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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

16.08.2022

Vegetarische Gerichte vom Rost - vorteilhaft bei Diabetes

Sommerzeit ist Grillzeit: Bei heißen Temperaturen bevorzugen viele Menschen hierzulande eine Mahlzeit vom Rost anstatt vom Herd. Einer Umfrage von POSpulse aus dem Jahr 2021 zufolge grillen rund 39 Prozent der Befragten in Deutschland während der warmen Jahreszeit alle zwei Wochen.[*] Zu einer geselligen Grillrunde müssen aber nicht immer Steak und Wurst gehören. Für eine gesundheitsbewusste Ernährung - auch von Menschen mit Typ-2-Diabetes - ist es zudem ratsam, auf einen niedrigen Fleischkonsum zu achten. Denn viele Fleisch- und Wurstsorten sind sehr fettreich und können potenziell gesundheitsschädliche Zusatzstoffe wie Pökelsalze enthalten. Eine pflanzenbasierte Ernährung hingegen kann den Glukosespiegel stabilisieren und zum Abbau von Übergewicht beitragen. Viele Fleischalternativen eignen sich auch zum Grillen, ohne an Geschmack einzubüßen. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe gibt hierzu Tipps und kostenfreie Rezeptideen. Vegetarische Gerichte vom Rost - vorteilhaft bei Diabetes, Nachricht lesen

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14.08.2022

Arzneimittel im Sommer vor Hitze schützen

Die meisten Arzneimittel kann man auch an einem heißen Sommertag ohne Bedenken von der Apotheke nach Hause tragen. "Aber es gibt Ausnahmen, zum Beispiel kühlpflichtige Arzneimittel wie das Lebenswichtige Hormon Insulin für Diabetiker/innen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke dazu beraten, wie Sie Ihre Medikamente bei Hitze richtig transportieren und lagern", rät Apothekerin Silke Laubscher aus dem Vorstand der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Arzneimittel im Sommer vor Hitze schützen, Nachricht lesen

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12.08.2022

Kaltplasma bei diabetischem Fußsyndrom wirkt via Wachstumsfaktoren

Kaltes atmosphärisches Plasma beschleunigt nachweislich die Wundheilung bei oberflächlichen, chronisch infizierten diabetischen Fußulzera - das konnten Ärzte und Wissenschaftler des HDZ NRW, Bad Oeynhausen, erstmals vor zwei Jahren belegen. Nun leistet die Doktorarbeit von Jonas Hiller am Diabeteszentrum (Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe) einen Beitrag zur Klärung der Wirkmechanismen. Jonas Hiller hat die biologischen Effekte der Plasmatherapie näher untersucht und dabei herausgefunden, welche molekularen Zusammenhänge für die Verbesserung der Wundheilung bei diabetischem Fußsyndrom verantwortlich sind. Kaltplasma bei diabetischem Fußsyndrom wirkt via Wachstumsfaktoren, Nachricht lesen

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11.08.2022

Erstes gemeinsames Positionspapier zu Herzinsuffizienz und Diabetes erschienen

Untersuchungen zeigen, dass bei fast einem Drittel aller Diabetespatientinnen und -patienten eine Herzinsuffizienz vorliegt. Hinzu kommt noch eine hoch geschätzte Dunkelziffer. Umgekehrt ist die Herzinsuffizienz mit einer schlechten Stoffwechsellage verbunden: In entsprechenden Studien haben 30 bis 40 Prozent aller Herz-Patientinnen und -patienten bereits einen Prädiabetes oder manifesten Diabetes Typ 2. Um auf die Häufigkeit und das zuweilen tödliche Zusammenspiel dieser Erkrankungen vermehrt aufmerksam zu machen, haben die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) ein erstes gemeinsames Positionspapier herausgegeben. Dieses soll Ärztinnen und Ärzte für die Krankheitsbilder sensibilisieren und auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, die Betroffenen beider Erkrankungen regelmäßigen Untersuchungen zu unterziehen und interdisziplinär zu therapieren. Erstes gemeinsames Positionspapier zu Herzinsuffizienz und Diabetes erschienen, Nachricht lesen

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09.08.2022

Rewe-Prospekt zum Schulstart

Zuckergetränke, salzige Snacks, Süßwaren: Das Medizin- und Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat den Lebensmittelhändler Rewe für ein Werbeprospekt zum Schulstart kritisiert. Rewe bewerbe Lebensmittel für Kinder als "leckere Begleiter für den Schulalltag" mit Aktionspreisen, obwohl diese zum allergrößten Teil nicht den Nährwertempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen. Damit leiste Rewe der Fehlernährung von Kindern Vorschub. Das Prospekt sei ein weiterer Beleg dafür, dass verbindliche Werbebeschränkungen überfällig sind, so das Bündnis. Von den 34 beworbenen Nahrungsmitteln erfüllen lediglich zwei die Empfehlungen der WHO, wie eine Recherche von DANK zeigt. Die Verbraucherzentrale hatte am Sonntag auf das Rewe-Werbeprospekt via Twitter aufmerksam gemacht. Rewe-Prospekt zum Schulstart, Nachricht lesen

