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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

16.01.2021

Deutsche Diabetes Gesellschaft schreibt Medienpreise 2021 aus

"Diabetes in Corona-Zeiten: Risiken und Versorgungslage für chronisch Kranke in der Pandemie" - so lautet das Thema der achten Medienpreis-Ausschreibung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Wann gelten Menschen mit Diabetes als Risikopatienten? Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf Betroffene? Wie ist es während der Corona-Pandemie um ihre Versorgung bestellt? Was läuft gut - wo gibt es Mängel und Verbesserungsbedarf? Welche psychischen Auswirkungen hat die Pandemie auf Menschen mit Diabetes? Welche Behandlungswege sind erfolgsversprechend? Und welche Strategien und Maßnahmen zur Selbsthilfe haben Betroffene in dieser Zeit entwickelt, um der Erkrankung zu begegnen? Diese und ähnliche Fragen können im Fokus der Medieneinreichungen stehen. Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum können sich mit herausragenden Berichten in den vier Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und Online bewerben. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. Juli 2021. Deutsche Diabetes Gesellschaft schreibt Medienpreise 2021 aus, Nachricht lesen

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15.01.2021

Beginn einer neuen Ära der Diabetestherapie?

Am 9. Dezember 2020 teilte die Firma Lilly in einer Pressemittelung die Resultate der Studie SURPASS-1 mit[1], der ersten einer Reihe von acht laufenden bzw. geplanten Phase-3-Studien, darunter fünf zur Registrierung und eine große kardiovaskuläre Outcome-Studie. Es wurde ihr Präparat LY3298176 (Tirzepatide) getestet, ein dualer Rezeptoragonist für GIP (Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide) und GLP-1 (Glucagon-Like Peptide-1). Tirzeptide wurde 478 Typ-2-Diabetespatienten, die mit Diät und körperlicher Aktivität ungenügend eingestellt waren, 1 x wöchentlich in Dosen von 5, 10 und 15 mg vs. Plazebo s.c. injiziert. Gegenüber dem Ausgangswert betrug nach 40 Wochen die Abnahme des HbA1c- Wertes -1.87 %, -1.89 % bzw. -2.07 % (Plazebo: +0.04 %), die des Gewichts -7.0 kg, -7.8 kg bzw. -0.5 kg (Plazebo: -0.7 kg). Etwa 85 - 90 % der Studienteilnehmer erreichten ein HbA1c <7 %, Werte <5.7 % registrierte man - dosisabhängig- bei einem Drittel bis der Hälfte. Beginn einer neuen Ära der Diabetestherapie?, Nachricht lesen

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14.01.2021

Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar

Das Jahr 2021 beginnt für Menschen mit Diabetes, die auf tierisches Insulin statt Humaninsulin angewiesen sind, mit einer frohen Botschaft: Per sofort sind die Insuline[*] wieder in Deutschland verfügbar, nachdem es wochenlang einen Exportstopp aus Großbritannien gegeben hat. Tierisches Insulin wird seit 2005 nicht mehr in Deutschland hergestellt, die betroffenen Patienten sind auf den Import aus Großbritannien angewiesen, da Schweineinsuline ausschließlich von der britischen Firma Wockardt Ltd. hergestellt und von der internationalen Apotheke Runge Pharma in Lörrach vertrieben werden. Die Versorgungssituation von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1, die tierisches Insulin statt Humaninsulin benötigen, war über Wochen dramatisch, sie fürchteten um ihr Leben. Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar, Nachricht lesen

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13.01.2021

Neujahrsvorsätze für ein gesundes Herz

Mit guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten, ist die beste Gelegenheit, aktiv für seine Fitness und seine Herzgesundheit zu werden. Aber auch angesichts der Corona-Pandemie ist ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung für eine bessere Immunabwehr gegen Erkältung und Grippeinfekte wichtig, um eine zusätzliche Belastung im Falle einer Coronavirus-Infektion zu vermeiden.[*] Neujahrsvorsätze für ein gesundes Herz, Nachricht lesen

