Das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite

Home > Aktuelles > Diabetes-Nachrichten

Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

23.11.2017

Diabetesmedikament vor Zulassung - bald auch bei Fettleibigkeit ohne Diabetes?

Mitte Oktober votierte das FDA-Beratergremium für eine Zulassungsempfehlung von Semaglutid, 1x wöchentlich s.c., als zusätzliche Therapie zu Diät und körperlicher Bewegung bei Typ-2-Diabetes. Diese basierte auf acht Phase-III-Studien an über 8000 Patienten. HbA1c war unter Semaglutid deutlich abgesunken, auch das Gewicht ging um etwa 4 - 6 kg herunter. Diabetesmedikament vor Zulassung - bald auch bei Fettleibigkeit ohne Diabetes?, Nachricht lesen

"Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018" erschienen

Aktuell sind etwa 6,7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt, darunter etwa zwei Millionen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Etwa 95 Prozent leiden an Diabetes Typ 2, schätzungsweise 312.000 Erwachsene und über 31.500 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren haben Typ-1-Diabetes. Schlecht oder gar unbehandelt hat Diabetes dramatische Folgen: Die Komplikationsrate für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall ist ca. 2- bis 3-fach erhöht. Pro Jahr werden als Folge des Diabetes etwa 40.000 Beine, Füße oder Zehen amputiert, rund 2.000 Menschen erblinden; Diabetes ist die häufigste Ursache dafür, dass Menschen regelmäßig zur Dialyse müssen. Der aktuelle Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2018 legt in seiner Bestandsaufnahme Fakten hierzu vor. Der jährliche Bericht beinhaltet die neuesten Zahlen und Entwicklungen zur Erkrankung Diabetes mellitus in Deutschland und wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachexperten der erstellt. Herausgeber sind die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. "Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018" erschienen, Nachricht lesen

nach oben

22.11.2017

Diabetes

Wenn bei Diabetespatienten die Insulinproduktion versagt, sind Entzündungsprozesse dafür verantwortlich. Zur Therapie dieser Erkrankung könnte das körpereigene Immunsystem beitragen: Forscher von Universität und Universitätsspital Basel fanden einen Regelkreis, der die Insulinproduktion bei Übergewichtigen aufrechterhalten könnte, wie sie im Fachblatt "Immunity" berichten. Diabetes, Nachricht lesen

Bloß ein paar Kilos mehr?

Übergewicht/Adipositas hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer globalen Epidemie entwickelt. Nach letzten Erhebungen sind weltweit derzeit rund 640 Millionen Menschen adipös und mehr als zwei Milliarden Erdbewohner gelten als übergewichtig. Die aktuellen Trends gehen eindeutig von einer weiteren Zunahme aus. Auch Deutschland ist davon betroffen. Fast 60 % der erwachsenen Bundesbürger überschreiten einen BMI von 25 kg/m2 und sind damit übergewichtig, fast 25 % sind mit einem BMI ≥ 30 kg/m2 adipös. Bloß ein paar Kilos mehr?, Nachricht lesen

nach oben

21.11.2017

Auf einen Blick

Oftmals ist es für Menschen mit Diabetes schwierig, Informationen zu relevanten Angeboten in ihrer direkten Umgebung zu finden. Das RIN Diabetes möchte diese Lücke schließen und bietet Betroffenen, Angehörigen und der interessierten Öffentlichkeit einen Online-Wegweiser zum Krankheitsbild Diabetes mellitus. Mit dessen Hilfe lassen sich im Internet schnell und einfach relevante Angebote in Düsseldorf und Umgebung ausfindig machen. "Der Online-Wegweiser bietet ein übersichtliches Angebot an Informationen zu Ärzten, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Präventionsangeboten", erklärt Dr. Olaf Spörkel, Leiter des RIN Diabetes. Das Themenspektrum reicht von Vorsorge, Ernährung- und Bewegungsangeboten bis hin zu individuellen Behandlungs- und Beratungsmöglichkeiten. "Der Abruf der Informationen ist für den Bürger kostenlos und ohne Anmeldung möglich", präzisiert Spörkel die Vorteile des Wegweisers. Auf einen Blick, Nachricht lesen

