Das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite

Home > Aktuelles > Diabetes-Nachrichten

Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

24.09.2020

Infektionsprävention in der ambulanten Praxis

Der Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung kommt eine steigende Bedeutung zu - das hat uns spätestens die SARS-CoV-2-Pandemie gezeigt. Adäquate Hygienemaßnahmen benötigen jedoch umfassende Kenntnisse. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) hat daher eine Handlungsempfehlung für das medizinische Personal in Arztpraxen und medizinischen Versorgungszentren veröffentlicht. Damit sollen Gefahrenquellen identifiziert und entsprechende Maßnahmen vermittelt werden. Infektionsprävention in der ambulanten Praxis, Nachricht lesen

nach oben

23.09.2020

Schlaganfall-Risiko gezielt senken?!

Ob COVID-19 oder Influenzagrippe - viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Laut einer Metaanalyse, in die Ergebnisse aus zwölf klinischen Studien eingeflossen sind, ist das Risiko an einem ischämischen Schlaganfall zu erkranken einen Monat nach akuten Infektionen um mehr als das Doppelte erhöht. Doch warum können Grippeviren und andere Erreger Gefäßverschlüsse verursachen? Und warum empfehlen Mediziner die Influenzaimpfung als Prävention? Antworten auf diese Fragen geben Experten der DSG auf einer Online-Pressekonferenz am Montag, den 26. Oktober, die anlässlich des Weltschlaganfalltages (29. Oktober) stattfindet. Schlaganfall-Risiko gezielt senken?!, Nachricht lesen

nach oben

21.09.2020

Entscheidungsprozesse zu DMP Diabetes Typ 1 und Typ 2 mitgestalten

In Deutschland trifft der Gesetzgeber die grundsätzlichen Entscheidungen zum Leistungsanspruch der circa 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) als höchstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen hat die Aufgabe, den Leistungskatalog der Krankenkassen nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse konkret zu definieren. In die jeweiligen Beratungsprozesse des G-BA fließen über Stellungnahmeverfahren schriftliche und mündliche Einschätzungen und Bewertungen von Dritten ein. Seit Juni 2020 zählt der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) zu den Organisationen, die im Zuge von G-BA-Beschlüssen über Anforderungen an Disease-Management-Programme (DMP) zu Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 eine Stellungnahme abgeben dürfen. Der VDBD hat damit die Möglichkeit, Positionen und berufliche Erfahrungen von Diabetesberaterinnen in den Entscheidungsprozess des G-BA einzubringen. Entscheidungsprozesse zu DMP Diabetes Typ 1 und Typ 2 mitgestalten, Nachricht lesen

nach oben

18.09.2020

Den genetischen Ursachen von Diabetes Typ 2 auf der Spur

Mit der Berufung von BIH-Professorin Claudia Langenberg auf die Professur für Computational Medicine stärken und erweitern das Berlin Institute of Health (BIH) und die Charité - Universitätsmedizin Berlin ihre führende Rolle auf dem Gebiet der datenbasierten Medizin. Die Expertin für genetische Epidemiologie und Fachärztin für Public Health untersucht die Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes anhand großer Datenmengen internationaler Patienten- und Bevölkerungsstudien. Das BIH rekrutierte die deutsch-britische Forscherin Anfang September von der University of Cambridge, wo sie die Molekulare Epidemiologie an der Medical Research Council (MRC) Epidemiology Unit leitete. Den genetischen Ursachen von Diabetes Typ 2 auf der Spur, Nachricht lesen

nach oben

17.09.2020

Regional begrenzte Covid-19-Ausnahmeregelungen

Welche Ausnahmeregelungen für ärztlich verordnete Leistungen gelten, wenn es in einzelnen Regionen wieder zu steigenden Infektionszahlen durch das Coronavirus kommt und Schutzmaßnahmen greifen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einem Grundlagenbeschluss am Donnerstag in Berlin festgelegt. Die Ausnahmeregelungen orientieren sich an den befristeten COVID-19-Sonderregelungen, die der G-BA im März 2020 mit bundesweiter Geltung beschlossen hatte. Konkret geht es um die Möglichkeit für Ärztinnen und Ärzte, Verordnungen nach telefonischer Anamnese auszustellen, um die Gültigkeit, Voraussetzungen und Fristvorgaben von Verordnungen sowie die Art der Leistungserbringung z. B. per Videobehandlung. Ziel ist es, den medizinischen Leistungserbringern einen formal rechtssicheren Spielraum zum Schutz ihrer Patientinnen und Patienten vor Infektionsrisiken zu gewährleisten. Regional begrenzte Covid-19-Ausnahmeregelungen, Nachricht lesen

