Diabetes-Distress". Entscheidend ist, Betroffene frühzeitig zu identifizieren und gegenzulenken, um damit einhergehende diabetische Komplikationen zu verhindern. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) empfiehlt allen Diabetespatientinnen und -patienten, sich bei Distress-Symptomen unbedingt ihrem Diabetesteam anzuvertrauen und gegebenenfalls diabetespsychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Diagnose Diabetes mellitus: eine häufig unterschätzte psychische Belastung, Nachricht lesen

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09.11.2022

Herz-Kreislauf-Risiken bei Diabetes Typ 2

Entgleisungen des Blutzuckerspiegels sind das Hauptmerkmal des Typ-2-Diabetes. Die eigentliche Krankheitslast entsteht jedoch durch Folgeschäden und Komplikationen des Diabetes, die hauptsächlich auf diabetesbedingte Schäden am Blutgefäßsystem zurückgehen: Nieren-, Nerven- und Augenschädigungen zählen ebenso dazu wie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese vaskulären Komplikationen sind ein Schwerpunktthema auf der 16. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) stattfindet. Auf einer Pressekonferenz zum Kongress am 25. November 2022 diskutieren Experten, welche vaskulären Risiken von den unterschiedlichen Subtypen des Typ-2-Diabetes ausgehen. Herz-Kreislauf-Risiken bei Diabetes Typ 2, Nachricht lesen

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08.11.2022

Von Schluckbeschwerden bis Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen

Menschen mit Diabetes entwickeln im Laufe der Zeit häufig Begleit- und Folgeerkrankungen wie die "diabetische Neuropathie". Von den derzeit etwa 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland lebt durchschnittlich mehr als jeder Dritte auch mit einer solchen Nervenerkrankung. Sie kann alle Organsysteme des Körpers betreffen und verschiedenste Beschwerden bereiten. Was Betroffenen helfen kann, ist eines der Themen beim zentralen Patienteninformationstag zum Weltdiabetestag 2022. Er findet wieder digital auf http://www.weltdiabetestag.de/ statt. Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe ihn unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland aus. Veranstalter der virtuellen Veranstaltung ist die #dedoc° Diabetes Online Community, die am 14. November mit dem Community-Event #docday° fu?r Viralität in den sozialen Medien sorgt. Als Medienpartner unterstützt der Kirchheim-Verlag. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe verantwortet bereits am 13. November ab 10.00 Uhr den Digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Fachvorträgen und Webinaren rund um das Leben mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 und die Therapie. Von Schluckbeschwerden bis Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen, Nachricht lesen

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06.11.2022

Apotheken fordern Entlastung von Energiekosten

Die 18.000 Apotheken in Deutschland können aus Gründen der Versorgungsqualität kaum Gas und Strom sparen: Um Arzneimittel zu schützen, müssen Klimaanlagen und Kühlschränke laufen, Sicherheitsbeleuchtung und Messgeräte aktiv sein. Selbst bei hoher Energieeffizienz der Betriebe steigen die Ausgaben durch die Preisexplosion derzeit um ein Vielfaches an. "Die Apotheken müssen dringend in die aktuellen Entlastungsmaßnahmen und Härtefallregelungen des Bundes aufgenommen werden", sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Apotheken fordern Entlastung von Energiekosten, Nachricht lesen

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04.11.2022

Diabetiker/innen verlieren mehr Zähne durch Parodontitis

Menschen mit Diabetes mellitus sollten ihren Blutzucker gut kontrollieren - auch ihrer Mundgesundheit zuliebe. Denn ein erhöhter Blutzuckerwert begünstigt Entzündungen im ganzen Körper. So kann sich das Zahnfleisch entzünden und letztendlich eine Parodontitis entstehen. Unbehandelt können sich die Zähne lockern und schließlich ausfallen. Durchschnittlich verlieren Diabetikerinnen und Diabetiker mehr Zähne durch eine Parodontitis als Menschen ohne Diabetes. Die gute Nachricht: Ist der Blutzuckerspiegel gut eingestellt, sinkt das Risiko für eine Parodontitis auf das eines Nicht-Diabetikers. Diabetiker/innen verlieren mehr Zähne durch Parodontitis, Nachricht lesen

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03.11.2022

Diabetes und Gefäßerkrankungen

Vom 24. Bis 26. November 2022 findet in Wiesbaden die 16. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Kooperation mit der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) statt. Diabetes und Gefäßerkrankungen, Nachricht lesen

