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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

27.11.2025

Die Niere riecht mit: Riech-Rezeptoren steuern Blutdruck und Zuckerhaushalt

Zimtsterne, Orangenöl, Fichtennadeln: Düfte begleiten die Weihnachtszeit. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch die Niere über "Geruchsrezeptoren" verfügt - allerdings nicht, um Aromen wahrzunehmen, sondern um zentrale Körperfunktionen zu steuern. Eine neue wissenschaftliche Übersichtsarbeit zeigt, dass sogenannte olfaktorische Rezeptoren (ORs), bislang vor allem aus der Nase bekannt, auch in der Niere aktiv sind. Diese Rezeptoren gehören zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs), die als besonders gut medikamentös beeinflussbar gelten. Die Niere riecht mit: Riech-Rezeptoren steuern Blutdruck und Zuckerhaushalt, Nachricht lesen

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26.11.2025

Diabetes: mehr Arthrose und mehr Risiken beim Knie- und Hüftgelenksersatz

Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2DM) entwickeln nicht nur häufiger eine Arthrose, sie benötigen auch überdurchschnittlich oft ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk. Gleichzeitig tragen sie ein erhöhtes Risiko für Komplikationen rund um den operativen Eingriff: Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel beeinträchtigt die Wundheilung, fördert Entzündungsprozesse und steigert das Infektionsrisiko - auch schon bei Prädiabetes, der Vorstufe des T2DM. Da ein künstliches Gelenk in der Regel elektiv und damit planbar eingesetzt wird, empfiehlt die AE - Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. Menschen mit Diabetes und weiteren Risikofaktoren, ihre Blutzuckerwerte zu kennen und frühzeitig zu optimieren. Endoprothetik bei Diabetes, Adipositas, Krebs und weiteren chronischen Erkrankungen ist eines der Themen der Online-Pressekonferenz der AE am 2. Dezember 2025 im Vorfeld ihrer 27. Jahrestagung in Berlin. Diabetes: mehr Arthrose und mehr Risiken beim Knie- und Hüftgelenksersatz, Nachricht lesen

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25.11.2025

Start der Grippesaison

Infektionen mit Viren und Bakterien belasten das Herz und den Kreislauf und können besonders bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Krankheiten etwa der Leber und Nieren oder mit Diabetes zur Gefahr werden. Sogar Herzinfarkte können durch Infektionskrankheiten wie einer echten Grippe (Influenza) ausgelöst werden. "Ein Infektionsschutz ist deshalb wichtig und gelingt mit guter Hände-, Mund- und Zahnhygiene, dem Meiden enger Kontakte zu Personen mit Infektionskrankheiten und mit Impfungen", erklärt der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Meinertz, Chefredakteur und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. Start der Grippesaison, Nachricht lesen

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24.11.2025

Prävention von Adipositas und Typ-2-Diabetes

Wann wir essen, beeinflusst, wie unser Körper Fette verarbeitet. Eine am Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) durchgeführte Studie zeigt: Wer früher am Tag isst, verändert im Vergleich zu einem späteren Essenszeitfenster und bei gleicher Kalorienzufuhr und der Nährstoffzusammensetzung seinen Fettstoffwechsel messbar. Prävention von Adipositas und Typ-2-Diabetes, Nachricht lesen

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22.11.2025

Neues aus der Forschung zu Typ-2-Diabetes und Fettleber

Die Leber spielt eine zentrale Rolle für die Energiespeicherung und -versorgung des Körpers. Bei Typ-2-Diabetes und MASLD (umgangssprachlich Fettleber) können die Mitochondrien nicht mehr effizient zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln. Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben nun erstmals umfassend untersucht, wie gut Mitochondrien in verschiedenen Organen Ketonkörper für die Energiegewinnung nutzen. Die Studie zeigt, dass der ketonkörperbasierte Energiestoffwechsel bei Insulinresistenz eingeschränkt ist - ein möglicher neuer Ansatzpunkt für neue Therapien bei Diabetes. Neues aus der Forschung zu Typ-2-Diabetes und Fettleber, Nachricht lesen

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21.11.2025

DIfE veröffentlicht Jahresbericht 2023-2024

Unter dem Motto "Ernährung erforschen. Gesundheit stärken." blickt das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in seinem aktuellen Bericht auf die Jahre 2023 und 2024 zurück und präsentiert in verständlicher und anschaulicher Weise die Highlights seiner Forschung und Institutsaktivitäten. DIfE veröffentlicht Jahresbericht 2023-2024, Nachricht lesen