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12.01.2021

Kostenlose Verteilung von FFP2-Schutzmasken

Zum besseren Schutz der Risikogruppen stellt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) seit Mitte Dezember 2020 kostenlose FFP2-Masken für besonders vulnerable Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Berücksichtigt werden zunächst alle über 60-Jährigen sowie Menschen mit Vorerkrankungen und Risikoschwangerschaften. Auch Menschen mit Diabetes Typ 2, die häufig an Vor-, Begleit- und Folgeerkrankungen leiden, profitieren davon. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt die Maßnahme der Bundesregierung. Zugleich bekräftigt sie erneut ihre im Dezember veröffentlichte Stellungnahme, dass die Verteilung nicht auf einen Diabetestyp begrenzt bleiben dürfe, sondern allen Diabetespatienten zugutekommen müsse. Denn auch Betroffene anderer Diabetestypen, wie dem Diabetes mellitus Typ 1, fallen unter Umständen in den Risikobereich für einen schweren COVID-19-Verlauf. Kostenlose Verteilung von FFP2-Schutzmasken, Nachricht lesen

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11.01.2021

Stammzellen im Darm

Der Darm ist einer der wichtigsten Akteure im menschlichen Stoffwechsel. Zahlreiche Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Kolitis und Darmkrebs stehen mit einer gestörten Funktion des Darms in Verbindung. Forschende verfolgen deshalb den Ansatz, Dysfunktionen des Darms beispielsweise durch die Bildung spezifischer Darmzellen aus Stammzellen entgegenzuwirken. Für Krankheiten wie Diabetes könnte dies eine vielversprechende regenerative Therapie sein. Dafür benötigt die Wissenschaft jedoch ein tiefes Verständnis darüber, wie sich Stammzellen im Darm weiterentwickeln, welche Zellhierarchien vorherrschen und welche Signale die Formierung bestimmter Zelltypen regulieren. Stammzellen im Darm, Nachricht lesen

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09.01.2021

Orthopädieschuhmacher trotz Lockdown geöffnet

Passen Ihre alten Winterschuhe noch? Ersatzbeschaffung ist für die meisten kein Problem, im Corona-Lockdown kaufen sie einfach im Internet ein. Für Menschen mit einer Diabetes Typ 2-Erkrankung ist der Online-Schuhkauf jedoch nicht zu empfehlen.
Orthopädieschuhmacher Björn Scherff weist darauf hin, dass er und seine Berufskollegen trotz Corona-Eindämmungsverordnung geöffnet haben. Die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln - zum Beispiel Schuhe mit Weichbettungseinlagen - kann aufrechterhalten werden. Björn Scherff ist Inhaber der Orthopädieschuhtechnik FußKonzept in Achim (Niedersachsen). Er ist für die Herstellung und Anpassung von diabetischem Schuhwerk zertifiziert. Außerdem engagiert er sich bei der Deutschen Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) als Förderer und ehrenamtlicher Referent auf Selbsthilfe-Veranstaltungen. Orthopädieschuhmacher trotz Lockdown geöffnet, Nachricht lesen

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07.01.2021

Arzneimittel in der Apotheke

Etwa 5,8 Millionen gesetzlich Krankenversicherte sind derzeit in Deutschland von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit. Sie sollten jetzt einen Antrag auf Befreiung auch für das Kalenderjahr 2021 bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen Patienten, die ein planbares Einkommen (z. B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z. B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Voraussetzung für die Befreiung ist, dass die finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit. Arzneimittel in der Apotheke, Nachricht lesen

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06.01.2021

Diagnose Diabetes - was nun?