3.000 Teilnehmer beim Weltdiabetestag in Berlin

Die zentrale Patientenveranstaltung in Deutschland zum Weltdiabetestag fand in diesem Jahr unter dem Motto: "Diabetes - beweg(t) dein Leben“ im KOSMOS Berlin statt. Hohe Nachfrage gab es vor allem bei den Themen zur Ernährung. Das Rahmenprogramm, moderiert von Andrea Ballschuh, bot Unterhaltung für jedermann, besonders beliebt war Hip-Hop für Senioren. Im Ausstellerbereich wurden Neuheiten vorgestellt und Blutzuckermessaktionen durchgeführt. 3.000 Teilnehmer beim Weltdiabetestag in Berlin, Nachricht lesen

nach oben

20.11.2017

Körpereigenes Protein macht Vernarbungen in Lunge rückgängig

Das körpereigene Protein RAGE, das bisher meist negativ im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen und diabetischen Folgeschäden aufgefallen ist, spielt eine tragende Rolle bei der Reparatur von Schäden im Erbgut (DNA) - und kann offensichtlich auch die Ausheilung von Gewebeschäden in Folge von beschleunigter Zellalterung bewirken. Das haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung nun entdeckt. Den molekularen Mechanismus beschreiben sie in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Nucleic Acids Research. Auf den möglichen therapeutischen Nutzen des Proteins stießen sie bei Mäusen, die kein RAGE bilden können: Diese entwickeln in Folge der eingeschränkten Erbgut-Reparatur ausgeprägte Vernarbungen in der Lunge, eine sogenannte Lungenfibrose. Nach Behandlung mit dem Protein heilten die Vernarbungen aus. "Das ist insofern erstaunlich, als dass man Fibrosen bisher als unumkehrbar angesehen hat. Mit RAGE könnten wir erstmals einen möglichen Ansatzpunkt zur Heilung dieser häufigen Gewebeschäden gefunden haben", so Seniorautor Professor Dr. Peter Nawroth, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie Heidelberg. "Viele Fragen - z. B. wie diese Heilung im Detail funktioniert - sind allerdings noch offen." Das Projekt wurde von der Dietmar Hopp Stiftung und später dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung finanziert. Körpereigenes Protein macht Vernarbungen in Lunge rückgängig, Nachricht lesen

EMA-Standort

Die Europäische Union hat sich heute für Amsterdam als neuen Standort der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) ausgesprochen. Dazu sagt Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI): "Die Entscheidung über den neuen Sitz der bedeutenden Behörde ist eine vernünftige. Amsterdam erfüllt alle geforderten Kriterien, um die täglichen Aufgaben der Agentur reibungslos fortzuführen." EMA-Standort, Nachricht lesen

nach oben

18.11.2017

Amerikanische Experten legen Zielblutdruckwerte neu fest

In Deutschland sind 20 bis 30 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Die American Heart Association (AHA) und das American College of Cardiology Guidelines (ACC) haben jetzt ihre neuen Hypertonie-Leitlinien vorgestellt. Diese klassifizieren nun bereits Blutdruckwerte von 130 bis 139 mmHg systolisch und 80 bis 89 mmHg diastolisch als Hypertonie Grad 1. Ein Grundgedanke der neuen Leitlinie ist es, dass Patienten bei der Diagnose Bluthochdruck künftig ihren Lebensstil frühzeitig anpassen, um ihre Blutdruckwerte zu normalisieren, oder falls das nicht möglich ist, mit Medikamenten behandelt werden können. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention wird die neuen Empfehlungen sorgfältig prüfen, plädiert jedoch dafür, moderate Ziele für die Blutdrucksenkung anzusetzen. Amerikanische Experten legen Zielblutdruckwerte neu fest, Nachricht lesen

nach oben

17.11.2017

Diabetes - Ein dickes Problem

Deutschland steht vor einer gesundheitspolitischen Jahrhundertaufgabe: Bereits heute ist über die Hälfte der Deutschen übergewichtig, und jeder vierte erfüllt die Kriterien einer krankhaften Fettleibigkeit, medizinisch Adipositas. Tendenz steigend. Dabei geht es nicht um ein kosmetisches Problem. Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für viele ernsthafte Krankheiten: Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und auch viele Krebsarten. Mindestens drei Viertel der vorzeitigen Todesfälle sind inzwischen durch unseren Lebensstil verursacht, durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Diabetes - Ein dickes Problem, Nachricht lesen

Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Berlin

6,7 Millionen Menschen sind in Deutschland von Diabetes betroffen. Mehr als 90 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch schweres Übergewicht (Adipositas). Ein Hauptrisikofaktor ist neben Bewegungsmangel eine ungesunde Ernährungsweise. Viele Betroffene konsumieren stark verarbeitete und hochkalorische Lebensmittel. Diese sind häufig billiger als Frischwaren, außerdem sind die Nährwertangaben für Verbraucher meist schwer zu verstehen. Lebensmitteleinkauf und Ernährungskonzepte sind daher Programmpunkte im Rahmen der zentralen Veranstaltung rund um den Weltdiabetestag in Deutschland. Wie jedes Jahr organisiert diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) sie unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums mit dem diesjährigen Motto "Diabetes - beweg(t) dein Leben!". Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Berlin, Nachricht lesen

nach oben

16.11.2017

Neue JAMA-Studie zu Diabetes Typ 1

Die Behandlung mit einer Insulinpumpe bringt bei Kindern und Jugendlichen, die an Diabetes Typ 1 leiden, deutliche Vorteile gegenüber einer Spritzentherapie. Das belegt eine große Untersuchung an 350 Diabeteszentren in Deutschland, Österreich und Luxemburg, die jetzt im renommierten Fachmagazin "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht worden ist. So treten bei einer Pumpentherapie seltener schwere Unterzuckerungen und Stoffwechselentgleisungen auf, die jungen Patienten benötigen weniger Insulin, der mittlere Blutzucker ("HbA1c-Wert") liegt niedriger und es kommt zu keiner Gewichtszunahme. Neue JAMA-Studie zu Diabetes Typ 1, Nachricht lesen

nach oben

15.11.2017

Frauen mit Diabetes

In Deutschland leben knapp 7 Millionen Menschen mit Diabetes, die Hälfte davon sind Frauen. Häufig ist die Diagnose zu Beginn der Erkrankung unklar, da nicht eindeutig ist, welcher Diabetes-Typ vorliegt. Bis zu 95 Prozent der Betroffenen haben einen Typ-2-Diabetes. Eine im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) zeigt, dass zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr die Prävalenz des Typ-2-Diabetes bei Frauen wesentlich geringer steigt als bei Männern. Nach dem 80. Lebensjahr bewegt sich die Prävalenz bei beiden Geschlechtern wieder auf vergleichbarem Niveau. Frauen mit Diabetes, Nachricht lesen

Weltdiabetestag

Am gestrigen Weltdiabetestag hat diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe als Zeichen der Diabetesaufklärung das Hamburger Wahrzeichen, den "Michel", vor ca. 200 Zuschauern blau illuminiert. Die "Blue Monument Challenge" macht überall auf der Welt auf die chronische Krankheit Diabetes mellitus aufmerksam. Weltweit sind 415 Mio. Menschen an Diabetes erkrankt, in Deutschland gibt es fast 7 Mio. Menschen mit Diabetes. Weltdiabetestag, Nachricht lesen

Diabetes mellitus Typ 1

Patientenorientiert, innovativ, praxisnah: PRIMAS, das modernste Schulungsprogramm für Menschen mit Typ-1-Diabetes, erhielt den diesjährigen MSD Gesundheitspreis in der Kategorie "Stärkung der Patientenbeteiligung/Adhärenz". PRIMAS überzeugte die Expertenjury besonders durch seine moderne und zeitgemäße Umsetzung. Das strukturierte Schulungsprogramm ist zudem sehr gut evaluiert - unter anderem durch eine erfolgreich durchgeführte Praxisstudie. Die vom Forschungsinstitut der Diabetesakademie Bad Mergentheim (FIDAM) entwickelte Schulung wird von der BERLIN-CHEMIE AG unterstützt. PRIMAS ist für den Einsatz im Rahmen des Disease-Management-Programms für Typ-1-Diabetes zugelassen und derzeit in zehn KV-Regionen abrechenbar. Diabetes mellitus Typ 1, Nachricht lesen

Diagnose Schwangerschaftsdiabetes

Gestationsdiabetes ist eine der häufigsten Erkrankungen von Frauen in der Schwangerschaft. Darauf macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November 2017, der unter dem Motto "Frauen und Diabetes - unser Recht auf eine gesunde Zukunft" steht, aufmerksam. Bundesweit sind etwa fünf Prozent der werdenden Mütter betroffen. Um Risiken und Folgeschäden von Mutter und Kind zu reduzieren, ist eine gute Blutzuckereinstellung in der Schwangerschaft besonders wichtig. Diagnose Schwangerschaftsdiabetes, Nachricht lesen

nach oben

14.11.2017

Weltdiabetestag 2017

Der diesjährige Weltdiabetestag steht im Zeichen von "Frauen und Diabetes". Anlässlich des heutigen Aktionstages veröffentlicht Ascensia Diabetes Care als führender Hersteller von Blutzuckermesssystemen 30 Portraits von inspirierenden Frauen, die jeweils einen entscheidenden Beitrag in der Weiterentwicklung der Diabetesversorgung leisten. Mit dieser Aktion unterstützt Ascensia Diabetes Care die Botschaften der International Diabetes Federation (IDF) und macht auf das Thema Diabetes aufmerksam. Weltdiabetestag 2017, Nachricht lesen

