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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

04.07.2020

Nur eine Absichtserklärung - kein Gesetz

diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt grundsätzlich die im Bundestag verabschiedete Nationale Diabetesstrategie. Die acht Kernpunkte enthalten viel Notwendiges, vor allem endlich ressortübergreifende Ansätze zur Diabetesprävention mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung. "Allerdings werden besonders effektive verhältnispräventive Maßnahmen auf Bevölkerungsebene wie zum Beispiel die Reduzierung des Zuckergehalts in Süßgetränken um 50 Prozent und Werbeeinschränkungen für Produkte mit Kinderoptik weiter vernachlässigt", sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE. Positiv hervorzuheben sei aber die Stärkung der Vorbeugung und Früherkennung von Diabetes, die Verbesserung und Weiterentwicklung von medizinischen Curricula, die Weiterentwicklung sektorenübergreifender Versorgung und der Disease Management-Programme, der Ausbau der Diabetes-Surveillance und der Datennutzung sowie der Diabetes-Forschung. Begrüßenswert ist auch die Entwicklung personalisierter Therapiekonzepte in der Prävention und Versorgung - das wünschen sich die Menschen mit Diabetes seit langem. Nur eine Absichtserklärung - kein Gesetz, Nachricht lesen

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02.07.2020

Koalition muss jetzt Wort halten und Nationale Diabetes-Strategie verabschieden!

Seit Ende 2018 ist sie im Koalitionsvertrag verankert, nun steht sie zwei Tage vor der parlamentarischen Sommerpause am 2. Juli 2020 auf der Agenda des Bundes­tages zur hoffentlich finalen Abstimmung: Die Nationale Diabetes-Strategie. Höchste Zeit, die Diabetes-Strategie zu implementieren, denn die Prognosen sind beunruhigend: In den kommenden 20 Jahren wird nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts und des Deutschen Diabetes-Zentrums eine Zunahme um bis zu 75 Prozent auf dann mehr als 12 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland erwartet. Diese Prognose kann nur entschärft werden, wenn die Maßnahmen innerhalb der Nationalen Diabetes-Strategie verschärft werden. Koalition muss jetzt Wort halten und Nationale Diabetes-Strategie verabschieden!, Nachricht lesen

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01.07.2020

Deutschlands beste Ärzte

Hervorragender Ruf und große Erfahrung: Das Nachrichtenmagazin FOCUS zeichnet in diesem Jahr neun Spezialisten des Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, in seiner Liste Deutschlands führender Ärzte aus. Im jährlichen Ranking der besten Mediziner und Krankenhäuser ist das Spezialklinikum zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen seit vielen Jahren regelmäßig aufgeführt. Deutschlands beste Ärzte, Nachricht lesen

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30.06.2020

Insulintherapie bei Diabetes

Auf dem virtuellen ADA-Kongress 2020 trug Julio Rosenstock aus Dallas, University of Texas, am 14. Juni 2020 die Phase II - Resultate bei Typ-2-Diabetespatienten vor, die ein basales Insulinanalog verwendeten, das nur 1x wöchentlich zu spritzen war.[*] Das Insulinanalog (mit der Bezeichnung "Icodec") wurde von Novo Nordisk entwickelt. Es ist ein albumingebundenes Analog, welches als zirkulierendes Insulindepot eine Halbwertzeit von 196 Stunden aufweist. In einer randomisierten, doppelblinden Vergleichsstudie bestand im primären Endpunkt, der HbA1c-Absenkung, gegenüber täglicher Glargininsulin-Injektion kein signifikanter Unterschied. Insulintherapie bei Diabetes, Nachricht lesen

Covid-19-Erkrankung

Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck - mit diesen Grunderkrankungen steigt das Risiko für einen schweren Verlauf, wenn eine Covid-19-Infektion hinzukommt. All diese Erkrankungen weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie gehen häufig mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Gleiches gilt auch zum Beispiel für ältere Menschen, bei denen ebenfalls häufig Vitamin-D-Mangel anzutreffen ist und die zu den Risikogruppen zählen. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim in Stuttgart hin. Der Ernährungsmediziner hat 30 Studien ausgewertet - und ein Vitamin-D-Defizit als möglichen Indikator für den Schweregrad und die Mortalität bei einer Covid-19-Erkrankung identifiziert. Die Vitamin-D-Versorgung könnte auch beim Verlauf der Erkrankung eine Rolle spielen, denn dieses Vitamin reguliert das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper. Der Experte empfiehlt daher, im Falle einer Covid-19-Erkrankung unbedingt den Vitamin-D-Spiegel im Auge zu behalten. Die vollständige Studie erschien kürzlich im NFS Journal. Covid-19-Erkrankung, Nachricht lesen