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02.11.2022

Wasser ist der beste Durstlöscher

Zu Beginn des Diabetesmonats November rücken diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe und Lions Deutschland in Kooperation mit Klasse2000 bei der Kampagne "Wasser ist der beste Durstlöscher" die Vorteile des Wassertrinkens für Kinder in den Fokus. Die Kampagne betont die Bedeutung von frühzeitiger Aufklärung über gesunde Ernährung und ergänzt mit Flyern, Postern und Videos das Angebot des Unterrichtsprogramms Klasse2000 zur Gesundheitsförderung in rund 500 Grundschulklassen in Baden-Württemberg. Dabei steht die Vermeidung von "leeren Kalorien" durch Süßgetränke und die Bewusstmachung des Zusammenhangs zwischen regelmäßigem Konsum von zuckerhaltigen Getränken und chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes im Mittelpunkt der Kampagne. Verdeutlicht wird diese Botschaft durch eine Gruppe von Tieren, die auf Flyern, Postern und Videos eindrucksvoll Wassertrinken dem Genuss von Süßgetränken vorziehen. Ein Blickfang für Kinder und ihre Eltern. Wasser ist der beste Durstlöscher, Nachricht lesen

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30.10.2022

Wenn COVID-19 Spuren hinterlässt

Noch Monate nach einer COVID-19-Erkrankung sind manche Menschen nicht mehr so belastbar wie vor der Infektion: Sie haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, sind müde, leiden unter Kopfschmerzen und Atemproblemen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von fünf Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) kommen am 31. Oktober 2022 zusammen, um den aktuellen Wissensstand zu den Spätfolgen zu diskutieren. Auch Journalistinnen und Journalisten sind auf dem Kongress in der Deutsche Bank Arena in Frankfurt am Main willkommen. Wenn COVID-19 Spuren hinterlässt, Nachricht lesen

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28.10.2022

"Fortschritt wagen" sieht anders aus

Die Bundesregierung tritt beim Haushaltsplan 2023 auf die Kostenbremse und kürzt die ursprünglich vorgesehenen drei Millionen Euro jährlich für die Diabetes-Prävention- und Versorgung um 64 Prozent. Damit werden sich Versorgungengpässe weiter verschärfen und die Kosten im Gesundheitssystem dramatisch erhöhen. 2020 noch verpflichtete sich die Bundesregierung mit einer Nationalen Diabetesstrategie Prävention zu stärken, Versorgung zu verbessern und Forschung zu fördern, um die Diabetes-Pandemie einzudämmen und eine damit einhergehende Überlastung des Gesundheitssystem zu vermeiden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert den mangelnden Willen der Politik, gemachte Zusagen umzusetzen und eine Gesundheitspolitik mit Weitsicht zu betreiben. "Fortschritt wagen" sieht anders aus, Nachricht lesen

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27.10.2022

Problematisches Essverhalten bei Menschen mit Diabetes Typ 1

Menschen mit einem Typ-1-Diabetes leiden unter einem Mangel an Insulin, das vor allem für die Regulation des Blutzuckers erforderlich ist. Die Erkrankung beginnt oft schon im Kindes- oder Jugendalter und ist zwar behandelbar, aber nicht heilbar. Die Betroffenen müssen sich lebenslang regelmäßig Insulin zuführen. Während Begleiterscheinungen wie Angststörungen oder Depressionen bei Diabetespatienten recht gut untersucht sind, wurde problematischem Essverhalten in der Forschung bisher weniger Beachtung geschenkt. Die Abteilung für Gesundheitspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt daher eine Onlinestudie durch, die Essverhalten bei Menschen mit Typ-1-Diabetes untersucht. Problematisches Essverhalten bei Menschen mit Diabetes Typ 1, Nachricht lesen

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25.10.2022

Bei Diabetes Typ 2 immer auch Vorliegen einer nicht-alkoholischen Fettleber abklären

Besonders bei Patientinnen und Patienten mit Zivilisationskrankheiten wie Typ-2-Diabetes sollte immer das Vorliegen einer nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD) abgeklärt werden, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). Unbehandelt könne eine NAFLD über Entzündung und bindegewebigen Umbau zu einer Zirrhose und schließlich zum Versagen des wichtigen Stoffwechselorgans führen. Zu der Gruppe mit hohem Risiko für eine NAFLD gehören nicht nur Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2, sondern auch Adipositas, arterieller Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen oder metabolischem Syndrom. Weniger bekannt ist, dass auch typische endokrinologische Erkrankungen wie Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS), Cushing-Syndrom und Akromegalie Risikofaktoren darstellen. All diese Gesundheitsstörungen werden von Endokrinologinnen und Endokrinologen mitbehandelt. Für eine leitliniengerechte und fachübergreifende Versorgung schließt sich die DGE nun einem Bündnis mehrerer Fachgesellschaften und Organisationen, die mit NAFLD und ihren Folgeerkrankungen befasst sind, an. Dies beinhaltet auch die Forderung nach Aufnahme des Erkrankungskomplexes in bestehende Disease Management Programme (DMP). Bei Diabetes Typ 2 immer auch Vorliegen einer nicht-alkoholischen Fettleber abklären, Nachricht lesen

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