Als Diabetiker gut zu Fuß

Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland sind von der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus betroffen, etwa 250.000 von ihnen leiden zusätzlich am Diabetischen Fußsyndrom. Bei dieser Folgeerkrankung des Diabetes sind die Füße besonders anfällig für Verletzungen. Wunden heilen schlecht und können zu Hautgeschwüren, Infektionen und zum Absterben von Gewebe führen. Ursache dafür sind Nervenschädigungen oder auch Durchblutungsstörungen in den Beinen aufgrund erhöhter Blutzuckerwerte. Für den Betroffenen bedeutet das einen Verlust der Mobilität, der Eigenständigkeit und damit der Lebensqualität. Als Diabetiker gut zu Fuß, Nachricht lesen

Weltdiabetestag am 14. November 2017

Gestationsdiabetes (GDM), auch Schwangerschaftsdiabetes genannt, zählt in Deutschland zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. In 2016 wurde bei rund 40.650 Frauen ein in der Schwangerschaft auftretender Diabetes diagnostiziert - eine Glukosetoleranzstörung, die mit einem Blutzuckerbelastungstest nachweisbar ist. In den meisten Fällen lassen sich die Stoffwechselwerte durch regelmäßige Blutzuckerkontrollen, Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung normalisieren, ohne Insulin spritzen zu müssen. Gelingt dies nicht, kann das für Mutter und Kind schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Eine engmaschige Betreuung durch Diabetologen, Ernährungsexperten und Geburtsmediziner sei daher dringend erforderlich, betont die Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK) anlässlich des Weltdiabetestages. Zur Bewältigung des Schwangerschaftsdiabetes bietet die SDK im Rahmen eines Betreuungsprogramms für Diabetes-Patienten konkrete Hilfe an. Weltdiabetestag am 14. November 2017, Nachricht lesen

Diabetes und Herzerkrankungen

Bei Diabetikern, die einen Herzinfarkt erleiden, fehlen meist die infarkttypischen heftigen Brustschmerzen und damit das entscheidende Warnzeichen für ihre lebensbedrohliche Situation. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist bei circa sieben Millionen Menschen in Deutschland bekannt. Diabetiker haben oftmals eher Angst vor den typischen Spätkomplikationen bei Diabetes wie Erblindung, Nierenversagen oder Amputation, unterschätzen jedoch die erhöhte Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall. "Gerade langjährige Diabetiker haben häufig ein sehr schwaches Schmerzempfinden für typische Herzinfarkt-Warnsymptome wie Brustschmerzen, so dass für diese Patienten der Herzinfarkt oft das erste Symptom einer schon lange bestehenden Verkalkung der Herzkranzgefäße ist", berichtet Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Bei Diabetikern führt die lang bestehende Überzuckerung zur Störung des Nervensystems, so dass sie die typischen Brustschmerzen als Folge der Durchblutungsstörung des Herzmuskels nicht spüren. Diabetes und Herzerkrankungen, Nachricht lesen

nach oben

13.11.2017

"Gesunde Mehrwertsteuer" negiert mündigen Verbraucher

Zu der heute vorgestellten Studie der Aktion "Gesunde Mehrwertsteuer" zu den Auswirkungen der Besteuerung von Lebensmitteln auf Ernährungsverhalten, Körpergewicht und Gesundheitskosten kommentiert Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE): "Was der Pharmalobbyverein Deutsche Diabetes Gesellschaft hier macht ist eine reine Bevormundung vor allem sozial benachteiligter Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Diesen wird jetzt vorgeschrieben, was sie essen dürfen und was nicht - weil sie sich schlicht nicht mehr die komplette Lebensmittelvielfalt leisten können. Außerdem können Modellrechnungen immer nur einen kleinen Teil der Realität abbilden, Prognosen zum menschlichen Verhalten sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Komplexe Substitutionsbeziehungen werden beispielsweise meist nur in sehr geringem Umfang abgebildet. Was wir brauchen, ist sachgerechte Aufklärung statt eine reine Fokussierung auf Ernährung. Diese einseitige Betrachtung ist bei den wissenschaftlichen Kollegen der Herren Hauner und Joost auch höchst umstritten." "Gesunde Mehrwertsteuer" negiert mündigen Verbraucher, Nachricht lesen

