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Leserbriefe zum Diabetes-Portal DiabSite

Möchten Sie einen Artikel auf dem Diabetes-Portal DiabSite kommentieren oder uns einmal so richtig die Meinung sagen? Alles loswerden, was Sie stört oder was Ihnen gefällt? Leserbriefe bieten die Möglichkeit dafür. Sie haben noch nie einen Leserbrief geschrieben? Im Netz erfahren Sie z. B auf Wikipedia was ein Leserbrief ist, und wie er aussehen kann.

Hier geht's zu unserem Leserbrief-Formular. Die DiabSite-Redaktion freut sich auf Ihre Meinungen und Kommentare.

Die neuesten Leserbriefe

Lesen Sie jetzt, was Besucher/innen des Diabetes-Portals DiabSite meinen.

Bester Newsletter und beste RSS-Feeds für Diabetiker

Abonnent des DiabSite-Newsletter und der RSS-Feeds des Diabetes-Weblogs

Die DiabSite-Radaktion hat um Feedback (Lob und Kritik) gebeten. Ein Anlass für mich, auch einmal Lob zu spenden. Wenn es um Kritik geht, ist man schnell beim Schreiben, aber die positiven Seiten werden oft schweigend als selbstverständlich hingenommen. Ich beziehe den DiabSite-Newsletter bzw. die RSS-Feeds des Diabetes-Weblogs seit vielen Jahren und habe in dieser Zeit auch immer wieder entsprechende Informationen von anderen Anbietern abonniert. Die meisten habe ich über kurz oder lang wieder gekündigt, weil sie an die Regelmäßigkeit und den Informationsumfang der DiabSite-Angebote einfach nicht heran kamen. Daher ein ganz großes Lob an das DiabSite-Team für die regelmäßig zur Verfügung gestellten Infos. Gleiches gilt für die WebSite selbst, auf der man sehr oft hilfreiche Antworten auf bohrende Fragen für Diabetiker findet.
Helmut Reinold, Diabetiker aus Schwaz, Österreich. (22.01.2015)

Punktlandung des DiabSite Diabetes-Newsletters zu Pfingsten

Kommentar zum Beitrag: 10 Tipps für die Tage mit Diabetes

Ich hatte einige Zeit nicht in das Diabetes-Portal DiabSite von Frau Uphoff geschaut, doch gerade am Pfingstsonntag, als es mir aufgrund der großen Hitze nicht ganz so gut ging wie sonst, kam der Newsletter mit dem Hinweis auf die "10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes" gerade recht. Ich las mir aufmerksam durch, was man als Mensch mit Diabetes (insulinpflichtig) so alles beachten kann, um diese Hundstage bestens zu überstehen. Ich jedenfalls habe mich umgehend mit den Tipps auseinandergesetzt und versucht, einige Vorschläge umzusetzen. Daher gilt mein herzlicher Dank Frau Uphoff im schönen Berlin!
Reinhold H, Diabetiker aus Hessen. (12.06.2014)

DDB kontra diabetesDE

Kommentar zu Antworten zum Leserbrief: Hoffnung auf eine bessere Diabetiker-Versorgung

Auch ich war zwei Jahre beim DDB-Landesverband NRW e.V. Die veralteten Strukturen dort haben mir gereicht. Wir sind seither ein unabhängiger Verein mit einigen Selbsthilfegruppen in unserer Region. Dass der Diabetikerbund Bayern e.V. sich meldet, wundert mich etwas. Der war doch auch einmal kurzfristig aus dem DDB-Bundesverband ausgetreten. Dann gibt es noch Herrn Dr. Hohenberger aus Sachsen, der mir auf ein Schreiben bis heute nicht geantwortet hat, aber hier einen Leserbrief zum Besten gibt. Organisation oder Verband, egal - Hauptsache er arbeitet "Zum Wohle des Diabetes-Patienten"!
Leonhard Schmitz, Diabetiker aus Bergheim sowie Gründer und Vorstandsmitglied der: Diabetes Selbsthilfegruppen B.B.E. e.V. (24.09.2012)

Bewusste Verkennung der Tatsachen oder absichtliche Blauäugigkeit?

Kommentar zum Leserbrief: Hoffnung auf eine bessere Diabetiker-Versorgung

Es grenzt schon an eine ausgesprochen ausgeprägte Wahrnehmungsstörung, wenn man lesen muss, was Herr Schmitz schreibt.