Ärzte/innen schätzen es genauso wie Patienten/innen, und das seit vielen Jahren. Im vergangenen Herbst hat das digitale Therapiebegleitprogramm TheraKey® mit erweiterten Inhalten und neuem Design einen weiteren Meilenstein erreicht und unterstützt Ärzte/innen durch einen erweiterten Professionell-Bereich nun noch besser bei der Therapiebegleitung ihrer Patienten/innen mit Diabetes. Gleichzeitig erhalten Betroffene durch personalisierte Informationen, verbesserte Interaktivität und eine optimale Einbindung der Angehörigen wertvolle Unterstützung beim aktiven Management ihrer Erkrankung. Das gilt besonders für solche mit Erstdiagnose: Speziell für diese Zielgruppe ergänzt der neu integrierte TheraKey®-Kompass in idealer Weise die Arbeit der Diabetesteams bis zur nächsten Gruppenschulung - und das 24/7, egal an welchem Ort. neu Wie eine moderne Rund-um-die-Uhr-Therapiebegleitung genau aussehen kann, erläutert Dr. Martina Lange, Rheinbach, im Rahmen der virtuellen DiaTec-Fortbildung bei einem Symposium der BERLIN-CHEMIE AG am Freitag, 29. Januar 2021, 13:00 Uhr. Interessierte können sich über www.diatec-fortbildung.de anmelden. Diagnose Diabetes - was nun?, Nachricht lesen

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05.01.2021

"Pulverabenteuer" in der Diabetes-Diagnostik gefährdet Patientensicherheit

Der orale Glukosetoleranztest (oGTT) ist von großer Bedeutung für die Diabetes-Diagnostik. Er kommt sowohl in Kliniken, Diabetes-Schwerpunktpraxen als auch in vielen Hausarzt- und gynäkologischen Praxen regelmäßig zum Einsatz. Industriell hergestellte Glukose-Fertiglösungen werden jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr durchgängig erstattet - sie sind ab diesem Jahr auch nicht mehr verfügbar. Praxen und Kliniken müssen die Glukoselösung selbst anmischen, wodurch das Risiko für Ungenauigkeiten und Verunreinigungen steigt. Um Patientinnen und Patienten weiterhin eine optimale diagnostische Sicherheit zu gewährleisten hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in einem Positionspapier eine standardisierte Rezepturvorschrift nach neuesten Erkenntnissen mit einer definierten Zusammensetzung vorgeschlagen.[1] Um diese schnellstmöglich flächendeckend für die Durchführung des oGTT zur Verfügung stellen zu können, fordert die DDG eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen (Kostenträger). "Pulverabenteuer" in der Diabetes-Diagnostik gefährdet Patientensicherheit, Nachricht lesen

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04.01.2021

Arterienverkalkung - eine Krankheit, die auf leisen Sohlen kommt

Eine offene Stelle am Fuß, ein blauer Zeh - das sind oft wichtige Warnhinweise für einen gestörten Blutfluss. Füße und Beine werden dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, weil die Arterien durch fett- und kalkhaltige Ablagerungen verengt sind. Im schlimmsten Fall droht eine operative Amputation des betroffenen Körperteils. Soweit muss es nicht kommen: "Eine regelmäßige Untersuchung kann Durchblutungsstörungen früh aufdecken", sagt Professor Dr. Gerhard Rümenapf, Leiter der Klinik für Gefäßchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Arterienverkalkung - eine Krankheit, die auf leisen Sohlen kommt, Nachricht lesen

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03.01.2021

Süßstoff oder Zucker?