nach oben

16.09.2020

25 Jahre DPV-Register

Seit 1995 gibt es das DPV-Register. Fast alle pädiatrischen und viele internistische Diabeteszentren aus Deutschland und Österreich beteiligen sich daran, sodass über die Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes ein sehr zuverlässiges Bild besteht. Auf einer Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 17. September 2020 erläutern Experten, wo Fortschritte in der Versorgung gemacht wurden, wo noch Defizite bestehen und welche Möglichkeiten eine systematische Datenerfassung derzeit liefert und in Zukunft liefern kann. Ganz aktuell gibt das Register auch Antworten zu Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Kinder mit Typ-1-Diabetes. 25 Jahre DPV-Register, Nachricht lesen

nach oben

15.09.2020

Patientenleitlinie zu Operationsmöglichkeiten bei Adipositas

Immer mehr Menschen in Deutschland sind übergewichtig oder adipös, also krankhaft fettleibig. Damit steigt auch die Zahl der Patienten mit einem Typ-2-Diabetes, denn die Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für diesen Diabetestyp. Umgekehrt kann sich der Zuckerstoffwechsel verbessern, wenn Patienten es schaffen Gewicht zu verlieren - auch wenn dies durch einen chirurgischen Eingriff geschieht. Eine neue Patientenleitlinie zur Chirurgie der Adipositas widmet sich daher ausführlich auch dem metabolischen Aspekt der möglichen Operationen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) begrüßt die Veröffentlichung als fachlich fundierte und verständliche Orientierungshilfe für Betroffene und Angehörige. Damit unterstütze die Leitlinie auch die Arbeit der Diabetesberaterinnen und -berater und Diabetesassistentinnen und -assistenten, die die Patienten durch ihre Krankheit begleiten. Patientenleitlinie zu Operationsmöglichkeiten bei Adipositas, Nachricht lesen

nach oben

14.09.2020

Schwangerschaftsdiabetes - dringender Verbesserungsbedarf im Screening-Verfahren

Obwohl Screenings in der Schwangerenvorsorge festgeschrieben sind, wird ein Schwangerschaftsdiabetes - der sogenannte Gestationsdiabetes (GDM) - hierzulande häufig zu spät oder gar nicht diagnostiziert. Um einen GDM rechtzeitig und besser identifizieren zu können, mahnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) erneut eine Reform der Mutterschaftsrichtlinien an und verweist auf eine aktuelle Nature-Publikation, die einmal mehr die Mängel des derzeitigen Screening-Verfahrens aufzeigt.[1] Darüber hinaus fordert die DDG den GKV-Spitzenverband in einer aktuellen Stellungnahme wiederholt dazu auf, Blutzuckermessgeräte zur Überwachung von Schwangeren mit GDM verordnungsfähig zu machen, um Mutter und Kind vor diabetischen Folgeschäden zu bewahren.[1] Bereits 2018 hatte die Fachgesellschaft die medizinische und gesundheitsökonomische Notwendigkeit dieser Maßnahme aufgezeigt.[2] Schwangerschaftsdiabetes - dringender Verbesserungsbedarf im Screening-Verfahren, Nachricht lesen

nach oben

11.09.2020

Tipps von IN FORM: Genussvoll essen mit weniger Zucker

Zucker süßt nicht nur Desserts, Kuchen oder Getränke, er ist auch versteckt in Ketchup, Salatsoßen oder im Rotkohl im Glas. Damit nehmen wir viel von dem sogenannten freien Zucker auf. Gemeint ist der Zucker, der den Lebensmitteln bei der Zubereitung zugesetzt wird sowie der natürliche Zucker in Honig, Sirup, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtsäften. Tipps von IN FORM: Genussvoll essen mit weniger Zucker, Nachricht lesen

nach oben

10.09.2020

Zur Corona-Pandemie kommt die Grippe-Saison

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt Menschen mit Diabetes mellitus, sich jährlich gegen Grippe impfen lassen. Denn Menschen mit einer chronischen Erkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Grippeinfektionen. Zudem verläuft eine Virusgrippe bei ihnen häufig schwerer. Darüber hinaus liegen bislang keine Daten dazu vor, wie sich eine gleichzeitige Infektion mit Influenza und dem SARS-CoV-2-Virus auswirkt. Gegen Influenza-Viren wird idealerweise im Herbst geimpft. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe rät Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes daher, sich nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt möglichst bald immunisieren zu lassen. Zur Corona-Pandemie kommt die Grippe-Saison, Nachricht lesen