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19.11.2025

Wenn Lipödem und Diabetes sich verstärken

Rund jede 10. erwachsene Frau in Deutschland lebt mit einem Lipödem - einer chronischen, schmerzhaften Fettverteilungsstörung. Gleichzeitig ist Diabetes eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Treffen beide Diagnosen zusammen, verschärfen hormonelle und stoffwechselbedingte Mechanismen die Situation im Alltag, in der Diagnostik und in der Therapie. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert mehr Aufmerksamkeit und ein interdisziplinäres Behandlungskonzept. Das Thema wurde auf der Kongress-Pressekonferenz der Diabetes Herbsttagung 2025 in Mannheim beleuchtet. Wenn Lipödem und Diabetes sich verstärken, Nachricht lesen

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18.11.2025

Malnutrition Awareness Week 2025

Mangelernährung betrifft längst nicht nur untergewichtige Menschen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Patientinnen und Patienten mit chronischen oder schweren Erkrankungen - etwa im Krankenhaus - aber auch Menschen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes. Das machten die Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) in ihrer Pressekonferenz zur Malnutrition Awareness Week 2025 deutlich und sagen: 50.000 Todesfälle pro Jahr wären vermeidbar. Malnutrition Awareness Week 2025, Nachricht lesen

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16.11.2025

POInT-Studie

Die ersten Ergebnisse der POInT-Studie markieren einen wichtigen Fortschritt in der Prävention von Typ-1-Diabetes. Sie zeigen, dass künftige Ansätze stärker auf personalisierte Strategien setzen sollten. Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) konnten nachweisen, dass die Wirkung einer oralen Insulinbehandlung von der jeweiligen Variante des Insulin-Gens abhängt. Bestimmte Untergruppen sprechen demnach unterschiedlich auf die Behandlung an. POInT-Studie, Nachricht lesen

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15.11.2025

Herzinfarkt bei Diabetes

Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte sind nicht nur ein Symptom für Diabetes mellitus, sondern auch eine Gefahr für das Herz. Im schlimmsten Fall führt ein unbehandelter Diabetes zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und plötzlichen Herztod. Nach Schätzungen (2023) haben in Deutschland 8,9 Millionen Menschen Typ-2-Diabetes (früher "Altersdiabetes"), bei dem die Körperzellen unempfindlicher gegenüber Insulin werden und an dem über 90 Prozent der Menschen mit Diabetes leiden (bei hoher Dunkelziffer). Zum Weltdiabetestag informiert die Deutsche Herzstiftung unter herzstiftung.de/diabetes über die Stoffwechselkrankheit Diabetes und worauf Diabetiker und Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Vermeidung von Komplikationen und für den Erhalt ihrer Lebensqualität achten sollten. Herzinfarkt bei Diabetes, Nachricht lesen

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14.11.2025

Diabetes als wachsende Herausforderung

Jedes Jahr am 14. November macht der Weltdiabetestag auf die chronische Stoffwechselerkrankung aufmerksam. In Deutschland sind die Zahlen alarmierend: Mehr als 9 Millionen Menschen leben hierzulande mit Typ-2-Diabetes, und jedes Jahr kommen rund 450.000 neue Fälle hinzu.[1] Damit wächst auch die Bedeutung von Früherkennung, Aufklärung und einer effizienten Betreuung in den Hausarztpraxen. Dexcom, Hersteller smarter Glukosesensoren, trägt mit vielfältigen Angeboten dazu bei - für Menschen mit Diabetes ebenso wie für Ärztinnen, Ärzte und Praxisteams. Diabetes als wachsende Herausforderung, Nachricht lesen

Weltdiabetestag

7 von 10 Menschen mit Diabetes sind im erwerbsfähigen Alter - und die meisten von ihnen tragen täglich wesentlich zur Wertschöpfung in Deutschland bei. Doch erleben viele nach wie vor Vorbehalte, Unsicherheit und teilweise auch Ausschluss im Beruf, obwohl die moderne Diabetologie längst zeigt: Wer gut eingestellt ist, kann nahezu jede Tätigkeit sicher ausüben. Anlässlich des Weltdiabetestags 2025 unter dem Motto "Diabetes and well-being - Diabetes and the Workplace" ruft der Ausschuss "Diabetes und Soziales" der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Arbeitgeber, Betriebsärzte und Politik dazu auf, die Realität in der Diabetologie auch in den arbeitsmedizinischen Regelwerken abzubilden und Barrieren abzubauen. Weltdiabetestag, Nachricht lesen

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13.11.2025

Gesundheitsbericht Diabetes 2026

Der Weltdiabetestag gibt Anlass, auf die Bedeutung von Prävention, Früherkennung und moderner Behandlung des Diabetes aufmerksam zu machen. Einen Überblick darüber gibt der aktuelle Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2026, den die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam veröffentlicht haben. Er macht deutlich: Immer mehr Menschen sind betroffen, die Erkrankung beginnt zunehmend früher, und die Versorgung muss sich auf wachsende Herausforderungen einstellen. Am 16. November 2025 lädt diabetesDE zur Veranstaltung "Meilensteine der modernen Diabetologie und Weltdiabetestag" nach Berlin ein - ein Forum, das gesellschaftlich aufklärt, Betroffene und Angehörige informiert und mit Expertinnen und Experten zusammenbringt. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter:www.meilensteine-diabetologie.de. Gesundheitsbericht Diabetes 2026, Nachricht lesen