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06.08.2022

Fünf Sterne für das Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen

Der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen (BVKD) hat das Diabeteszentrum am HDZ NRW (Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen) unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe jetzt bereits zum dritten Mal als eine der führenden Behandlungseinrichtungen in Deutschland ausgezeichnet. Nur 19 Häuser erzielten in der öffentlichen Transparenzliste mit Sterne-Ranking das mit fünf Sternen angezeigte beste Ergebnis. Fünf Sterne für das Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen, Nachricht lesen

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05.08.2022

Corona-Sonderregelung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat angesichts steigender Infektionszahlen die Corona-Sonderregelung für eine telefonische Krankschreibung wieder aktiviert. Sie gilt vorerst befristet bis 30. November 2022. Durch die Sonderregelung können Versicherte, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Tage krankgeschrieben werden. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden. Corona-Sonderregelung, Nachricht lesen

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04.08.2022

Post-Covid

Im dritten Jahr der Corona-Pandemie und bei über 30 Millionen erfassten Covid-19-Fällen in Deutschland (RKI) zeichnet sich ab, dass viele Betroffene nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 noch lange Beschwerden haben wie Herzrasen, Gedächtnisprobleme, Muskelschwäche und -schmerzen sowie lähmende Erschöpfung. Bis zu 30 Prozent der an Covid-19 Erkrankten geben nach der Infektion anhaltende Beschwerden an, die sich an ganz unterschiedlichen Stellen im Körper zeigen, auch am Herzen. Post-Covid, Nachricht lesen

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02.08.2022

COVID-19: Genvariante verringert Sterberisiko um ein Drittel

Forschungsteams der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben vom 11. März 2020 bis zum 30. Juni 2021 den Krankheitsverlauf von insgesamt 1570 SARS-CoV-2-positiv getesteten Patient/innen verfolgt. Das Studienteam unter Leitung von Dr. Birte Möhlendick vom Institut für Pharmakogenetik am Universitätsklinikum Essen hat die Ergebnisse der größten deutschen Studie zu COVID-19 nun in der renommierten Fachzeitschrift "Frontiers in Genetics" publiziert. Die Studie zeigt: Wer eine bestimmte Genvariante trägt, hat ein um etwa 35 % geringeres Risiko, an einem schweren Verlauf von COVID-19 zu versterben. COVID-19: Genvariante verringert Sterberisiko um ein Drittel, Nachricht lesen

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01.08.2022

Totalschaden der Telematik-Infrastruktur muss verhindert werden

Die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) schließt sich der Forderung nach einem sofortigen Telematik-Infrastruktur (TI)-Moratorium im Zuge der Digitalisierungsstrategie des deutschen Gesundheitswesens an. Totalschaden der Telematik-Infrastruktur muss verhindert werden, Nachricht lesen

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29.07.2022

Telemedizinische Versorgungsprogramme

Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) untersuchte, wie telemedizinische Versorgungsprogramme für Diabetiker/innen evaluiert werden können und welche Evidenz zu etwaigen Versorgungseffekten vorliegt. Es zeigten sich dabei neben dem klinischen Nutzen auch organisatorische und soziale Versorgungseffekte. Telemedizinische Versorgungsprogramme, Nachricht lesen

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28.07.2022

E-Rezept startet am 1. September

Zur geplanten Einführung des E-Rezeptes ab 1. September 2022 sind die Apotheken bundesweit mit der notwendigen Software ausgestattet, nachdem sie bereits im vorigen Jahr die technische Anbindung an die Telematik-Infrastruktur abgeschlossen hatten. Die E-Rezept-Module aller gängigen Warenwirtschaftssysteme wurden in den vergangenen Monaten entwickelt und in den Apotheken installiert. Darauf machen der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) aufmerksam. E-Rezept startet am 1. September, Nachricht lesen

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26.07.2022

Diabetes:

"Chronisch kranke Menschen profitieren deutlich, wenn sie von interdisziplinären Behandlungsteams versorgt werden", sagt Adrian Grimshaw. Der 34-jährige Fachpsychologe DDG arbeitet seit fast vier Jahren im Diabeteszentrum unter der medizinischen Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen. Und fasst mit seiner Aussage zusammen, was zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Diabetes:, Nachricht lesen

