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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

24.06.2017

Nachwuchs-Förderung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Aufgrund der Ökonomisierung in der Medizin sind leider Abteilungen mit den Schwerpunkten Endokrinologie und Diabetes an Krankenhäusern geschlossen worden, die Zahl klinischer Lehrstühle in der Diabetologie wurde reduziert und das obwohl jedes Jahr circa 300.000 Neuerkrankte dazukommen. Als Folge dieser Einschnitte ist nicht nur die Versorgung der an Diabetes erkrankten Patienten gefährdet, sondern auch die Ausbildung und Rekrutierung des ärztlichen und wissenschaftlichen Nachwuchses. Nachwuchs-Förderung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Nachricht lesen

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23.06.2017

Besonders schnelles Insulin verursacht mehr Unterzuckerungen bei Typ-2-Diabetes

Im Mai 2017 erschien in Diabetes Care von K. Bowering et al. die Publikation einer Phase III-Studie, in der bei erwachsenen Typ-2-Diabetespatienten unter langwirkendem Basalinsulin und oralen Antidiabetika als Bolusinsulin das rasch wirkende Aspart-Insulin NovoRapid® mit FIASP, einer neuen Formulierung dieses Insulins, nach 26 Wochen verglichen wurde. Durch Zusatz von Nikotinamid und Argininhydrochlorid wird FIASP noch rascher resorbiert. Für HbA1c, das primäre Studienziel, fand sich kein Unterschied. Hypoglykämien traten unter FIASP in den ersten zwei Stunden postprandial signifikant häufiger auf. Besonders schnelles Insulin verursacht mehr Unterzuckerungen bei Typ-2-Diabetes, Nachricht lesen

Familienfreundlich

Heutzutage ist es nicht immer einfach, Beruf, Familie und Privatleben erfolgreich zu vereinbaren. Dabei ist die Liste der Möglichkeiten für Unternehmen lang. Von Teilzeitarbeit, Elternzeit, gesundheitsfördernden Maßnahmen wie Sportangeboten bis zu flexiblen Arbeitszeiten sind die Stellschrauben vielfältig, um individuell familienfreundliche Angebote zu gestalten. Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielen Angeboten und hat dafür zum dritten Mal in Folge das Zertifikat "berufundfamilie" verliehen bekommen. Familienfreundlich, Nachricht lesen

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22.06.2017

Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen

Die Deutsche Herzstiftung warnt vor einer Verwechslung der bundesweiten Rufnummer 116 117 ("Notdienstnummer") für den Ärztlichen Bereitschafts- bzw. Notdienst mit der Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst und Feuerwehr, was fatale Folgen haben kann. Denn bei lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Unfällen ist unbedingt die 112 zu wählen. "Die 112 ist die einzige Notrufnummer. Sie ist besonders für Infarktpatienten und Menschen in anderen schweren Notsituationen wie Unfällen überlebenswichtig und darf keinesfalls mit der sechsstelligen Rufnummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst verwechselt werden", betont der Notfallmediziner Prof. Dr. med. Dietrich Andresen vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. "Allein der Begriff 'Notdienst' für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist irreführend." Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen, Nachricht lesen

diabetesDE zum Tag des Cholesterins

Nach wie vor sterben mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders viele am Herzinfarkt. Das kardiovaskuläre Risiko bei Diabetes ist gegenüber Stoffwechselgesunden zwei- bis vierfach erhöht, bei Frauen sogar bis sechsfach: Häufig ist es Folge eines schlecht eingestellten Blutzuckers, von zu hohem Blutdruck und Rauchen. Darüber hinaus spielen auch erhöhte Blutfettwerte eine wichtige Rolle. Diese sollten Menschen mit Diabetes regelmäßig beim Arzt kontrollieren lassen, rät diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe zum bundesweiten "Tag des Cholesterins" am 23. Juni 2017. diabetesDE zum Tag des Cholesterins, Nachricht lesen

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21.06.2017

Bauchaortenaneurysmen

Gute Neuigkeiten aus der Gesundheitspolitik: Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben künftig Anspruch auf ein einmal durchgeführtes Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Die entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist nun zusammen mit einer Versicherteninformation in Kraft getreten. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) sieht das als wichtigen Schritt an - empfiehlt jedoch, auch Patienten mit einem besonderen Risikoprofil wie etwa Diabetes oder Rauchen sowie Frauen einzubeziehen. Bauchaortenaneurysmen, Nachricht lesen