Weltdiabetestag 2025

Menschen mit Diabetes haben etwa doppelt so häufig eine Depression wie Menschen ohne Diabetes. Treten beide Erkrankungen zusammen auf, kann das weitreichende Folgen für die Lebensqualität, den Verlauf des Diabetes und für die Kosten im Gesundheitssystem haben. Anlässlich des Weltdiabetestag am 14. November erläuterten drei Expertinnen und Experten in einer Pressekonferenz des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ), wie hoch das Risiko für das gleichzeitige Auftreten wirklich ist, was bei einer Depression hilft und warum psychische Gesundheit fester Bestandteil der Diabetestherapie sein sollte. Weltdiabetestag 2025, Nachricht lesen

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12.11.2025

Nach der Menopause steigt das Diabetes-Risiko

Die Menopause verändert den weiblichen Stoffwechsel - oft unbemerkt und doch tiefgreifend. Sinkende Hormonspiegel führen zu einer Zunahme von Bauchfett, Insulinresistenz und ungünstigen Blutfettwerten. Dadurch steigt deutlich das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz- und Lebererkrankungen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) betont: Diese Lebensphase ist kein Rückschritt, sondern eine Gelegenheit, die eigene Gesundheit bewusst zu stärken. Frauen können durch vermehrte Bewegung, ausgewogene Ernährung und gezielte Vorsorge aktiv dazu beitragen, ihren Stoffwechsel langfristig zu stabilisieren. Das Thema stand im Mittelpunkt der Kongress-Pressekonferenz zur Diabetes Herbsttagung 2025. Nach der Menopause steigt das Diabetes-Risiko, Nachricht lesen

4 Jahrzehnte Insulinpen und Diabetesberatung

In Deutschland müssen sich etwa 2 Millionen Menschen mit Diabetes täglich Insulin spritzen. Rund 95 Prozent dieser Patientinnen und Patienten nutzen hierfür einen Insulinpen. Vor 40 Jahren wurde der erste Insulinpen entwickelt und war eine große Entlastung für Patientinnen und Patienten. Ein großer Gewinn für Betroffene war zu dieser Zeit auch die Diabetesberatung in Deutschland: Seit 1983 ist sie aus der Diabetesversorgung nicht mehr wegzudenken. Beide Entwicklungen gehen Hand in Hand und haben die Behandlung des Diabetes grundlegend verändert. Zum Weltdiabetestag erinnert der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) daran: Moderne Technik kann nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn sie richtig angewendet wird - und das gelingt mit individueller professioneller Diabetesberatung. 4 Jahrzehnte Insulinpen und Diabetesberatung, Nachricht lesen

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11.11.2025

Diabetes Typ 2 früh erkennen

Diabetes mellitus Typ 2, umgangssprachlich auch als "Zuckerkrankheit" bekannt, entsteht meist schleichend und kann über Jahre völlig symptomlos bleiben. Er gehört zu den häufigsten nicht-übertragbaren Erkrankungen in Deutschland - doch nicht jeder weiß, dass er betroffen oder gefährdet ist. Zum Weltdiabetestag am 14. November startet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher eine bundesweite Aufklärungskampagne, um auf den kostenlosen digitalen Diabetes-Risiko-Test aufmerksam zu machen. Diabetes Typ 2 früh erkennen, Nachricht lesen

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10.11.2025

Weltdiabetestag 2025

Zum Weltdiabetestag am 14. November rückt Beurer die Qualitätssicherung in der Blutzuckermessung in den Fokus. Ab Mai 2026 gelten verschärfte Vorgaben, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen und die Genauigkeit von Messungen zu gewährleisten. Beurer ist vorbereitet und bleibt damit ein verlässlicher Partner. Weltdiabetestag 2025, Nachricht lesen

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09.11.2025

Ein evolutionärer Vergleich der Pankreas-Entwicklung

Die menschliche Bauchspeicheldrüse ähnelt in ihrer Entwicklung deutlich stärker der von Schweinen als der von Mäusen. Das ist besonders relevant, weil Mäuse als etabliertes Tiermodell zur Erforschung von Diabetes dienen. Ein internationales Team unter der Leitung von Helmholtz Munich und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) hat nun einen umfassenden evolutionären Vergleich von Einzelzell-Atlanten der Pankreasentwicklung erstellt. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für regenerative Therapien. Ein evolutionärer Vergleich der Pankreas-Entwicklung, Nachricht lesen