Zu den Fakten: diabetesDE ist das Dach, unter dem sich die DDG (Fachorganisation der Ärzte) und der VDBD (Fachorganisation der Diabetesberater- und Schulungsberufe) getroffen haben. Diese Organisationen stellen nicht nur personell, sondern auch finanziell mit einem Anteil von weit über 80 Prozent die Basis von diabetesDE dar. Es blieb und bleibt die Frage, wie Diabetiker zu gewinnen sind, um an Fördergelder u. ä. zu kommen. Folgerichtig wurde mit dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), der größten Selbsthilfeorganisation für Diabetiker/innen in Deutschland, Kontakt aufgenommen, um ihn unter das Dach zu bekommen. Schaut man auf die zahlenmäßige und finanzielle Dominanz der Therapeutenseite in diabetesDE, wird schnell klar, dass eine Integration der Patientinnen und Patienten auf Augenhöhe nicht realistisch ist.

Der DDB hat mit diabetesDE verhandelt, um eine Kooperation auf Augenhöhe zu erreichen. Hierzu sollte das Zweikammermodell mit jeweils einer Stimme für Therapeuten und Patienten dienen. Seitens diabetesDE wurden diese Verhandlungen von Anfang an mit dem Ziel des Scheiterns geführt. Gleichzeitig wurde intern und geheim die Herauslösung von drei DDB-Landesverbänden aus dem Bundesverband vorbereitet. Als es unter diesen Voraussetzungen trotzdem zur sogenannten "Meininger Erklärung" kam, wurde diese von diabetesDE umgehend ad absurdum geführt und stattdessen mit aller Kraft die Zerschlagung des DDB vorangetrieben. Unter Missachtung von Anstand, Ethik und Moral und mit wahrheitsferner bis hin zu bewusst unwahrer Information der DDB-Mitglieder durch die Vorsitzenden der Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bremen wurde der Übergang dieser Landesverbände zu diabetesDE erreicht.

Die im DDB verbliebenen Landesverbände haben sich trotz der schwierigen Ausgangslage letztlich enger zusammengestellt, um die bundesweite und flächendeckende Patientenselbsthilfe sicherzustellen. Das Ziel der Zerschlagung des DDB wird von einzelnen Therapeuten, die Mitglied bei diabetesDE sind, klar formuliert und in der Aussage zusammengefasst: "Den DDB gibt es bald nicht mehr".

Ich möchte an dieser Stelle keine weiteren Fakten aufzählen. Das kann jeder überall nachlesen. Nennen möchte ich nur den Kampf für eine kontinuierliche Glukosemessung CGM als Therapiestandard und die Notwendigkeit der Blutzuckermessung bei allen Diabetikerinnen und Diabetikern. Hier sind Aktivitäten für die Betroffenen nur beim DDB erkennbar. Im Übrigen: "veraltete" Strukturen können sehr interessant sein, denn sie zeigen Erfahrungen und Sachkenntnisse, die den Diabetikern zugute kommen.

Die Internetauftritte der ehemaligen DDB-Landesverbände bei "Deutsche Diabetiker-Hilfe - Menschen mit Diabetes" verfolge ich interessiert. Während NRW und Bremen noch nicht so weit sind, stellt Rheinland-Pfalz Inhalte vor, die zumeist noch aus der Zeit der Mitgliedschaft im DDB stammen. Daran erkenne ich nur, dass die Landesvorsitzenden aus persönlicher Motivation und Machtkalkül gehandelt und letztlich den Interessen der Diabetiker/innen massiv geschadet haben.

Wenn der Autor des ursprünglichen Leserbriefs zeigen wollte, dass diese Therapeutendachorganisation die berechtigten Interessen der Patient/innen vertreten wird, so sehe ich eher das Gegenteil. Seine Hoffnung wird nicht bestätigt. Am Ende steht die politische Vorgabe, die von den Krankenkassen immer deutlicher formuliert wird und von vielen Ärztinnen und Ärzten unwidersprochen bleibt bzw. Zustimmung erfährt: Kosteneinsparung zu Lasten der Diabetiker/innen. Die Stärkung der Patientenvertretung ist das einzige Mittel dagegen. Alle Diabetiker/innen in Deutschland sollten sich dem DDB anschließen und die Reihen unserer Selbsthilfeorganisation stärken.

Das erkennbare Interesse von diabetesDE ist die Schwächung der Patientenvertretung und ihrer Forderungen an die Gesellschaft und Therapeuten, somit der unmündige Patient, der sich nicht wehrt oder nicht mehr wehren kann.
Dr. med. Egon Hohenberger aus Querfurt, 2. Landesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, LV Sachsen-Anhalt e.V. (18.09.2012)

Betroffenensicht zum Leserbrief:

Hoffnung auf eine bessere Diabetiker-Versorgung

Seit vielen Jahren leite ich als Diabetiker eine Selbsthilfegruppe für Typ-1-Diabetiker, die dem Diabetikerbund Bayern e.V. - Mitglied des DDB - angehört.