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23.07.2022

Virtueller Weltdiabetestag 2022

Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums den Patienteninformationstag zum Weltdiabetestag aus. Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Virtuelle Weltdiabetestag seit 2020 digital auf www.weltdiabetestag.de statt. Veranstalter ist die #dedoc° Diabetes Online Community, die am 14. November mit dem Community-Event #docday° fu?r Viralität in den sozialen Medien sorgt. Als Medienpartner unterstützt der Kirchheim-Verlag mit umfangreicher Berichterstattung. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe verantwortet den Digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Fachvorträgen und Webinaren. Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach wird den Virtuellen Weltdiabetestag mit einer Video-Grußbotschaft eröffnen. Virtueller Weltdiabetestag 2022, Nachricht lesen

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22.07.2022

Adipositas bei Kindern und Jugendlichen

Starkes Übergewicht oder Adipositas ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für die Entstehung von Diabetes Typ 2. Adipositas oder auch starkes Übergewicht entwickelt sich bei Betroffenen häufig schon im Kindes- und Jugendalter. Vor 2020 war in Deutschland jedes siebte Kind adipös - eine Tendenz, die jetzt seit 2020 mit Auswirkungen der Coronapandemie weiter zugenommen hat: Eine repräsentative Forsa-Umfrage der Adipositas-Gesellschaft (DAG) und des Else Kröner-Fresenius-Zentrum (EKFZ) für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München zeigte, dass jedes sechste Kind in Deutschland zunahm, fast die Hälfte bewegte sich weniger als zuvor und etwa ein Viertel isst mehr Süßwaren.[1] Expertinnen und Experten rechnen in den nächsten Jahrzehnten mit einem weiteren Anstieg an Diabetes-Fällen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) betont den Stellenwert von Prävention und setzt sich verstärkt für eine Entstigmatisierung nicht übertragbarer Krankheiten wie Adipositas und Diabetes Typ 2 ein. Adipositas bei Kindern und Jugendlichen, Nachricht lesen

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19.07.2022

Lange und gesund Leben

Das stetig fortschreitende Alter des Menschen ist der Hauptrisikofaktor für viele schwere Krankheiten, darunter Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz. Jedoch gibt es auch Menschen, die ein außergewöhnlich hohes Alter erreichen und dabei vielen altersbedingten Krankheiten entkommen - oder erst spät im hohen Alter daran erkranken. Aber was unterscheidet diese Personen von anderen? Genau daran forscht Dr. Joris Deelen vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln. "Die Langlebigkeit von bestimmten Menschen scheint in ihren Genen zu liegen. Wir haben verschiedene Genvarianten gefunden und wollen jetzt herausfinden, wie sie die Funktion ihres Gens beeinflussen. Langfristig ist es unser Ziel, Medikamente oder Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln, damit viel mehr Menschen gesünder altern", sagt Deelen. Lange und gesund Leben, Nachricht lesen

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18.07.2022

Präventions-Studie

Regelmäßige Bewegung zählt zur besten Medizin - sowohl um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen als auch zur Therapie bei Herzerkrankung. Mit Ausdauerbewegung (5-mal/Woche á 30 Minuten) lassen sich nahezu alle wichtigen Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen (hohes LDL-Cholesterin) und Adipositas bessern. Und Sport wirkt auch psychischem Stress und Depressionen entgegen. Dennoch schafft es ein Großteil der Bevölkerung nicht, sich wenigstens 2,5 Stunden pro Woche mit mäßiger Intensität zu bewegen, wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. Präventions-Studie, Nachricht lesen

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15.07.2022

Extremhitze

Deutschland steht vor einer Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius und mehr. Aus diesem Anlass weist die Deutsche Herzstiftung auf wichtige Vorkehrungen für chronisch herzkranke Menschen hin. "Solche extrem hohen Temperaturen können zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die bereits wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einer Herzschwäche oder wegen Blutdruckproblemen in Behandlung sind“, betont der Kardiologe und Intensivmediziner Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Extremhitze, Nachricht lesen

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14.07.2022

Über zwei Millionen Eltern über Diabetes informiert

Über zwei Millionen Eltern sind von mehr als 6300 Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten über die Ursachen und Gefahren von Diabetes Typ 1 aufgeklärt worden. Das ist die positive Bilanz der Aufklärungskampagne zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Initiiert wurde die Aktion vor zwei Jahren von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Ziel ist es, einer lebensgefährlichen Stoffwechselentgleisung, der sogenannten diabetischen Ketoazidose (DKA), bei Kindern entgegenzuwirken und so Langzeitschäden zu verhindern. Denn häufig erfahren diese jungen Patientinnen und Patienten erst auf diesem Wege von ihrer Diabeteserkrankung. Während der Coronapandemie haben sich die Ketoazidose-Fallzahlen sogar verdoppelt.[*] Die Expertinnen und Experten fordern die Ärzteschaft daher weiterhin dazu auf, Eltern aktiv über Diabetes zu informieren. Über zwei Millionen Eltern über Diabetes informiert, Nachricht lesen

