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Diabetiker in Hochwassergebieten

Ist die Versorgung von Menschen mit Diabetes gesichert?

Teile Deutschlands werden wegen des zweiten großen Hochwassers innerhalb von elf Jahren evakuiert. Am Wochenende waren allein in Magdeburg über 23.000 Menschen betroffen. Noch immer drohen Dämme in Niedersachsen zu brechen. Unter den Betroffenen gibt es viele Patienten mit speziellen Bedürfnissen, wie Diabetiker.

Wie sind die Helfer und die Notunterkünfte darauf eingestellt, chronisch Kranke mit Medikamenten und Hilfsmitteln zu versorgen? Gibt es spezielle Anlaufstellen für Menschen mit Diabetes? Das unabhängige Diabetes-Portal diabsite.de fragt nach.

Dem DRK Landesverband Sachsen sind keine besonderen Vorkommnisse bekannt. Die Betreuung der Diabetespatienten erfolgte durch Mitarbeiter des DRK und die Pflegedienste. Nicht klar einschätzbar sei die Situation bei den zahlreichen Helfern vor Ort beim Sandsackfüllen und bei Deichbauaktionen, hieß es bei der Hilfsorganisation.

Über 150 Menschen wurden in der Turnhalle eines Gymnasiums in Dresden untergebracht, darunter auch drei Menschen mit Diabetes. Das berichtet Ivo Kabbert, der als Zugführer für Dresden bei den Maltesern aktiv war. Patienten mit einem akuten Pflegebedürfnis wurden im Schnitt innerhalb von wenigen Stunden in umliegenden Pflegeheimen untergebracht, um dort optimal versorgt zu werden.

Ambulant wurde in der Notunterkunft geholfen. Blutzuckermessgeräte hatte der Rettungsdienst vorrätig; der kassenärztliche Notdienst konnte Tabletten und Insuline verschreiben, die dann über Apotheken im nicht überschwemmten Gebiet bezogen wurden. Es gab also auch bei den Maltesern keine Meldungen von Engpässen. Die Rettungsdienste waren gut vorbereitet. Ivo Kabbert empfahl jedoch, dass Patienten in solchen Situationen nicht nur ihre Medikamente, sondern auch einen Behandlungsplan mit sich führen sollten. In Deutschland leben rund 6 bis 8 Mio. Menschen mit Diabetes.

Das Diabetes-Portal diabsite.de sammelt unter der Adresse info@diabsite.de Erfahrungen. Wie kommen die Betroffenen mit der angespannten Lage zurecht, haben sie für mehrere Tage vorgesorgt und gibt es Unterstützung für Hochwasseropfer mit einer chronischen Erkrankung? Worauf mussten sie besonders achten und können sie Diabetikern, die vielleicht noch in eine Notunterkunft kommen, Tipps geben? "Wir werden über uns zugeschickte Erfahrungen berichten und auf die Bedürfnisse aufmerksam machen", so DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff. "Ziel ist es, Diabetikerinnen und Diabetikern in den Hochwassergebieten zu helfen."

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Autor: hu; zuletzt bearbeitet: 13.06.2013 nach oben

Hintergrund

Wie notwendig die Vermittlung von Diabetes-Wissen ist, belegen folgende Fakten: Inzwischen lebt etwa jeder Zehnte in Deutschland mit Diabetes - Tendenz weiterhin steigend. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer. Heute werden Diabetiker ganz individuell behandelt.

Die Umstellung der Diabetestherapie in Notsituationen hat oft eine Verschlechterung der Stoffwechseleinstellung zur Folge. Mit der Berichterstattung über Menschen mit Diabetes in Hochwassergebieten, trägt das Diabetes-Portal DiabSite dazu bei, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Thema Diabetes zu schärfen.

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Das unabhängige Portal DiabSite mit den angeschlossenen Diensten Diabetes-Newsletter, Diabetes-Weblog, Diabetes-Radio und DiabSite bei Twitter informiert Diabetiker, Angehörige, Diabetes-Experten und Interessierte seit 2000 rund um den Diabetes mellitus. Die Betreiberin Helga Uphoff publiziert auf der Seite www.diabsite.de regelmäßig das Neueste aus Wissenschaft, Forschung, Gesundheitspolitik und Industrie, Veranstaltungshinweise, nützliche Adressen, aktuelle Lese- und Internettipps sowie Rezepte und BE-Tabellen.

Die Redakteurin Helga Uphoff studierte nach dem Abitur Lehramt (Deutsch und Politik) mit Schwerpunkt Didaktik. Seit 1979 ist sie als PTA in einer Apotheke tätig. Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Diabetes seit 1969 und ihre beruflichen Kompetenzen lässt Helga Uphoff in das Diabetes-Portal DiabSite einfließen.

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