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07.11.2025

Diabetes Typ 1

Kinder mit einer familiären Vorgeschichte von Typ-1-Diabetes (T1D) haben ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Dennoch entwickeln Kinder von Müttern mit T1D seltener die Erkrankung als jene, deren Väter oder Geschwister betroffen sind. Forschende haben nun epigenetische Veränderungen im Blut von Kindern identifiziert, deren Mutter während der Schwangerschaft T1D hatte. Einige dieser Veränderungen werden mit einem reduzierten Risiko für Inselautoimmunität verbunden. Die in Nature Metabolism veröffentlichte Studie entstand in Zusammenarbeit zwischen Helmholtz Munich, der Globalen Plattform zur Prävention des Autoimmunen Diabetes (GPPAD) und der Technischen Universität Dresden. Diabetes Typ 1, Nachricht lesen

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06.11.2025

Malnutrition Awareness Week 2025

Ernährung ist allgegenwärtig - in sozialen Medien, in Lifestyle-Magazinen, in Fitness-Apps. Doch Detox-Versprechen und Influencer-Diäten ersetzen keine qualifizierte ernährungsmedizinische Beratung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) warnt anlässlich der Malnutrition Awareness Week (MAW) 2025 vor dem wachsenden Wildwuchs unqualifizierter Ernährungsangebote und fordert, wissenschaftlich fundierte Ernährungstherapie als festen Bestandteil der medizinischen Versorgung zu verankern. Bei einer Online-Pressekonferenz am 11. November stellen Experten der Fachgesellschaft mit E-Zert und nutriZert zwei Instrumente vor, die Orientierung bei der Wahl einer Ernährungsberatung bieten sollen. Malnutrition Awareness Week 2025, Nachricht lesen

Berlin heißt Menschen mit Diabetes willkommen

Am 14. November ist Weldiabetestag. Grund genug für die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe, unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eine große Informationsveranstaltung am Sonntag, den 16. November 2025, im Hotel Maritim proArte in Berlin ab 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr für alle Menschen mit Diabetes, ihre Angehörigen und weitere Interessierte bei freiem Eintritt auszurichten. Laut Gesundheitsatlas 2023 der AOK sind in Berlin 11,2 % der Einwohner von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen, das sind 320.000 Menschen. Der Typ 1 wurde nicht erfasst. Berlin heißt Menschen mit Diabetes willkommen, Nachricht lesen

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04.11.2025

Essen nach der Uhr

Entgegen verbreiteter Annahmen zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité - Universitätsmedizin Berlin, dass zeitbeschränktes Essen (Intervallfasten oder Time-Restricted Eating) bei gleichbleibender Kalorienzufuhr zwar die innere Uhr verschiebt, aber nicht zu messbaren Verbesserungen der Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauf-Parameter führt. Das konnte Prof. Olga Ramich und ihr Team mit der ChronoFast-Studie zeigen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Science Translational Medicine veröffentlicht. Essen nach der Uhr, Nachricht lesen

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03.11.2025

Prävention beginnt in der Politik

Seit 15 Jahren setzt sich das Wissenschaftsbündnis DANK, dem inzwischen 24 medizinische Fachgesellschaften und Organisationen angehören, für umfassende und gesamtgesellschaftliche Maßnahmen der Verhältnisprävention ein. Und das langjährige und - für manche - wohl auch unbequeme Engagement des Wissenschaftsbündnisses ist heute relevanter denn je, denn nichtübertragbare Krankheiten kosten wertvolle Lebensjahre und Lebensqualität und bergen zudem das große Potenzial, unser Gesundheitssystem schon in naher Zukunft finanziell und personell zu überfordern. Prävention beginnt in der Politik, Nachricht lesen

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01.11.2025

Apothekensterben

Die Zahl der Apotheken in Deutschland nimmt immer weiter ab - und hat inzwischen den niedrigsten Wert seit 1977 erreicht. Am Ende des dritten Quartals 2025 gab es nur noch 16.732 Apotheken bundesweit. Das sind 309 Apotheken weniger als zum Jahresende 2024 (17.041). Allein im Laufe des dritten Quartals dieses Jahres wurden 71 Betriebsstätten geschlossen. Den 355 Schließungen in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 standen nur 46 Neueröffnungen gegenüber. Die Rückgangsdynamik zeigt trotz leichter Beruhigung weiter deutlich nach unten. Dazu kommt, dass im letzten Quartal jedes Jahres erfahrungsgemäß die Schließungszahlen noch einmal deutlich zunehmen. Die aktuelle Erhebung der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände basiert auf den Zahlen der Landesapothekerkammern. Apothekensterben, Nachricht lesen

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