Rundum-Betreuung für Diabetespatienten

Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus stellen für behandelnde Ärzte im Krankenhaus eine besondere Herausforderung dar. Um eine optimale Behandlung zu ermöglichen, ist eine ganzheitliche Versorgung notwendig, die den Patienten mit seiner gesamten Krankengeschichte im Blick hat. Eine solch individuelle Diabetesbetreuung ist seit 2011 in den Krankenhäusern des Verbundes Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) etabliert. Rundum-Betreuung für Diabetespatienten, Nachricht lesen

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20.06.2017

Geräusche erhöhen das Diabetes-Risiko

Verkehrslärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Dies zeigen erste Resultate der SiRENE-Studie unter der Leitung des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH), die heute im Rahmen des ICBEN-Kongresses (International Commission on Biological Effects of Noise) in Zürich vorgestellt werden. Geräusche erhöhen das Diabetes-Risiko, Nachricht lesen

Kongress der American Diabetes Association 2017

Im Rahmen der 77. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) wurden vergangene Woche Daten aus drei Studien vorgestellt, die die Messgenauigkeit und analytische Leistung von Blutzuckermesssystemen (BZMS) und Systemen zur kontinuierlichen Glukosemessung (continuous glucose monitoring system, CGM) untersuchten. In den Studienergebnissen überzeugten das Contour® Next One sowie das Contour Plus One BZMS von Ascensia Diabetes Care mit der höchsten Messgenauigkeit unter den getesteten Systemen. Die 77. Scientific Sessions der ADA fanden vom 9. bis 13. Juni 2017 in San Diego, USA, statt. Kongress der American Diabetes Association 2017, Nachricht lesen

Wie Insulin im Gehirn Hunger dämpfen kann

Insulin im Gehirn aktiviert bestimmte Hirnregionen und kann so helfen, das Hungergefühl zu regulieren. Darauf deuten neue Untersuchungen von Forscherinnen und Forschern des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) aus Tübingen hin. Wie Insulin im Gehirn Hunger dämpfen kann, Nachricht lesen

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19.06.2017

Verstopfte Gefäße

Bereits zum siebten Mal findet am 24. Juni der bundesweite Aktionstag Gefäßgesundheit statt. Veranstaltet wird der Tag gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA) und der Deutschen Gefäßliga. Verstopfte Gefäße, Nachricht lesen

Diabetes - beweg(t) dein Leben

Rund um den Weltdiabetestag am 14. November finden traditionell weltweit Informationsveranstaltungen über die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus statt. Wie jedes Jahr organisiert diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die zentrale Veranstaltung in Deutschland mit dem diesjährigen Motto "Diabetes - beweg(t) dein Leben!". Sie findet wie immer am Wochenende nach dem eigentlichen Weltdiabetestag statt, am Sonntag, den 19. November 2017, von 10.00 bis 15.30 Uhr im KOSMOS Berlin. Der Eintritt ist frei. Das vorläufige Programm im Internet. Diabetes - beweg(t) dein Leben, Nachricht lesen

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18.06.2017

Zusammen gegen Diabetes Typ 2!

In einer von der Medicover Foundation organisierten Radtour legen Freizeitsportler eine mehr als 1.000 Kilometer lange Strecke zurück. Sie wollen damit auf die Bedeutung sportlicher Aktivität im Kampf gegen Typ-2-Diabetes aufmerksam machen. Zusammen gegen Diabetes Typ 2!, Nachricht lesen

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17.06.2017

Diabetes und Stoffwechsel

Bei Typ-2-Diabetes kommt es zu Veränderungen der Betazellen und zur Insulinresistenz. Erstmals ist es Wissenschaftlern nun gelungen, diese pathologischen Vorgänge auf Basis von Untersuchungen des Metaboloms und Proteoms abzubilden. Ihre Arbeit ist in Cell Metabolism erschienen. Diabetes und Stoffwechsel, Nachricht lesen