Die Diskussion um mögliche schädliche Wirkungen von künstlichen Süßstoffen dauert schon viele Jahrzehnte an. Jetzt erscheint im "Journal of the American College of Cardiology" das Ergebnis einer jahrelangen prospektive Kohortestudie französischer Autoren, welche bei Genuss von Getränken sowohl mit Zucker als auch mit künstlichen Süßstoffen ein gesteigertes kardiovaskuläres Risiko fand.[1] Süßstoff oder Zucker?, Nachricht lesen

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02.01.2021

Generation 80+

Mehr als 71 Prozent der Hochbetagten möchte sich gerne gegen COVID-19 impfen lassen. Jedoch fühlt sich nur ein Viertel der Impfwilligen in der Lage, die Impfzentren auch eigenständig aufzusuchen und sich dort impfen zu lassen. Das ist das Ergebnis einer ad hoc Befragung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) unter geriatrischen Klinikpatienten. "Die Logistik ist für die Hauptzielgruppe der hochaltrigen Patienten der ersten Impfkohorte nicht durchdacht!", prangert deshalb DGG-Präsident Prof. Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke, an. "Die Anmeldung für die Impfung, die Erreichbarkeit der Impfzentren sowie die erforderliche Mobilität, stellt viele in der derzeit wichtigsten Zielgruppe der Impfstrategie vor eine nahezu unlösbare Aufgabe." Generation 80+, Nachricht lesen

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30.12.2020

Neuerungen im Gesundheitswesen

Auch 2021 gibt es wieder zahlreiche Neuerungen im Gesundheitswesen. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen für Versicherte. Dazu gehören die Verbesserung der Personalsituation in Krankenhäusern und Pflegeheimen, die finanzielle Entlastung von Betriebsrentnern und der Ausbau der Präventionsleistungen durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Zudem wird die Digitalisierung mit der Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ePA) und weiteren digitalen Angeboten ein großes Stück vorangebracht. Neuerungen im Gesundheitswesen, Nachricht lesen

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28.12.2020

Adaptiv, interaktiv, automatisiert

Forschende von TU Graz, Med Uni Graz und Uni Graz arbeiten an einem digitalen interaktiven Informationssystem, das medizinische Inhalte automatisch und zielgerichtet auf Personen und deren Bedürfnisse zuschneidet.
Ein digitales Medium, das Vorhersagen über das individuelle Informationsbedürfnis von Nutzerinnen und Nutzern treffen kann, deren kognitiven Fähigkeiten erkennt und auf Basis dieser Daten qualitativ hochwertige medizinische Inhalte verständlich und anschaulich vermittelt? Geht es nach dem Leiter des Instituts für Computer Graphik und Wissensvisualisierung der TU Graz Tobias Schreck, ist so ein System in spätestens viereinhalb Jahren Realität. Das sieht zumindest der Zeitplan jener Forschungsgruppe vor, die Schreck gemeinsam mit der Leiterin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz Andrea Siebenhofer-Kroitzsch sowie mit Dietrich Albert, dem Leiter der Cognitive Science Section am Institut für Psychologie der Universität Graz, initiiert hat. Gefördert vom Wissenschaftsfonds FWF, arbeiten die wissenschaftlichen Teams der drei Institute fächerübergreifend an der Umsetzung eines interaktiven und adaptiven Gesundheitsinformationssystems. Adaptiv, interaktiv, automatisiert, Nachricht lesen

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23.12.2020

Corona-Impfung

Ältere, multimorbide Menschen und deren Umfeld haben bei der flächendeckenden COVID-19-Impfung absolute Priorität - sie bekommen die ersten Impfungen, geplant für den 27. Dezember. Doch die Pläne der Politik sind lückenhaft, wie der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Prof. Hans Jürgen Heppner, betont. Der Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke mahnt, die hochaltrigen Patienten in den Rehabilitationseinrichtungen und akutgeriatrischen Versorgungseinheiten nicht zu vergessen - und natürlich das dort tätige Personal. Corona-Impfung, Nachricht lesen

