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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

28.03.2023

Erstes bundesweites Symposium zum Thema "Gute und faire Prüfungen in der Zahnmedizin"

Ab dem kommenden Sommersemester werden alle Zahnmedizin-Studierende an deutschen Universitäten in ihrem ersten Examen auf neue Weise geprüft. In "Strukturierten mündlichen Prüfungen" wird ihr Wissen in der Präventiven Zahnheilkunde und Dentalen Technologie sowie in den sechs naturwissenschaftlichen Fächern von der Anatomie bis zur Physiologie überprüft. Eine entscheidende Neuerung ist dabei der von Anfang an geforderte klinische Bezug, den die Fragen aufweisen sollen. Wie diese Prüfungen gestaltet werden können, ist Thema eines Symposiums an der Universität des Saarlandes. Erstes bundesweites Symposium zum Thema "Gute und faire Prüfungen in der Zahnmedizin", Nachricht lesen

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27.03.2023

10 Jahre DDG Medienpreis

Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit Diabetes schaffen, einen Beitrag zu aufklärerischem Medizinjournalismus leisten, sich mit einem hochwertigen Preis einen Namen in der Journalismus-Branche machen - das sind nur drei von zehn guten Gründen für eine Bewerbung für die Medienpreise der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum können sich noch bis 31. Juli 2023 mit herausragenden Berichten in den Kategorien "Lesen", "Hören" und "Sehen" bewerben. Die Preise sind jeweils mit 2.000 Euro dotiert und werden auf der Diabetes Herbsttagung verliehen, die vom 17. bis zum 18. November 2023 in Leipzig stattfindet. 10 Jahre DDG Medienpreis, Nachricht lesen

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23.03.2023

Diabetesstiftung zeichnet Mediziner der JLU aus

Für seine Forschungen zu Diabetes bei Kindern während der Corona-Pandemie hat der Gießener Mediziner Prof. Dr. Clemens Kamrath eine renommierte Auszeichnung erhalten: Die Heinz Bürger-Büsing-Stiftung zur Erforschung und Behandlung des Diabetes mellitus e.V. hat ihm jetzt den mit 8.000 Euro dotierten Forschungspreis 2023 verliehen. Der Kinderarzt hatte die Auswirkungen der Pandemie auf die Erkrankungshäufigkeit, den Schweregrad und den Verlauf der Diabeteserkrankung bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Diabetesstiftung zeichnet Mediziner der JLU aus, Nachricht lesen

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21.03.2023

Sinkende Inzidenz bei Typ-2-Diabetes trotz höherer Prävalenz

Auf Basis von rund 63 Millionen gesetzlich Versicherter hat das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) erstmals Trends zur Inzidenz des Typ-2-Diabetes (T2D) über einen Zeitraum von sechs Jahren in Deutschland erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl der Neuerkrankungen in fast allen 401 Kreisen, kreisfreien Städten sowie auf Bundesebene sank. Demgegenüber steht eine steigende Anzahl an Neuerkrankungen in jüngeren Altersgruppen. Sinkende Inzidenz bei Typ-2-Diabetes trotz höherer Prävalenz, Nachricht lesen

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20.03.2023

Wie lebt es sich mit Typ-1-Diabetes?

Rund 370.000 Menschen leiden in Deutschland an Typ-1-Diabetes - doch über ihre Lebenssituation und ihren Umgang mit der Krankheit ist bisher wenig bekannt. Prof. Dr. Matthias Fank vom Institut für Informationswissenschaft der TH Köln hat jetzt in einer Studie mit 1.025 Teilnehmenden insbesondere den Einsatz von technischen Hilfsmitteln und die Wünsche der Betroffenen untersucht. Wie lebt es sich mit Typ-1-Diabetes?, Nachricht lesen