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16.06.2017

Ökonomisierung in der Medizin

Das deutsche Gesundheitssystem bietet eine hohe Versorgungsqualität, die sich am neusten medizinischen Standard orientiert. Doch diese Qualität und das Wohl der Patienten sind bedroht, weil ärztliche Therapieentscheidungen zunehmend durch betriebswirtschaftliche Erwägungen geleitet werden. Die Klinik ist in vielen Bereichen zum Wirtschaftsunternehmen geworden und soll vor allem Gewinne erzielen. Das ärztliche Personal gerät dadurch verstärkt in den untragbaren Konflikt, zwischen medizin-ethischen Qualitätsstandards, dem Patientenwohl und der wirtschaftlich besten Lösung für das Krankenhaus entscheiden zu müssen. Steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, geht dies vor allem zu Lasten der internistischen Fachdisziplinen wie Diabetologie oder Endokrinologie, deren hoher Anteil an sprechender Medizin weniger stark vergütet wird als technische Leistungen oder chirurgische Eingriffe. Ökonomisierung in der Medizin, Nachricht lesen

Diabeteswirkstoff aus Bakterien

Vergessen Sie Präbiotika! Postbiotika sind der neue Trend, zumindest wenn man einer neuen Studie aus Kanada glaubt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in 'Cell Metabolism' über einen Wirkstoff, der von Bakterien der Darmflora stammt. Er soll davor schützen, dass sich aus Übergewicht ein Diabetes entwickelt. Diabeteswirkstoff aus Bakterien, Nachricht lesen

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15.06.2017

Diabetes-Camp

Diabetikern, die schlecht mit ihrer Erkrankung umgehen, drohen Langzeitschäden. Deshalb lernt der 18-jährige Sören in einem Diabetes-Camp, wie er seine chronische Krankheit besser in den Griff bekommt. "Mein Blutzuckerwert schwankt stark und ist oft zu hoch", Sören Schlosser kennt die Probleme, sie zu lösen, ist aber eine andere Sache. Bei einem 10-tägigen Camp im Diabeteszentrum des CJD Berchtesgaden verbessert der Diabetiker aus der Nähe von Düsseldorf sein Know-how im Umgang mit dem Diabetes. "Ich weiß jetzt besser Bescheid, wie ich meine Werte einstellen kann", erklärt Sören. "Zum Beispiel indem ich besser auf den Abstand zwischen Insulinspritzen und Essen achte." Um keine Folgeschäden zu bekommen, muss er seinen Blutzucker möglichst gleichmäßig im normalen Bereich halten. Ein Maß, wie gut das gelingt, ist der sogenannte HbA1c-Wert. Bei Sören ist er zu hoch. Diabetes-Camp, Nachricht lesen

Parodontitis - Genetische Risikofaktoren

In der aktuell weltweit größten Studie zur Genetik der Parodontitis hat ein internationales Forschungsnetzwerk unter der Leitung von Wissenschaftlern der Charité - Universitätsmedizin Berlin unterschiedliche Varianten bestimmter DNA-Sequenzen identifiziert, die eindeutig mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Formen der Parodontitis verbunden sind. Für mindestens zwei Gen-Regionen fanden die Forscher hochsignifikante Assoziation mit der Entstehung der Krankheit. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Human Molecular Genetics veröffentlicht. Parodontitis - Genetische Risikofaktoren, Nachricht lesen

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14.06.2017

Novo Nordisk möchte Menschen mit Typ-2-Diabetes für ihre Herzgesundheit sensibilisieren

Der Herzinfarkt ist bei Menschen mit Typ-2-Diabetes eine der häufigsten Todesursachen. Eine aktuelle Umfrage unter Menschen mit Typ-2-Diabetes zeigt aber, dass mehr als der Hälfte der Befragten der Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht bekannt ist. Novo Nordisk ruft jetzt die "Herzschutzwoche" vom 26. bis zum 30. Juni 2017 ins Leben und regt die Betroffenen an, selbst aktiv zu werden. Novo Nordisk möchte Menschen mit Typ-2-Diabetes für ihre Herzgesundheit sensibilisieren, Nachricht lesen