Steuerfreiheit für Obst und Gemüse kann Übergewichtswelle stoppen

Ein gestaffeltes System der Mehrwertsteuer für Lebensmittel kann die Zunahme der Fettleibigkeit in Deutschland stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Hamburg im Auftrag mehrerer Gesundheitsorganisationen. Berechnet wurden Ernährungsverhalten und Gewichtsentwicklung der Bevölkerung, wenn Obst und Gemüse gar nicht, ungesunde Lebensmittel aber höher als bisher besteuert werden. Ergebnis: Der Anteil stark übergewichtiger Menschen würde nicht weiter ansteigen, sondern sogar um zehn Prozent sinken. "Die Studie zeigt, dass die Bürger durchaus mehr gesunde Lebensmittel kaufen wollen, bisher aber auch am Preis scheitern", sagt der Ernährungsmediziner Professor Hans Hauner von der Technischen Universität München. "Die Politik muss daher die Bedingungen schaffen, um eine gute Ernährung für alle zu erleichtern", fordert CDU-Gesundheitspolitiker Ulf Fink, Vorsitzender Gesundheitsstadt Berlin. Steuerfreiheit für Obst und Gemüse kann Übergewichtswelle stoppen, Nachricht lesen

Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet

In der Ausgabe der Zeitschrift "Diabetes Care" veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DDZ ihre Studie über die Anzahl an Todesfällen in Deutschland, die auf eine Diabeteserkrankung und deren Folgen zurückzuführen sind. Weltweit hat sich die Zahl der diabetesbedingten Todesfälle zwischen 1990 und 2010 verdoppelt. Im Jahr 2013 sind schätzungsweise 5,1 Millionen Menschen weltweit und 620.000 Menschen in Europa an einem Diabetes bzw. an diabetesbedingten Folgeerkrankungen gestorben. Damit ist die Lebenserwartung für Menschen mit Diabetes im Durchschnitt um etwa fünf bis sechs Jahre kürzer als bei gleichaltrigen Personen ohne Diabeteserkrankung. Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet, Nachricht lesen

nach oben

11.11.2017

Diabetesbedingte Wissenschaftspreise und Ehrungen der Deutschen Hochdruckliga 2017

Im Rahmen des 41. Wissenschaftlichen Jahreskongresses "Volkskrankheiten Diabetes und Bluthochdruck: vorbeugen, erkennen, behandeln" in Mannheim hat die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention am 10. November 2017 Mediziner und Nachwuchsforscher ausgezeichnet, deren Arbeiten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Hypertonie-Behandlung leisten. Diabetesbedingte Wissenschaftspreise und Ehrungen der Deutschen Hochdruckliga 2017, Nachricht lesen

Deutsche-Diabetes-Studie begrüßt 1.000. Probanden in Düsseldorf

In Deutschland leben rund 6,5 Millionen Menschen mit Diabetes. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich an zweiter Stelle. Die seit mehr als zehn Jahren am federführenden Standort in Düsseldorf, dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), durchgeführte Deutsche Diabetes-Studie hat nun den 1.000 Studienteilnehmer in die Studie eingeschlossen. In dieser bundesweit an acht Standorten des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) organisierten Studie werden Menschen mit einem neu diagnostizierten Diabetes untersucht. Dabei wird erforscht, wie sich der Diabetes im Laufe der Zeit verändert und welche Faktoren für die Entwicklung von Folgeerkrankungen verantwortlich sind. Deutsche-Diabetes-Studie begrüßt 1.000. Probanden in Düsseldorf, Nachricht lesen

Jahresarchive der Diabetes-Nachrichten

zuletzt bearbeitet: nach oben

Unterstützer der DiabSite:

Lasar Liepins

Lasar Liepins

Weitere Angebote:

Diabetes- und weitere Infos in Fremdsprachen

Angesichts der vielen Flüchtlinge zeigt DiabSite, wo es Diabetes- und weitere Gesundheitsinfos auf Arabisch, Persisch, Russisch etc. gibt.