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17.03.2023

Neurologie-Team erforscht Mechanismen von wiederholten Schlaganfällen

Wie kann verhindert werden, dass Menschen nach einem Schlaganfall erneut davon betroffen werden? Um neue therapeutische Ansätze zur Prävention zu finden, forscht das internationale CRESCENDO-Konsortium unter Leitung der MHH auf molekularer Ebene. In Deutschland erleiden jedes Jahr 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Das kann schwere Behinderungen zur Folge haben: Lähmungen, Sprachstörungen und Probleme beim Gehen. Oft bleibt es nicht bei einem einmaligen Ereignis. Viele Patientinnen und Patienten erleben einen erneuten Schlaganfall und damit eine weitere Verschlechterung ihrer Gesundheit. Wie kommt es zu diesen Wiederholungen und wie können sie verhindert werden? Dieser Frage gehen Forschende im multinationalen CRESCENDO-Konsortium nach. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hannover, Sevilla und Basel/Zürich wollen herausfinden, was durch einen Schlaganfall auf biologischer Ebene im Körper passiert. Privatdozent Dr. Gerrit Große von der Klinik für Neurologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) koordiniert die Studie. Das Projekt wird im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerks ERA-NET NEURON mit 770.000 Euro für drei Jahre gefördert. Neurologie-Team erforscht Mechanismen von wiederholten Schlaganfällen, Nachricht lesen

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14.03.2023

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2023 - Online - gestartet

Unter dem Motto "Sorgen und Versorgen - Schmerzmedizin konkret" begann heute der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2023. Zum Auftakt gaben die Kongresspräsidenten Dr. Johannes Horlemann und PD Dr. Michael A. Überall einen Überblick über die Themen des Kongresses. Direkt nach der Kongresseröffnung erinnerte Prof. Dr. Giovanni Maio, Freiburg, in seinem Exzellenzvortrag "Sorge als identitätsstiftendes Element in der Schmerzmedizin" daran, dass "nur die Sorge als Teil der ärztlichen Professionalität gewährleistet, dass wir eine gute Medizin verwirklichen können." Schirmherrin des Kongresses ist die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich. Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2023 - Online - gestartet, Nachricht lesen

Bundestag verhindert Versorgungschaos ab Ostern

Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker warnen vor einem Versorgungschaos für Millionen Patientinnen und Patienten ab dem Sommer, falls die Bundesregierung nicht entsprechende Lösungen findet und dieselben Lehren aus den anhaltenden Lieferengpässen zieht wie der Bundestag. In letzter Sekunde wollen die Ampelfraktionen im Bundestag die Handlungsfreiheit und Flexibilität der Apotheken erhalten. Durch einen Änderungsantrag sollen flexible Regelungen zur Arzneimittelabgabe, die vor etwa drei Jahren eingeführt wurden, bis zum 31. Juli 2023 verlängert werden. Bundestag verhindert Versorgungschaos ab Ostern, Nachricht lesen

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13.03.2023

Mit Diabetes ein gutes Leben führen

Für Menschen mit Diabetes spielt die richtige Ernährung eine zentrale Rolle. "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS" zeigt in der kommenden Ausgabe des #DiabetesDialogs am 16. März, wie Menschen mit Diabetes mit einer guten Ernährung eine bessere Diabetes-Einstellung erzielen. Mit Diabetes ein gutes Leben führen, Nachricht lesen

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11.03.2023

Protein Cited1 verbindet Geschlechter- und Stoffwechselhormone zum Schutz vor Adipositas

Geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen bei der Regulierung der Energiehomöostase. Studien deuten darauf hin, dass weibliche Säugetiere im reproduktiven Alter besser vor Stoffwechselerkrankungen geschützt sind. Dies ist wichtig in Hinblick auf Adipositas, deren Prävalenz sich seit 1975 verdreifacht hat. Allerdings ist noch nicht vollständig geklärt, wie Hormone, die von Fortpflanzungsdrüsen ausgeschüttet werden, dem Gehirn signalisieren, den Energiestoffwechsel im weiblichen und männlichen Körper zu regulieren. Forschende sind dieser Frage nachgegangen und haben in hypothalamischen Neuronen ein Protein namens Cited1 entdeckt, welches an der Regulierung von Sättigungswegen beteiligt ist. Protein Cited1 verbindet Geschlechter- und Stoffwechselhormone zum Schutz vor Adipositas, Nachricht lesen

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09.03.2023

Bundesgesundheitsminister legt Digitalisierungsstrategie vor

Bis Ende 2025 sollen 80 Prozent der ePA-Nutzer, die in medikamentöser Behandlung sind, über eine digitale Medikationsübersicht verfügen. Und bis Ende 2026 sollen mindestens 300 Forschungsvorhaben mit Gesundheitsdaten durch das neue Forschungsdatenzentrum Gesundheit realisiert werden. Das sind konkrete Ziele einer Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege, die Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vorgelegt hat. Bundesgesundheitsminister legt Digitalisierungsstrategie vor, Nachricht lesen