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29.06.2020

"Diabetes um 7ieben"

Endlich hat die Diabetes-Community die Chance, Politikern live auf den Zahn zu fühlen und zu fragen, warum es zum Beispiel mit der Diabetes-Prävention in Deutschland nicht vorangeht. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe startet das neue halbstündige Format "Diabetes um 7ieben - Politiker im Fragenhagel" am 17. August um 19.00 Uhr live auf Facebook. Jede/r Interessierte kann während der 30 Minuten seine Fragen im Chat stellen, diese werden direkt an die Politiker weitergeben. Für den Auftakt am 17. August hat bereits MdB Dietrich Monstadt (CDU) zugesagt, in weiteren Folgen stellen sich am 7.9. Sabine Dittmar (SPD) beziehungsweise am 14.9. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen) den Fragen der Community. Diskussionspartner der Politiker ist unter anderem der Vorstandsvorsitzende von diabetesDE, Dr. Jens Kröger, die Moderation übernehmen Nicole Mattig-Fabian beziehungsweise Dr. Stefanie Gerlach (14.9.), beide diabetesDE. "Diabetes um 7ieben", Nachricht lesen

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27.06.2020

Ist COVID-19 neuer Entstehungsfaktor für Diabetes mellitus?

Seit Beginn der Corona-Pandemie erforschen Wissenschaftler weltweit die unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen, aber auch mögliche Spätfolgen einer durch das SARS-Cov-2-Virus ausgelösten COVID-19-Erkrankung. Dabei diskutieren sie auch Wechselbeziehungen des Virus mit anderen Erkrankungen. Menschen mit Diabetes Typ 1 oder 2 haben bei instabiler Stoffwechsellage ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf bei COVID-19. Nun gibt es Hinweise darauf, dass eine SARS-Cov-2-Infektion umgekehrt schwere Stoffwechselentgleisungen und möglicherweise auch einen Diabetes verursachen kann. Unklar ist bislang, um welchen Diabetes-Typ es sich dabei genau handelt und ob Betroffene eventuell bereits vorher unerkannt an Diabetes erkrankt waren. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe weist darauf hin, dass es hierzulande nach wie vor eine hohe Dunkelziffer an Menschen mit bislang nicht diagnostiziertem Typ-2-Diabetes gibt. Die gemeinnützige Organisation empfiehlt den Diabetes-Risiko-Test sowie die Checkup-35-Untersuchung beim Hausarzt zur frühen Feststellung und Therapie der eventuell bestehenden Stoffwechselerkrankung. Dies trage auch zur Vorbeugung von schweren COVID-19-Verläufen bei. Ist COVID-19 neuer Entstehungsfaktor für Diabetes mellitus?, Nachricht lesen

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26.06.2020

Medikamente brauchen Hitzeschutz

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, brauchen Medikamente besonderen Schutz. "Die meisten Arzneimittel kann man auch an einem heißen Sommertag ohne Bedenken von der Apotheke nach Hause tragen. Aber man darf sie nicht auf Dauer zu warm aufbewahren", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Deshalb sollte man seine Medikamente zuhause nicht auf dem sonnigen Fensterbrett lagern, sondern lieber in einem Schrank. Medikamente brauchen Hitzeschutz, Nachricht lesen

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25.06.2020

EU-Projekt SOPHIA sagt Übergewicht den Kampf an

Starkes Übergewicht (Adipositas) betrifft rund 150 Millionen Europäerinnen und Europäer. Oftmals leiden Betroffene allerdings nicht nur unter ihrem hohen Gewicht, sondern auch unter verschiedenen Begleiterkrankungen. Welche Risikofaktoren Übergewicht und die damit verbundenen Komplikationen begünstigen und auf welche Therapie verschiedene Patientengruppen ansprechen, ergründen Forschende im nun gestarteten Projekt SOPHIA. Ausgestattet mit 16 Millionen Euro bündeln 29, meist europäische Partner aus Forschung und Industrie ihre Expertise. In Deutschland bringt die Universität Ulm ein großes Diabetes- und Adipositas-Register ein. Verantwortlich hierfür ist das Zentralinstitut für Biomedizinische Technik (ZIBMT) am Ulmer Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie. EU-Projekt SOPHIA sagt Übergewicht den Kampf an, Nachricht lesen