Wir alle in der Gruppe - die Diabetiker und viele Angehörige - sind Profis in eigener Sache. Unsere Interessen sehen wir sehr gerne von nur einer Seite vertreten - nämlich der, die sich den Patienten verschrieben hat. Meiner Meinung nach grenzt es in manchen Fällen an Naivität, zu glauben, die andere Seite wäre ebenso bei uns Betroffenen.

Ist es dem Schreiber vielleicht entgangen, dass diabetesDE zu rund 80 Prozent von denen finanziert wird, die am Diabetes verdienen? Hat er die Stimmrechtsverteilung zwischen Patienten und den beruflich mit dem Diabetes Verbundenen eventuell nicht zur Kenntnis genommen?

Welche undemokratische und spezialistenhörige Einstellung wohnt einem Diabetiker inne, der sich selbst als Laie bezeichnet und diejenigen, die den Diabetes i.d.R. nur von Außen kennen, als Profis? Zieht er es vor, seinen Diabetes allein von Ärzten managen zu lassen, anstatt ihn selbst in die eigenen Hände zu nehmen und den Arzt lediglich als Partner beim Diabetesmanagement zu verstehen? Dann wundert es mich nicht, dass er auch seine Patienteninteressen an diabetesDE abgibt und meint, die werden es schon richten.
Klaus Walter aus Feucht, Leiter der Typ-1-SHG Schwabach und Beisitzer im Vorstand des Diabetikerbunds Bayern e.V. (18.09.2012)

Endlich ein neuer Verband?

Kommentar zum Leserbrief: Hoffnung auf eine bessere Diabetiker-Versorgung

Woher nimmt der Autor des Leserbriefes seine Weisheiten? Kennt er die Strukturen im Deutschen Diabetiker Bund (DDB) überhaupt? Bei uns im Diabetikerbund Bayern ist der Landesverband (Mitglied im DDB) ein Zusammenschluss der bestehenden Diabetiker-Selbsthilfegruppen. Diese wählen im vierjährigen Turnus ihre Landesvertretung, sprich den Vorstand. Was ist an diesen Strukturen veraltet? Wenn der Schreiber hofft, dass ein neuer Name Mitgliederzahlen und Strukturen verändert, kann ich mich nur wundern.

Mit der Deutschen Diabetes-Union hatten wir bereits einen gemeinsamen Verband, der einseitig von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) aufgekündigt wurde. Seither haben die Gründer des neuen Verbandes es nicht vermocht, Patienten zu bündeln. Was soll daran bitteschön besser sein? Außerdem: Wie soll ich als Betroffener jemandem Glauben schenken - oder gar hoffen, dass er meine Interessen vertritt - wenn er gemeinsame Erklärungen unterschreibt und - wie geschehen - die Betroffenen hintergeht?

In den Förderrichtlinien der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist klar niedergeschrieben, dass Selbsthilfe frei sein muss von professioneller Führung. Werde ich Mitglied bei "Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes", werde ich gleichzeitig Zwangsmitglied bei den "Profis". Dadurch entfällt die Fördervoraussetzung.

Für mich sind hier keine Verbesserungen ersichtlich - außer, dass eine beim DDB nicht befriedigte Machtgier der zu diabtesDE gewechselten DDB-Landesverbände vielleicht erfüllt wird. Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer, Arbeitgeberverbände vertreten Arbeitgeber. Betroffene vertreten ihre Interessen über die Selbsthilfeverbände. So war es und so sollte es auch bleiben, meine ich. Was jetzt geschehen ist, stellt keine Verbesserung, sondern eher eine Verschlechterung dar.
Bernd Franz aus Haßfurt, Landesvorsitzender des Diabetikerbunds Bayern e.V. (14.09.2012)

DDB: Mit anderen Interessengruppen - aber unabhängig für Diabetiker aktiv

Kommentar zum Leserbrief: Hoffnung auf eine bessere Diabetiker-Versorgung

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Welcher Dritte denn? Im Fall der Diabetiker-Selbsthilfe ist aus meiner Sicht die Freude auf keiner Seite. Vor allem entsteht Schaden für alle Beteiligten durch wertende Kommentare mit der Wirkung: Geringschätzung der Akteure und Reduzierung der Arbeit auf monetären Egoismus. Dieses Verhalten ist kontraproduktiv und verunsichert die Betroffenen.

Eine wirksame Kooperation mit konstruktiven Konfliktlösungen entsteht durch klare Trennung der Interessengruppen mit dem gemeinsamen Ziel, den Diabetes besser zu beherrschen. Dafür setzt sich der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) ein. In Baden-Württemberg funktioniert diese Zusammenarbeit bestens.