nach oben

09.09.2020

Kinder und Jugendliche mit Diabetes

Neben Maßnahmen zur frühzeitigen Diagnose fordern nationale und internationale Leitlinien[1], dass Kinder mit Diabetes mellitus und ihre Familien von der Diagnose an durch ein qualifiziertes multiprofessionelles Diabetesteam behandelt werden. Doch das wird in Deutschland noch nicht ausreichend umgesetzt. Ebenso defizitär ist die Integration der Betroffenen in KiTas und Schulen. Auf diesen Missstand macht die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2020 aufmerksam. Kinder und Jugendliche mit Diabetes, Nachricht lesen

nach oben

08.09.2020

Diabetes Typ 2 und Übergewicht

Adipositas löst chronische Entzündungen im Fettgewebe aus. Diese Entzündungen wiederum schaden dem Stoffwechsel und können so etwa Stoffwechselerkrankungen wie einen Diabetes Typ 2 zur Folge haben. Doch nicht immer hilft die Änderung des Lebensstils, um Gewicht zu verlieren, oder die Erfolge sind nur von kurzer Dauer. Forscher arbeiten deshalb an Lösungen, gezielt in diese Entzündungsprozesse mithilfe von Medikamenten einzugreifen. Auf der heutigen Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) informieren Experten, wie Fettstoffwechsel, Hormone und Diabetes Typ 2 zusammenhängen und welche Lösungsansätze es für eine Therapie von Menschen mit Adipositas und Diabetes Typ 2 gibt. Anlass ist die 5. Deutsche Hormonwoche der Fachgesellschaft vom 12. bis 19. September 2020. Diabetes Typ 2 und Übergewicht, Nachricht lesen

nach oben

07.09.2020

Diabetes Typ 1 eine Ursache für Kleinwuchs?

Wachstumsstörungen vom Baby bis zum Teenager zählen zu den häufigsten Gründen, einen Kinderarzt aufzusuchen. Tatsächlich sind jeweils etwa drei Prozent aller Kinder klein- oder hochwüchsig. Die Ursachen für Wachstumsstörungen sind vielfältig. Häufig handelt es sich um Abweichungen von der Norm, die nicht weiter einer medizinischen Behandlung bedürfen. Sie können aber auch ein erstes Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein. Deshalb sollten sie immer vom Kinderarzt und gegebenenfalls einem Kinderendokrinologen abgeklärt werden. Die 5. Deutsche Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vom 12. bis 19. September 2020 bietet Anlass, über Wachstumsstörungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Klein- und Hochwuchs ist auch ein Thema auf der Online-Pressekonferenz am Dienstag, 8. September 2020 im Vorfeld der 5. Deutschen Hormonwoche. Diabetes Typ 1 eine Ursache für Kleinwuchs?, Nachricht lesen

Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt

Am 1. Januar 2021 kommt die elektronische Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten. Sie soll helfen, unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden und ärztliche Entscheidungen für Patienten nachvollziehbarer zu machen. Um spezielle Krankheitsbilder, wie die Volkskrankheit Diabetes mellitus, besser darin abzubilden, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die ergänzende elektronische Patientenakte für Diabetespatienten (eDA) ins Leben gerufen. Sie erweitert die ePA um Fachinformationen aus der Diabetologie und kann Krankheitsdaten systematisch in einem separaten Register erfassen. Im Expertenforum "Elektronische Patientenakte - ante portas" am 30. September 2020 in Berlin diskutieren Expertinnen und Experten der DDG und der gematik die konkrete Ausgestaltung der digitalen Akten sowie kommende Herausforderungen der digitalen Versorgung. Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt, Nachricht lesen

nach oben

06.09.2020

Ursprünglich sollte SHAPES Herz- und Diabetespatienten vor Risikosituationen warnen