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07.03.2023

Positionspapier zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Diabetologie

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen geht mit großen Erwartungen einher: Mit dem bis 2024 geplanten Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) will die Bundesregierung zum einen die individuelle medizinische Versorgung verbessern, zum anderen die Entwicklung neuer Therapien, Medikamente oder Untersuchungsmethoden beschleunigen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) drängt darauf, dass im Rahmen der weiteren Entwicklung des Gesetzentwurfs nicht nur ärztliche und pflegerische Anliegen, sondern auch die Perspektive der Gesundheitsfachberufe berücksichtigt werden muss. Denn eine große Chance der Digitalisierung bestehe auch darin, alle im Gesundheitswesen Tätigen zu entlasten und ihre Berufe attraktiver zu machen. Positionspapier zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Diabetologie, Nachricht lesen

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05.03.2023

5-Punkte-Plan für die Diabetologie der Zukunft

Bundesgesundheitsminister Lauterbach plant mit seiner Krankenhausstrukturreform Großes: weg von Ökonomie und Fallpauschalen, hin zu mehr Patientenwohl. Doch es zeichnet sich ab, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Versorgungsrealität noch an wichtigen Stellen verkennt. Die Rolle der Volkskrankheit Diabetes mellitus im Krankenhaus und die tatsächliche Zahl der Patient/innen, die wegen und mit Diabetes stationär aufgenommen werden, würden dramatisch unterschätzt. Neben dem persönlichen Leid für die Betroffenen habe dies auch hohe finanzielle Folgen für das Gesundheitssystem, so die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Auf ihrer Jahrespressekonferenz am 2. März 2023 in Berlin diskutierten Expert/innen, ob die Reformpläne des BMG eine Sackgasse für die Diabetologie sind oder tatsächlich eine Chance für mehr Versorgungssicherheit sein können. Die DDG legt außerdem einen 5-Punkte-Plan vor, dessen Berücksichtigung eine positive Wende für die Diabetologie in Deutschland bringen kann. 5-Punkte-Plan für die Diabetologie der Zukunft, Nachricht lesen

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04.03.2023

Am 7.3. ist Tag der gesunden Ernährung

32,5 Kilogramm Zucker verzehrt jede Verbraucherin und jeder Verbraucher pro Jahr in Deutschland. Der Zuckerkonsum liegt somit deutlich über den Empfehlungen von Fachgesellschaften und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gerade Kinder und Jugendliche konsumieren besonders viel Zucker. Die Krux: Zu viel Zucker macht krank! Das ist nicht neu - dennoch bleibt der Pro-Kopf-Verbrauch an Zucker seit Jahren entschieden zu hoch. Am 7.3. ist Tag der gesunden Ernährung, Nachricht lesen

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03.03.2023

Weltnierentag am 9. März 2023: "Gesunde Nieren für alle"

Diabetes mellitus ist in westlichen Ländern die häufigste Ursache für ein chronisches Nierenversagen. Die Mehrheit aller Menschen mit Diabetes, die eine Nierenersatztherapie benötigen, sind am Typ 2 erkrankt. Es gibt aber auch Betroffene mit Typ 1. Frauen mit Diabetes weisen häufiger Risikofaktoren für die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie auf als mit Diabetes lebende Männer. Darauf macht die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnierentags am 9. März 2023 aufmerksam und rät allen Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2 zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Weltnierentag am 9. März 2023: "Gesunde Nieren für alle", Nachricht lesen

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01.03.2023

diabetesDE begrüßt geplante Beschränkung von Lebensmittelwerbung an Kinder

Rund 15 Prozent der 3- bis 17-Jährigen in Deutschland sind übergewichtig, darunter fast 6 Prozent adipös. Schon in frühester Kindheit wird das Ernährungsverhalten geprägt, häufig beeinflusst durch massive Medienwerbung für Ungesundes. Doch durch frühzeitige Fehlernährung werden auch bereits in jungen Jahren die Weichen für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes gestellt. Derzeit haben 11 Millionen Menschen in Deutschland Diabetes. Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt daher ausdrücklich die Pläne von Ernährungsminister Cem Özdemir, der nach dem Motto "Kinder schützen - Eltern stärken" bundesweit strengere Werberegeln für ungesunde Lebensmittel fordert, da Lebensmittelwerbung einen nachhaltigen Einfluss auf das Ernährungsverhalten bei Kindern unter 14 Jahren hat. diabetesDE begrüßt geplante Beschränkung von Lebensmittelwerbung an Kinder, Nachricht lesen