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24.06.2020

Mit hochwertigem Journalismus ein Zeichen setzen

Hohe Einschaltquoten bei Nachrichtensendungen, sprunghafte Zugriffszahlen auf digitale Angebote, neue Abo-Abschlüsse von Sonderausgaben der Zeitungsverlage: Die Corona-Krise hat in den vergangenen Monaten gezeigt, wie wichtig glaubwürdiger Journalismus gerade in unsicheren Zeiten ist und wie er hilft, wissenschaftliche Erkenntnisse einem breiten Publikum nahezubringen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fördert seriösen und gut recherchierten Journalismus und schreibt deshalb in diesem Jahr bereits zum siebten Mal ihre Medienpreise aus. Mit dem Thema "Diabetes in unserer Gesellschaft" möchte die Fachgesellschaft auf die Auswirkungen der Volkskrankheit aufmerksam machen, die in Zeiten der Corona-Pandemie aus dem Blickfeld zu geraten droht. Medienvertreter können sich noch bis zum 31. Juli mit herausragenden journalistischen Beiträgen für die Preise bewerben. Mit hochwertigem Journalismus ein Zeichen setzen, Nachricht lesen

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23.06.2020

Die App auf Rezept

Berlin wird Zukunftsregion für digitale Gesundheitsanwendungen: In einem aktuellen Pilotprojekt werden innovative digitale Versorgungsangebote zum Selbstmanagement von Diabetes und deren Einbindung in den Praxisalltag getestet. Dabei kommt die Contour® Diabetes App von Ascensia Diabetes Care Deutschland zum Einsatz. Das Projekt ist Teil der Initiative "Zukunftsregion Digitale Gesundheit" (ZDG) des Bundesministeriums für Gesundheit mit dem Ziel, Erkenntnisse über den verstärkten Einsatz und den Nutzen digitaler Lösungen im deutschen Gesundheitswesen zu gewinnen. Die App auf Rezept, Nachricht lesen

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21.06.2020

Welche Dialysepatienten profitieren von einer Behandlung mit Statinen?

Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und des Universitätsklinikums Würzburg ist es gelungen, nicht nur nachzuweisen, dass Untergruppen von Dialyse-Patienten tatsächlich unterschiedlich von der Behandlung mit Statinen zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen profitieren, sondern auch einen Score zu entwickeln, der für einzelne Patienten eine Vorhersage über die klinische Wirksamkeit von Statinen erlaubt. Welche Dialysepatienten profitieren von einer Behandlung mit Statinen?, Nachricht lesen

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20.06.2020

DNA-Reparatur reaktivieren - diabetische Spätschäden verhindern

Schäden an Nieren und Lunge sind häufige Folgen der Zuckererkrankung Diabetes mellitus. Durch die Kontrolle des Blutzuckerspiegels lassen sie sich nicht verhindern, wohl aber durch eine gezielte Aktivierung der DNA-Reparatur, wie Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung nun im Tierversuch herausgefunden haben. In der im EMBO Journal veröffentlichten Arbeit zeigten sie erstmals, dass bei Mäusen mit Diabetes eine gestörte Reparatur von Schäden am Erbgut (DNA) unmittelbar für vorzeitige Gewebealterung, Vernarbung und schließlich Funktionsverlust der Organe verantwortlich ist. Setzten die Forscher die Reparaturmechanismen mit Hilfe eines bestimmten körpereigenen Proteins (nRAGE) wieder in Gang, stoppte der Prozess, die Organe erholten sich. Die Ergebnisse sind aktuell in "EMBO Journal" erschienen. DNA-Reparatur reaktivieren - diabetische Spätschäden verhindern, Nachricht lesen

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19.06.2020

Schilddrüsenhormone: Ihr Einfluss auf Volksleiden und seltene genetische Erkrankungen

Schilddrüsenhormone nehmen eine Schlüsselrolle in diversen Stoffwechselprozessen des Körpers ein. Bisher liegt das klinische Augenmerk bei Stoffwechselerkrankungen auf deren Blutkonzentration. Prävention, Diagnostik und Therapie sind danach ausgerichtet. Ein neuer Sonderforschungsbereich führt nun einen Perspektivwechsel durch, der Angebot und Nachfrage von Schilddrüsenhormonen in den jeweiligen Organen unter die Lupe nimmt. Insbesondere neue Erkenntnisse zu molekularbiologischen Prozessen und den Einfluss der lokalen Schilddrüsenhormonwirkung in Gehirn, Leber und Herz sollen ein Licht auf die Krankheitsentstehung werfen und neue Therapieansätze ermöglichen. Schilddrüsenhormone: Ihr Einfluss auf Volksleiden und seltene genetische Erkrankungen, Nachricht lesen