Die EU-Kommission hat die Leitung des Horizont-2020-Projekts SHAPES (Smart and Healthy Ageing through People Engaging in Supportive Systems) gebeten, das Projekt dahingehend anzupassen, dass die im Projekt (weiter)entwickelten digitalen Technologien auch als Lösungen für die durch COVID-19 und mögliche zukünftige Pandemien entstehenden Herausforderungen genutzt werden können. SHAPES forscht an technologischen Lösungen, mit denen die Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren Bevölkerung verbessert werden kann. Das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT leitet dabei die Pilotkampagne zum Praxistest der Technologien und führt einen Foresight-Prozess durch. Ursprünglich sollte SHAPES Herz- und Diabetespatienten vor Risikosituationen warnen, Nachricht lesen

nach oben

04.09.2020

Diabetes als Folge von COVID-19

Das Coronavirus SARS-CoV-2, Auslöser der COVID-19 Erkrankung, kann in viele verschiedene Körperzellen eindringen. Das haben mehrere Forschungsarbeiten in den vergangenen Wochen gezeigt. Dadurch kann nicht nur die Funktion der Atemwege und der Lunge, sondern auch mehrerer anderer Organe empfindlich gestört werden. Das SARS-CoV-2 Virus kann auch in die sogenannten Betazellen in der Bauchspeicheldrüse eindringen und diese schädigen, wie ein Forschungsteam unter Beteiligung des Exzellenzclusters "Precision Medicine in Chronic Inflammation" nun erstmalig beobachtete. Diese Zellen sind dafür zuständig, das für einen gesunden Stoffwechsel nötige Insulin zu produzieren. Eine SARS-CoV-2-Infektion kann diese Funktion offenbar stören, was in der Folge zu Diabetes führt. Die Beobachtungen hat Professor Matthias Laudes, Schleswig-Holstein Excellence-Chair für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), und sein Forschungsteam der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, gemeinsam mit Forschenden aus München und Dresden am Mittwoch den 2. September 2020 in der renommierten Fachzeitschrift "Nature Metabolism" publiziert. Diabetes als Folge von COVID-19, Nachricht lesen

nach oben

03.09.2020

Corona-Schnelltests

Apotheker dürfen an Endverbraucher keine Corona-Schnelltests abgeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Test das Virus direkt nachweist oder Antikörper gegen eine Infektion mit COVID-19. Die Abgabe entsprechender In-vitro-Tests ist nur an medizinische Fachkreise erlaubt. Probenbehältnisse, in denen Körperproben gesammelt und anschließend "in vitro" untersucht werden sollen, fallen auch unter dieses Verbot, wenn sie für den direkten oder indirekten Nachweis von COVID-19 bestimmt sind. "Es ist verständlich, dass sich besorgte Bürger selbst auf eine Corona-Infektion testen wollen. Aber diese Tests sollen nach den gesetzlichen Regelungen den Fachkreisen vorbehalten bleiben. Das ist nichts, was man wie einen Schwangerschaftstest zuhause im Badezimmer machen kann", sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Corona-Schnelltests, Nachricht lesen

nach oben

02.09.2020

Bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern Fortschreiten einer Nierenerkrankung verlangsamen

Seit Jahrzehnten konnte neben der RAAS-Blockade keine Therapie Eingang in den klinischen Alltag finden, um die Progredienz der chronischen Nierenkrankheit aufzuhalten. Zwei am Wochenende publizierte Studien erhärteten nun die Evidenz, dass SGLT2-Inhibitoren effektiv das Fortschreiten einer Nierenerkrankung verlangsamen können - bei Diabetikern wie bei Nicht-Diabetikern. Bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern Fortschreiten einer Nierenerkrankung verlangsamen, Nachricht lesen

nach oben

01.09.2020

Ascensia Diabetes Care und Senseonics

Ascensia Diabetes Care hat die strategische Partnerschaft mit Senseonics Holdings, Inc. bekannt gegeben. Das Medizintechnikunternehmen fokussiert sich auf unter der Haut eingesetzte Langzeit-Sensoren zur kontinuierlichen Glukosebestimmung (Continuous Glucose Monitoring, CGM) für Menschen mit Diabetes. Im Rahmen der Partnerschaft, die eine globale Vermarktungs- und Vertriebsvereinbarung sowie eine begleitende Finanzierungsvereinbarung bezüglich der Entwicklung weiterer Produkte umfasst, wird Ascensia zum exklusiven globalen Partner für Senseonics Produkte. Hierzu zählen die CGM-Systeme Eversense® und Eversense® XL sowie derzeit noch in der Entwicklung befindliche Produkte, wie der 365-Tage Langzeit-Sensor. Ascensia Diabetes Care und Senseonics, Nachricht lesen