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28.02.2023

DANK Kommentar zum Entwurf für eine Beschränkung von Lebensmittelwerbung

Zum Entwurf des Bundesernährungsministeriums für eine Beschränkung der Lebensmittelwerbung erklärt Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): DANK Kommentar zum Entwurf für eine Beschränkung von Lebensmittelwerbung, Nachricht lesen

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27.02.2023

Kinder brauchen eine gesunde Ernährungsumgebung

Um die Gesundheit von Kindern zu schützen, hat Bundesminister Cem Özdemir heute Pläne für mehr Kinderschutz in der Werbung vorgestellt. Nach einem Entwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) soll an Kinder gerichtete Werbung für Lebensmittel mit zu viel Zucker, Salz oder Fett künftig nicht mehr erlaubt sein. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag verankert. Kinder brauchen eine gesunde Ernährungsumgebung, Nachricht lesen

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25.02.2023

Freiwilligkeit hat sich nicht bewährt

Der durchschnittliche Zuckergehalt von Softdrinks in Deutschland ist in den vergangenen 6 Jahren lediglich um etwa 2 Prozent gesunken. Das zeigt eine Studie, die jüngst in der Fachzeitschrift "Annals of Nutrition and Metabolism" erschienen ist. Expert:innen vom Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) reagieren auf die Ergebnisse besorgt, denn Softdrinks gelten als einer der wichtigsten Treiber für Übergewicht und Diabetes. Die Studie zeige, dass die unverbindlichen Appelle der Politik an die Hersteller keinen relevanten Effekt hätten. Es sei daher höchste Zeit für verbindliche Präventionsmaßnahmen, um eine gesunde Ernährung zu begünstigen und volkswirtschaftliche Kosten zu senken, so der VDBD. Freiwilligkeit hat sich nicht bewährt, Nachricht lesen

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24.02.2023

Ablation bei Vorhofflimmern

Die Katheterablation zur Beseitigung von Vorhofflimmern durch Veröden von Herzmuskelfasern mit Hitze, Kälte oder Hochfrequenzstrom hält mehr und mehr Einzug in die Kardiologie. Vorhofflimmern tritt zunächst nur kurz, anfallsartig und selten auf ("paroxysmal"). Unbehandelt schreitet die Erkrankung fort, es folgen andauernde und häufig auftretende Episoden, bis die Rhythmusstörung dauerhaft vorhanden ist ("persistierend"). Mithilfe der Katheterablation kann das Vorhofflimmern mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 90 Prozent geheilt werden, je nachdem wie lange es schon besteht. Allerdings kann es trotz Katheterablation dazu kommen, dass das Vorhofflimmern wieder auftritt: seltener bei jüngeren Patienten mit anfallsartigem Vorhofflimmern (15 %), häufiger bei persistierendem Vorhofflimmern (50 %) nach erstmaliger Katheterablation. Man spricht hier von Arrhythmie-Rezidiven. In der Herzforschung sucht man nach den genauen Ursachen und möglichen Risikofaktoren für Rezidive nach einer Ablation. Eine von der Deutschen Herzstiftung geförderte Untersuchung am Deutschen Herzzentrum München (DHM) an 200 Vorhofflimmer-Patienten und deren Risikoprofilen für wiederkehrende Rhythmusstörungen soll die Grundlage für Therapiestrategien zur Prävention von Rezidiven nach Ablation liefern. "Vorhofflimmern ist häufig mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Neue Erkenntnisse zur Vermeidung von Rezidiven und zur Verbesserung der Erfolgsrate einer Ablation sind daher enorm wichtig", erklärt der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Allein im Jahr 2020 wurden in Deutschland mehr als 94.000 Katheterablationen vorgenommen. Ablation bei Vorhofflimmern, Nachricht lesen