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18.06.2020

Wenn in der Pubertät der Blutzucker verrücktspielt

Diabetes Typ 1 ist mit etwa 32.500 Betroffenen die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen hierzulande. Eine Insulintherapie, das Messen der Glukosewerte und die Berechnung des Kohlenhydratgehalts von Speisen und Getränken gehört für sie lebenslang zum Alltag. Bis zum Eintritt der Pubertät haben Betroffene die Erkrankung meist gut im Griff. Mit Beginn dieses neuen Lebensabschnitts verschlechtert sich jedoch bei Vielen trotz Verwendung moderner Technologien wie Insulinpumpen und Glukosesensoren die Stoffwechsellage. Auch der Übergang der ärztlichen Betreuung vom Kinder- und Jugenddiabetologen in die Erwachsenenmedizin (Transition) kann eine Herausforderung darstellen, besonders in Zeiten der Corona-Pandemie. Rat und Unterstützung bietet Diabetesberaterin Andrea Witt im "Sorgentelefon" der gemeinnützigen Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. Die Telefonsprechstunden finden einmal monatlich jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr statt. Wenn in der Pubertät der Blutzucker verrücktspielt , Nachricht lesen

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17.06.2020

Apotheker unterstützen Corona-Warn-App

Seit gestern ist die App der Bundesregierung zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen verfügbar. "Die Corona-Warn-App ist ein weiterer Baustein in der Pandemiebekämpfung und deshalb unterstützen wir die Bewerbung auf unseren Kommunikationskanälen und in den Apotheken vor Ort", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Apotheker unterstützen Corona-Warn-App, Nachricht lesen

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16.06.2020

Corona-Warn-App

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) begrüßt die Bereitstellung der von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Corona-Warn-App. Sie bietet die Chance, das Infektionsgeschehen noch besser im Blick zu haben und schnell auf Ansteckungsrisiken reagieren zu können. Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, empfiehlt: "Nutzen Sie die App. Sie schafft Transparenz über die individuelle Gefährdungslage und ist eine wichtige Unterstützung, um Infektionszahlen niedrig zu halten. Aber sie ist nur dann effektiv, wenn sich viele Menschen beteiligen." Die App sei ein Beispiel für den positiven Effekt, den digitale Anwendungen im Gesundheitswesen für die medizinische Versorgung haben. Zudem sei es für die Akzeptanz der App wichtig, dass der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Professor Ulrich Kelber, eingebunden gewesen sei und seine Zustimmung gegeben habe. Corona-Warn-App, Nachricht lesen

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13.06.2020

Diabetes und Augen

Die diabetische Retinopathie, eine Erkrankung der Netzhaut des Auges, ist wie der Diabetes selbst, nicht heilbar. Aber je eher die Behandlung einsetzt, desto besser sind die Erfolgsaussichten, eine Erblindung zu verhindern und die Erkrankung zu mildern. Im Klinikum Karlsburg setzen Greifswalder Augenspezialisten und Karlsburger Diabetologen in enger Zusammenarbeit seit Jahresbeginn 2020 auf künstliche Intelligenz (KI), um zuverlässig und schnell die Netzhaut-Erkrankung zu diagnostizieren. Diabetes und Augen, Nachricht lesen

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12.06.2020

Warnsignale bei Diabetes erkennen

Probleme an den Füßen werden häufig im wahrsten Sinne "übergangen": Risse, Fehlstellungen und Schrunden werden in den Schuhen versteckt, Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit als harmlos erachtet. Mediziner warnen: Beschwerden an den Füßen sollten nicht unterschätzt werden. Denn diese können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, wie etwa Nervenschäden (Neuropathien). Insbesondere Menschen mit Diabetes oder einem erhöhten Diabetes-Risiko sind gefährdet. Wer rechtzeitig handelt, kann viel für die Gesundheit seiner Nerven und Füße tun. Die Nationale Aufklärungsinitiative zur diabetischen Neuropathie "Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?" hat auf ihrer Website neue Videos veröffentlicht mit den wichtigsten Infos und Tipps, wie Menschen mit Diabetes ihre Füße schützen können und Nervenschäden erkannt werden. Warnsignale bei Diabetes erkennen, Nachricht lesen

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10.06.2020

Mit Strom Gene regulieren

Einem Forschungsteam um ETH-Professor Martin Fussenegger ist es erstmals gelungen, Gene direkt mit elektrischem Strom zu kontrollieren. Damit schafft es die Grundlage für medizinische Implantate, die durch elektronische Geräte außerhalb des Körpers ein- und ausgeschaltet werden können. Mit Strom Gene regulieren, Nachricht lesen