nach oben

31.08.2020

Bei Diabetes Typ 1 oder Typ 2 hohen Glukosespiegeln vorbeugen

Jetzt im Spätsommer bieten die Lebensmittelläden ein reichhaltiges Angebot an frischem Obst. Auch in heimischen Gärten reifen derzeit viele Früchte, darunter Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Beeren. Frisches Obst ist ein Vitaminlieferant und eine gute Alternative zu Süßigkeiten. Früchte enthalten jedoch auch Frucht- und Traubenzucker. Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die abnehmen möchten, Schwierigkeiten mit dem Gewichthalten haben oder deren Glukosespiegel häufig zu hoch ist, wird daher empfohlen, vorrangig Obstsorten mit weniger Zucker zu wählen. Auch Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln können den Glukosespiegel weniger stark ansteigen lassen, wenn sie nach dem Garen abgekühlt und erst einen Tag später verzehrt werden, rät die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. Bei Diabetes Typ 1 oder Typ 2 hohen Glukosespiegeln vorbeugen, Nachricht lesen

nach oben

30.08.2020

Unnötige Amputationen beim Diabetischen Fußsyndrom verhindern

Jährlich werden in Deutschland ca. 40.000 Amputationen durchgeführt, die im Zusammenhang mit dem Diabetischen Fußsyndrom  DFS) stehen. Ein sehr großer Teil davon könnte durch Präventionsmaßnahmen und bessere Aufklärung verhindert werden. Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) engagiert sich schon lange für die Reduzierung solcher Eingriffe. Der neue DFS-Fuß-Pass soll dabei helfen. Unnötige Amputationen beim Diabetischen Fußsyndrom verhindern, Nachricht lesen

nach oben

28.08.2020

Fettkristalle lösen chronische Entzündungen aus

Eine angeborene Störung des Fettstoffwechsels kann augenscheinlich zu einer chronischen Überreaktion des Immunsystems führen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Bonn in einer neuen Studie. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Autophagy. Fettkristalle lösen chronische Entzündungen aus, Nachricht lesen

nach oben

27.08.2020

Schlaganfallgefahr durch verengte Halsschlagader

In Deutschland leben etwa eine Million Menschen mit einer Halsschlagader, die zu mehr als 50 Prozent durch Kalkablagerungen verengt ist - lösen sich aus den Plaques Stückchen heraus, droht ein Schlaganfall im Gehirn. Viele dieser Patienten haben aus Angst vor einer Corona-Infektion notwendige Kontrolluntersuchungen oder anstehende Operationen vermieden. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) rät, diese Termine dennoch unbedingt wahrzunehmen. Schlaganfallgefahr durch verengte Halsschlagader, Nachricht lesen

nach oben

26.08.2020

Schutzmechanismus vor Insulinresistenz im Gehirn entdeckt

Das Gehirn spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ist diese Regulation jedoch häufig gestört. Die genetische Ursache hierfür ist bislang noch nicht bekannt. Forschende des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Diabetes Zentrums (DZD) haben herausgefunden, dass bei Männern eine genetische Variante des Gens DUSP8 die Reaktion des Gehirns auf das Hormon Insulin beeinträchtigt und so das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen kann. Die Ergebnisse wurden jetzt im 'Journal of Clinical Investigations' veröffentlicht. Schutzmechanismus vor Insulinresistenz im Gehirn entdeckt, Nachricht lesen

nach oben

25.08.2020

Hatte der COVID-19-Lockdown Einfluss auf die Diabetes-Erkrankungsrate bei Kindern und Jugendlichen?

Nach Katastrophen wie dem Gau im Kernkraftwerk Tschernobyl 1986 und dem Erdbeben in Los Angeles 1994 stiegen die Neuerkrankungen für Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen deutlich an. Ob sich die Corona-Pandemie ähnlich dramatisch auf die hiesige Erkrankungsrate ausgewirkt haben, oder der Lockdown sogar Virusinfekte verringert und dadurch die Erkrankungsrate gesenkt haben könnte, gingen nun Autoren eines Short-Reports im Fachjournal "Diabetes Care" nach. "Denn nicht nur Stress gilt als Risikofaktor für Diabetes Typ 1. Auch Virusinfekte können die Stoffwechselerkrankung mit verursachen", erklärt Professor Dr. med. Andreas Neu, Vizepräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Hatte der COVID-19-Lockdown Einfluss auf die Diabetes-Erkrankungsrate bei Kindern und Jugendlichen?, Nachricht lesen

Jahresarchive der Diabetes-Nachrichten

zuletzt bearbeitet: nach oben

Unterstützer der DiabSite:

Jörg Wolfram

Jörg Wolfram

Weitere Angebote:

Diabetes & Coronavirus

Diabetes und Coronavirus

Aktuelle Tipps und Links zum Thema.