Schlüsselrolle des Thymus bei gesunden Schwangerschaften aufgedeckt

Ein internationales ForscherInnenteam unter Beteiligung des IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - bringt überraschende, neue Erkenntnisse zur Rolle der Thymusdrüse in der Schwangerschaft. Der bekannte Signalweg RANK/L trägt während der Schwangerschaft auch dazu bei, den Thymus über weibliche Hormone neu zu 'verdrahten', sodass das Immunsystem der Mutter das Baby nicht abstößt und gleichzeitig den Stoffwechsel der werdenden Mutter steuert, wie das Team aktuell im renommierten Fachmagazin Nature berichtet. Schlüsselrolle des Thymus bei gesunden Schwangerschaften aufgedeckt, Nachricht lesen

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22.12.2020

Thromboseneigung bei Covid-Patienten

Auch wenn eine Covid-19-Erkrankung sich hauptsächlich durch Atemwegssymptome bemerkbar macht, gilt es mittlerweile als gesichert, dass die Infektion auch das Blutgefäßsystem stark in Mitleidenschaft zieht. So zeigen Covid-19-Patienten eine verstärkte Blutgerinnung und häufiger auch Entzündungen der Blutgefäße. In der Folge kann es zu schwerwiegenden Komplikationen mit potenziell tödlichem Ausgang wie Thrombosen, Lungenembolien, Schlaganfällen oder Durchblutungsstörungen in den Armen oder Beinen kommen. Von einer prophylaktischen Therapie mit Aspirin, wie sie nach einer US-amerikanischen Studie diskutiert wurde [1], raten Experten der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) derzeit allerdings ab. Die Gefäßspezialisten plädieren dafür, die nicht-medikamentöse Herz-Kreislauf-Prophylaxe während der Pandemie nicht zu vernachlässigen. Thromboseneigung bei Covid-Patienten, Nachricht lesen

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21.12.2020

Akute Belastungen für Diabetesfachberufe

Diabetesfachkräfte sind elementar, wenn es um ein gelungenes Selbstmanagement der Erkrankung im Alltag der Betroffenen geht. Sie beraten und schulen Menschen mit Diabetes, beantworten Fragen und motivieren. Doch wie auch viele andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen leiden auch Diabetesfachkräfte zunehmend unter Mehrbelastungen, bedingt etwa durch Fachkräftemangel und einen hohen Arbeitsdruck. Verstärkt wird diese Entwicklung durch die anhaltende Corona-Pandemie und damit einhergehende Maßnahmen, wie der bundesweite zweite Lockdown seit dem 16. Dezember 2020. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. warnt vor zunehmenden psychischen Belastungen und ruft zur stärkeren Selbstfürsorge auf. Angehörige von Diabetesfachberufen könnten an ihre Belastungsgrenzen geraten. Akute Belastungen für Diabetesfachberufe, Nachricht lesen

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18.12.2020

Adipositas und Covid-19

Adipositas erhöht das Risiko, an COVID-19 zu erkranken. Bei Übergewichtigen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30 ist zudem ein schwerer oder gar tödlicher Infektionsverlauf deutlich häufiger. Das zeigen Meta-Analysen vorliegender Beobachtungsstudien aus der ersten Coronawelle. Das Risikopotenzial kann für den Infektions- bzw. Therapieverlauf in medizinstatistischen Zahlen abgebildet werden - jeweils als prozentuale Risikoerhöhung: von positiven Testergebnissen (+ 46), über stationäre Behandlung im Krankenhaus (+ 113), auf Intensivstation (+ 74), mit künstlicher Beatmung (+ 66) bis zu Todesfolgen (+ 48). Adipositas und Covid-19, Nachricht lesen