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08.06.2020

Digitale Diabetestherapie

In Zeiten von Covid-19 zeichnet sich ab, dass die Digitalisierung in der Diabetestherapie mehr als nur ein willkommener Trend ist: Es ist vielmehr eine medizinische Notwendigkeit. Eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu Ärzten und Diabetespersonal zeigen den Wert von cloudbasierten Anwendungen sowohl für Fachpersonal als auch für die Patienten. Wenn der Patient es möchte, stehen ihm und dem Fachpersonal eine Reihe an telemedizinischen Behandlungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit der direkten Datenübertragung vom Patienten in die Praxis zur Verfügung. Das digitale Übertragen von rtCGM-Werten, die beispielsweise via der Software Dexcom CLARITY[1] geteilt werden können, erspart nicht nur ganz allgemein Zeit, sondern ist aktuell essenziell im Rahmen einer guten Diabetestherapie für den Patienten. Auch nach der Zeit von Corona eröffnet die Implementierung derartiger Therapievorgehen in den Praxis-Alltag wirtschaftliche Vorteile für die Praxen, wie Zeitersparnis und Kosteneffizienz.[2] Digitale Diabetestherapie, Nachricht lesen

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07.06.2020

Behandlungsstrategie gegen die Volkskrankheit Nr. 1

Zum wiederholten Male hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dem Diabeteszentrum am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe höchste Qualitätsstandards und eine leitliniengerechte Betreuung von Diabeteszentren bescheinigt. Die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, zahlreiche diabetesspezifische Therapieleistungen und ein klar definiertes Behandlungs- und Überweisungsmanagement fanden dabei das besondere Lob der Gutachter. Behandlungsstrategie gegen die Volkskrankheit Nr. 1, Nachricht lesen

Dem Herzen neue Kraft geben

Ein Typ-2-Diabetes stellt einen der wesentlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und so auch für manifeste Herzinfarkte dar. Mit den verbesserten Therapien überleben heute immer mehr Infarktpatienten, entwickeln in der Folge aber nicht selten eine Herzschwäche. An einer möglichen Behandlung dieser Komplikation forscht Elric Zweck, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Diabetes-Zentrum und an der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Dafür wurde er nun mit dem Menarini-Preis 2020 der BERLIN-CHEMIE AG ausgezeichnet. Die BERLIN-CHEMIE AG stiftet den mit 15.000 Euro dotierten Preis jährlich zur Förderung herausragender wissenschaftlicher Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt Diabetes mellitus. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Rahmen der Diabetes Herbsttagung vom 06. - 07. November in Hannover statt. Dem Herzen neue Kraft geben, Nachricht lesen

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06.06.2020

Tag der Organspende am 6. Juni 2020

Diabetes mellitus ist die häufigste Ursache für eine Niereninsuffizienz - über 40 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 haben einen Nierenschaden. Einige von ihnen bräuchten eine neue Niere. Allerdings kommt für Betroffene häufig aufgrund bestehender Begleiterkrankungen eine Transplantation nicht in Frage. Für sie ist eine lebenslange Dialyse unumgänglich. Anlässlich des Tages der Organspende weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) darauf hin, dass eine Diabetes-Früherkennung dringend notwendig ist, um einerseits die zunehmende Zahl der transplantationsbedürftigen Diabetespatientinnen und -patienten in Deutschland zu reduzieren. Andererseits müssen auch andere Begleiterkrankungen - wie Adipositas oder Herzkreislauferkrankungen -, die Betroffenen eine Transplantation verwehren können, durch effektive Vorsorge und gutes Diabetesmanagement verhindert werden. Tag der Organspende am 6. Juni 2020, Nachricht lesen

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04.06.2020

Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in der Corona-Krise

Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 kann im Laufe der Erkrankungszeit Folgen für die Augen haben: Bis zu einem Drittel aller Menschen mit Diabetes Typ 2 weisen bereits bei ihrer Diagnose eine leichte Veränderung der Netzhaut auf. Eine solche "diabetische Retinopathie" zeigt lange Zeit keine Symptome. Treten schließlich Sehstörungen auf, können die Schädigungen an der Netzhaut bereits so fortgeschritten sein, dass sie zu einer dauerhaften Sehbehinderung oder gar Erblindung führen. Das schränkt die soziale Teilhabe Betroffener ein und erschwert ihnen die täglich notwendige Therapie. Denn Diabetes-Hilfsmittel und -Technologien sind nach wie vor überwiegend nicht barrierefrei konzipiert. Darauf macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Sehbehindertentags am 6. Juni 2020 aufmerksam. Er steht dieses Jahr unter dem Motto: "Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in der Corona-Krise". Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in der Corona-Krise, Nachricht lesen

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