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13.07.2022

Medienpreise 2022 der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Ob am Arbeitsplatz, in der Familie, im Kindergarten oder in der Schule - eine gelungene Inklusion ist für Menschen mit chronischen Erkrankungen essentiell, um ein glückliches und erfülltes Leben führen zu können. Mit gelungenen Integrationskonzepten kann dem Gefühl von sozialer Isolation und Stigmatisierung vorgebeugt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) stellt ihre diesjährige Medienpreisausschreibung daher unter das Motto "Inklusion und Teilhabe: Welche Wege bei Menschen mit Diabetes aus der möglichen Isolation führen". Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum können sich mit hochwertigen Berichten in drei neu geschaffenen Kategorien "Hören", "Sehen" und "Lesen" jetzt noch bis zum 31. Juli 2022 bewerben. Die Preise sind jeweils mit 2000 Euro dotiert. Medienpreise 2022 der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Nachricht lesen

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12.07.2022

PTBS und Diabetes Typ 2

Rund die Hälfte aller Deutschen trägt das Risiko, im Laufe des Lebens eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zu entwickeln. Etwa jeder Zehnte erkrankt tatsächlich daran. Die Ursachen einer PTBS sind vielzählig. Auch chronische Erkrankungen wie ein Diabetes mellitus können sie begünstigen. Umgekehrt kann aber auch eine traumatisierende Situation Risiko für einen Diabetes Typ 2 sein. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) weist auf das gefährliche Wechselspiel zwischen PTBS und einer schlechten Stoffwechseleinstellung hin. Er rät Betroffenen, sich an diabetologische Einrichtungen mit entsprechend qualifizierten Diabetesberaterinnen und -beratern zu wenden sowie eine begleitende Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig müsse die Politik für mehr psychosoziale Angebote sorgen, um Patientinnen und Patienten besser aufzufangen. PTBS und Diabetes Typ 2, Nachricht lesen

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09.07.2022

Frontalangriff auf die Patientenversorgung!

Der am 4. Juli 2022 öffentlich gewordene Entwurf des GKV Finanzstabilisierungsgesetzes sieht für die kommenden zwei Jahre Regelungen vor, die faktisch einer drastischen Vergütungskürzung für die Zahnärzteschaft und einem Rückfall in die Zeit strikter Budgetierung gleichkommen. Damit gehen langfristige, erhebliche Folgen für die zahnärztliche Patientenversorgung einher. Frontalangriff auf die Patientenversorgung!, Nachricht lesen

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05.07.2022

Ein reicher Schatz, der endlich gehoben werden muss

Wirkung und Sicherheit eines einzelnen Medikaments können recht gut in klinischen Studien untersucht werden. Nahezu unmöglich ist es dagegen, die facettenreiche Behandlung chronischer Erkrankungen, wie die des Diabetes mellitus, unter kontrollierten oder gar doppelblinden Studien zu evaluieren. Zu vielfältig sind die Voraussetzungen, die die Erkrankten mit sich bringen, und zu komplex ist die Therapie, die sich aus vielen, zum Teil nicht-medikamentösen Interventionen zusammensetzt. Ein reicher Schatz, der endlich gehoben werden muss, Nachricht lesen

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04.07.2022

Zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall zählt Diabetes mellitus

Heute wurde die S2k-Leitlinie "Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke" [1,2] publiziert. Teil 1 (LL 030/133) beschäftigt sich mit Plättchenhemmung und Antikoagulation sowie der Therapie von Hypercholesterinämie und Hypertonie zur Vermeidung von Folgeschlaganfällen. Teil 2 (LL 030/143) der neuen Leitlinie fokussiert auf die darüberhinausgehenden Risikofaktoren, darunter unter anderem auf den Lebensstil, Diabetes mellitus, die Hormonersatztherapie und die Schlafapnoe. Es zeigt sich, dass Betroffene selbst viel dazu beitragen können, ihr Risiko für Folgeschlaganfälle zu senken. Zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall zählt Diabetes mellitus, Nachricht lesen

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02.07.2022

Wissen, was dick machen kann

Der Wissenschaftspreis der Thieme Fachzeitschrift "Aktuelle Ernährungsmedizin" geht in diesem Jahr an ein Team um den Diabetologen und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums (WDGZ) Professor Dr. med. Stephan Martin. Mit zwei weiteren Forschenden hat er untersucht, wie sich der Verzehr verschiedener Lebensmittel auf den Glukose- und Insulinspiegel gesunder Erwachsener auswirkt. Die Studienteilnehmenden konnten die Veränderung ihres Glukosespiegels, der durch einen Hautsensor kontinuierlich gemessen wurde, über ein Lesegerät mitverfolgen. Unter anderem zeigte sich, dass Apfelsaft den Glukosespiegel etwa gleich stark ansteigen lässt wie Limonade. Wissen, was dick machen kann, Nachricht lesen

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