Es braucht mehr Diabetesberater/innen auf dem Land

Menschen mit Diabetes benötigen lebenslang therapeutische Schulung und Beratung für ein erfolgreiches Selbstmanagement und möglichst optimale Therapietreue. Die Grundfertigkeiten für die eigenständige Durchführung der Therapie, wie etwa Blutzuckermessen, Medikamenteneinnahme und Ernährungsumstellung, lernen die Patienten durch Diabetesberater/innen. Wo die ansonsten gute medizinische Versorgung in Deutschland unzureichend ist und Schulung und Beratungsangebote fehlen, entstehen bei den Patienten große Defizite schon bei elementaren Fähigkeiten. Die Versorgungsqualität kann durch den Einsatz von mehr Diabetesberater/innen jedoch deutlich verbessert werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Pilotstudie im ländlichen Raum des Verbands der Beratungs- und Schulungsberufe e.V. (VDBD). Es braucht mehr Diabetesberater/innen auf dem Land, Nachricht lesen

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13.06.2017

Frieren hilft!

Sinken die Temperaturen, haben Menschen größeren Appetit und nehmen folglich mehr und zumeist auch fettreichere Nahrung zu sich. So wird der Körper mit ausreichend Energie versorgt, die für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur notwendig ist. Doch fettreiche Nahrung enthält auch viel Cholesterin, welches vom Körper nicht zur Energiegewinnung genutzt werden und im Überschuss Zellen schädigen kann. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des dort ansässigen Sonderforschungsbereichs 841 "Leberentzündung" (SFB 841) konnten nun einen Mechanismus in der Leber identifizieren, über den der Organismus überschüssiges Cholesterin effizient in Gallensäuren abbauen und somit unschädlich machen kann. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Medicine erschienen. Frieren hilft!, Nachricht lesen

Auf die Tageszeit kommt es an

Eine neue Veröffentlichung in der internationalen Zeitschrift "Nutrients" zeigt: Jugendliche, die abends regelmäßig mehr Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index zu sich nehmen, haben im jungen Erwachsenenalter höhere Risikomarker für einen Typ-2-Diabetes. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Universität Bonn, an der Prof. Dr. Anette Buyken vom Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn als Initiatorin beteiligt ist. Auf die Tageszeit kommt es an, Nachricht lesen

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12.06.2017

Ältere Diabetes-Patienten besser versorgen

Geriatrische Expertise ist zur Sicherung der komplexen Versorgungsbedürfnisse multimorbider Menschen, wie u. a. älterer Diabetes-Patienten, zwingend notwendig. Das IIGM bietet deshalb ab 2017 für Mediziner gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) erstmalig einen Crashkurs Facharzt Geriatrie in Berlin an. Ältere Diabetes-Patienten besser versorgen, Nachricht lesen

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11.06.2017

Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt Diabetes mellitus

Der Biotechnologe Torben Schulze von der Technischen Universität Braunschweig hat für seine Forschung zur Insulinsekretionskinetik den Menarini-Preis 2017 erhalten. Die Berlin-Chemie AG stiftet den Preis alljährlich zur Förderung herausragender wissenschaftlicher Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt Diabetes mellitus. Die Preisverleihung fand am 27. Mai 2017 im Rahmen der 52. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Hamburg statt. Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt Diabetes mellitus, Nachricht lesen

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10.06.2017

Digitalisierung in der Diabetestherapie

Als einer der großen Megatrends neben dem demografischen Faktor oder der Globalisierung beeinflusst die Digitalisierung unsere Gesellschaft fundamental. Das Smartphone und die immense Speicherleistung der Computerchips in Verbindung mit ihrem Preisverfall sorgen dafür, dass sich nahezu alle Lebensbereiche einem massiven Veränderungsdruck ausgesetzt sehen. Auch die Gesundheit wird davon beeinflusst, allerdings fällt auf, dass sich dieser Bereich schwertut, die Vorteile der Digitalisierung zu erkennen. Vielleicht weil man sich in der bisherigen analogen Welt vergleichsweise gut eingerichtet hat, verteidigen die verschiedenen Stakeholder (Entscheidungsträger/ Leistungserbringer) die bisherigen Strukturen, bestreiten Chancen und Nutzen für weite Bereiche des Gesundheitswesens, vor allem für die Patienten, und weisen immer wieder auf die Gefahren und angeblich unlösbaren Probleme im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel hin. Als Beispiel kann die systematische Verschleppung der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte durch Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen während der letzten zehn Jahre gelten. Digitalisierung in der Diabetestherapie, Nachricht lesen

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