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23.02.2023

TIR für Menschen mit Diabetes aussagefähiger als HbA1c

"Mehr ist mehr" - diese scherzhafte Verdrehung des geflügelten Wortes "Weniger ist mehr" lässt sich auch auf das Diabetesmanagement übertragen. Denn bei der Optimierung der Glukoseeinstellung - konkret der Zeit im Zielbereich (Time in Range, TIR) - mithilfe interoperabler kontinuierlicher Glukosemesssysteme (iCGM) ist weiterhin Luft nach oben. Zum einen gilt es, die bereits heute vorhandenen Möglichkeiten des digitalen Supports in vollem Umfang auszuschöpfen. Und zum anderen wird die rasante Weiterentwicklung von vernetzten iCGM-Systemen bei dem Bemühen, den Stoffwechsel von Menschen mit Diabetes immer mehr der Norm anzunähern, weiteren Fortschritt bringen - so der Konsens unter Expertinnen und Experten.[1] Möglichst viel Zeit im Zielbereich, also im „grünen Bereich“ zu verbringen, das ist das erklärte Ziel der Therapie.[2] Bei einem Symposium von Dexcom[*] im Rahmen der DiaTec Ende Januar 2023 ging es um die Frage, wie sich die TIR mithilfe digitaler Technologien weiter steigern lässt. TIR für Menschen mit Diabetes aussagefähiger als HbA1c, Nachricht lesen

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22.02.2023

Tag des Hundekuchens am 23. Februar

Die Nachfrage nach Snacks für Heimtiere hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Es gibt Snacks als Leckerli für zwischendurch, als gesunde Nahrungsergänzung und als Belohnung beim Hundetraining oder Tierarzt. "Besonders gefragt sind Produkte für eine gesunde Ernährung und Entwicklung der Heimtiere", sagt Norbert Holthenrich, Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). Viele Tierhalter bevorzugen Kauartikel ohne Zusätze wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe. Bei den funktionalen Snacks steht der Zusatznutzen im Vordergrund, so gibt es beispielsweise Varianten zur Reduzierung von Zahnstein, Plaque und Mundgeruch. Tag des Hundekuchens am 23. Februar, Nachricht lesen

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21.02.2023

Studie: Zuckerreduktion bei Softdrinks kommt nicht voran

Der durchschnittliche Zuckergehalt von Softdrinks in Deutschland ist in den Jahren 2015 bis 2021 lediglich um etwa 2 Prozent gesunken. Das zeigt eine neue Studie der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM), die heute in der Fachzeitschrift "Annals of Nutrition and Metabolism" erschienen ist. Der Studie zufolge ist die Getränkeindustrie nicht auf Kurs, die selbst gesteckten Ziele zur Zuckerreduktion zu erreichen. Im Rahmen der Nationalen Reduktionsstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist vereinbart, den Zuckergehalt von Softdrinks von 2015 bis 2025 auf freiwilliger Basis um 15 Prozent zu senken. Studie: Zuckerreduktion bei Softdrinks kommt nicht voran, Nachricht lesen

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20.02.2023

Wie Adipositas und Diabetes Typ 2 die Blutgefäße verändern

Adipositas und Diabetes-Typ-2 gehen oft mit krankhaften Veränderungen von Blutgefäßen einher. Eine Forschungsgruppe der Universitätsmedizin Halle untersucht den sogenannten EGF-Rezeptor, der dabei eine Schlüsselposition einnimmt. Es existieren bereits Medikamente, die auf diesen Rezeptor wirken, bislang aber nur bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Es ist denkbar, dass diese Medikamente auch einer krankhaften Veränderung von Blutgefäßen bei Diabetes Typ 2 entgegenwirken könnten. Dafür ist jedoch ein besseres Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen nötig. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Fortsetzung des Projekts für drei Jahre mit 381.000 Euro. Wie Adipositas und Diabetes Typ 2 die Blutgefäße verändern, Nachricht lesen

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18.02.2023

Stoppt die Kinderwerbung für ungesunde Dickmacher!

Die Stiftung Kindergesundheit fordert eine konsequente Begrenzung der an Kinder und Jugendliche gerichteten Werbung für ungesunde Lebensmittel und Getränke. Denn es besteht kein Zweifel: Diese Werbung macht Kinder nachweisbar krank! Die meisten beworbenen Produkte enthalten zuviel Zucker, Fett oder Salz und fördern dadurch langfristig Krankheiten wie Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes Typ 2, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. Stoppt die Kinderwerbung für ungesunde Dickmacher!, Nachricht lesen

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