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17.12.2020

Neuer Lockdown in der Corona-Pandemie

Um Patientinnen und Patienten vor einer COVID-19-Infektion zu schützen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 8. April 2020 einen Eilbeschluss zum Aussetzen der Schulungen und Dokumentationen im Rahmen von Disease-Management-Programmen (DMP) erlassen. Auch darin enthaltene verpflichtende Schulungen für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 sind davon betroffen. Einzelne KV-Bezirke erlauben übergangsweise Online-Angebote, die jedoch laut G-BA-Beschluss nur noch bis Ende 2020 unterstützt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert gemeinsam mit weiteren Diabetesverbänden in einem aktuellen Positionspapier die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und den G-BA dazu auf, rasch Regelungen zu verabschieden, die eine Videoschulung als Ergänzung zur Präsenzgruppenschulung für Diabetespatienten im Rahmen der DMP Diabetes während des neuen Lockdowns - aber auch dauerhaft - ermöglichen. Neuer Lockdown in der Corona-Pandemie, Nachricht lesen

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16.12.2020

Auch an Weihnachten auf die Ernährung achten

Die Weihnachtssüßigkeiten stapeln sich in den Supermärkten, abends gibt es Glühwein zum Weihnachtsfilm und das große Festessen mit der Familie wird ebenfalls geplant. In der Advents- und Weihnachtszeit lassen es sich viele Menschen kulinarisch gut gehen. Auf die Zusammensetzung sowie Menge der verzehrten Lebensmittel wird dabei häufig nicht geachtet. Nach den Feiertagen macht sich die Schlemmerei nicht nur auf der Waage, sondern häufig auch bei den Cholesterin- und Blutzuckerwerten bemerkbar. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) empfiehlt, auch am Jahresende auf eine bewusste und gesunde Ernährung zu achten. Auch an Weihnachten auf die Ernährung achten, Nachricht lesen

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15.12.2020

Körperlich aktiv sein trotz Lockdown und während der Feiertage

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben zur Folge, dass aufgrund der Ausgangsbeschränkungen Bewegungsangebote wie Reha-Gruppen oder Aqua-Fitness nicht stattfinden. Fitnessstudios sind geschlossen. Auch Winter- und Vereinssport ist momentan nicht möglich. Nicht nur Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 fällt es aktuell schwer, sich weiterhin täglich ausreichend zu bewegen. Hinzu kommt, dass an den Weihnachtstagen und an Silvester traditionell ausgiebig geschlemmt wird. Doch körperliche Aktivität ist wichtig für den Stoffwechsel. Bereits zehn Minuten mehr Bewegung am Tag haben eine positive Wirkung auf den Körperfettanteil, den Blutdruck sowie die Glukosewerte. Schon im Alltag kann man dabei viel erreichen. Kostenfreie Tipps und einen Podcast dazu finden Interessierte auf dem Internetportal der gemeinnützigen Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. Körperlich aktiv sein trotz Lockdown und während der Feiertage, Nachricht lesen

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14.12.2020

Verteilung kostenloser FFP2-Schutzmasken beginnt morgen

Von morgen an bis zum 6. Januar verteilen Apotheken an Risikopatienten zum Schutz gegen eine Corona-Infektion je drei kostenlose FFP2-Masken bzw. Masken vergleichbarer Qualität. Patienten, die mindestens 60 Jahre alt sind, erhalten die Masken gegen Vorlage des Personalausweises. Wer unter sechzig ist, hat Anspruch auf die Masken, wenn mindestens einer der folgenden Risikofaktoren liegt: Diabetes Typ-2, COPD bzw. Asthma, Herzinsuffizienz, Schlaganfall oder Demenz, aktive Krebserkrankung, Transplantation oder schwere Niereninsuffizienz. Patienten wird empfohlen, eine entsprechende Eigenerklärung auszufüllen und mit in die Apotheke zu bringen. Verteilung kostenloser FFP2-Schutzmasken beginnt morgen, Nachricht lesen

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12.12.2020

Unterstützung zur Selbsthilfe bei Diabetes

Für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 ist ein ausgewogener Lebensstil wichtig, um beschwerdefrei zu leben. Das DiabPeerS unter der Leitung der FH St. Pölten untersucht, wie sich Patient*innen online mittels Instant Messaging unterstützen können. Unterstützung zur Selbsthilfe bei Diabetes, Nachricht lesen

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