Dazu trägt die gegenseitige Wertschätzung der Menschen in ihren unterschiedlichen Funktionen und Kompetenzen ebenso bei wie die Toleranz der unterschiedlichen Interessen. Ein selbständiger Arzt wird aus seiner Position heraus auch seine Interessen vertreten, eine Krankenkasse wird in jedem Fall die Kosten im Auge behalten und ein Betroffener wird für sich selbst die bestmögliche Behandlung einfordern. Das ist gut so und in einer demokratischen Gesellschaft Normalität.

Der Deutsche Diabetiker Bund vertritt seit 1950 die Interessen aller Menschen mit Diabetes und arbeitet kontinuierlich mit Ärzten und Beratern zusammen. Mit der Deutschen Diabetes-Stiftung, die 1985 zusammen mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft gegründet wurde, unterstützt der DDB Forschungsprojekte zum Thema Diabetes, um eine bessere Versorgung der Diabetiker zu ermöglichen. Außerdem hat der Deutsche Diabetiker Bund 2011 die Stiftung "Mittelpunkt Mensch" ins Leben gerufen, in der erstmals die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes im Mittelpunkt stehen.

Strukturen verändern sich in Zeiten des demografischen Wandels permanent. Eine Reform des DDB hat längst begonnen. Was Hand und Fuß haben soll, benötigt jedoch seine Zeit. Ich meine - wenn wir, die Betroffenen, zusammenstehen und weiterhin unabhängig mit Ärzten kooperieren, werden wir die Probleme, die wir mit und durch den Diabetes haben, meistern können.
Elke Brückel, Diabetikerin aus Gaggenau, Vorsitzende des DDB-Landesverbands Baden-Württemberg e.V. (14.09.2012)

Es gibt nicht nur Kritik an diabetesDE:

Hoffnung auf eine bessere Diabetiker-Versorgung

Endlich gibt es jetzt einen Verband mit Profis und Laien, das heißt: mit Ärzten und Beratern auf der einen Seite, und mit uns als Patienten (Diabetiker) auf der anderen Seite. Dass der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) mit seinen veralteten Strukturen jedoch nur 40.000 Mitglieder hat, gibt mir zu denken. Deshalb bin ich guter Hoffnung, dass "diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe" auf einem guten Weg ist und bleibt!
Leonhard Schmitz, Diabetiker aus Bergheim sowie Gründer und Vorstandsmitglied der: Diabetes Selbsthilfegruppen B.B.E. e.V. (12.09.2012)

Kommentar der DiabSite-Redaktion

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Patienten ist punktuell sicher wichtig; aber eben nur punktuell meine ich. Es gibt einige Bereiche, in denen sich die Interessen der beiden Gruppen auch diametral gegenüberstehen können: So gibt es zum Beispiel Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die Patienten aus eigener Tasche bezahlen müssen, ihnen aber weniger nützen, als dem Arzt, der daran verdient.
Helga Uphoff, Initiatorin und Chefredakteurin des Diabetes-Portals DiabSite.

Kommentar zu einem Beitrag im DiabSite Diabetes-Weblog:

Diabetesorganisationen im Streit

Die Diabetes-Organisationen und Verbände haben sich eigentlich den Interessen von Millionen Diabetikerinnen und Diabetikern verschrieben. Wenn Sie sich streiten und fast schon gegenseitig zerfleischen, ist das meiner Meinung nach nicht nur sehr bedauerlich, sondern geradezu bedenklich. Das ist wie ein Faustschlag ins Gesicht für alle Menschen mit Diabetes, die fest an sie glaubten und bis heute glauben.

Nicht sie werden die Gewinner sein, sondern letztlich die, gegen die sich alles Mühen und Kämpfen der Diabetes-Organisationen richtet; die Krankenkassen, die Politik und alle, die sonst noch Leistungen für Diabetiker streichen wollen."
Richard Haßler, Diabetiker aus Kerpen und Betreiber des Forums: Pro-Diabetes. (14.07.2012)

Kommentar zu einem Beitrag im DiabSite Lesefutter:

diabetesDE, eine Betrachtung ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Dem Resümee des unbekannten Verfassers kann nur zugestimmt werden. "Die grundsätzliche Absicht, Energien zu bündeln und an einem Strick zu ziehen" ist sicherlich begrüßenswert.

In der Tat sollte, um an einem Strick zu ziehen, "Diabetes Deutschland" als ein loser Dachverband der im Diabetessektor tätigen Vereine und Organisationen gegründet werden. Es war sinngemäß an eine Erweiterung der bereits vorhandenen Deutschen Diabetes-Union (DDU), bestehend aus DDG, dem DDB, dem BdKJ und dem VDBD gedacht worden. Das Motto der DDU lautete damals: "Gemeinsam sind wir stärker."

Dieser Versuch ist bekanntlich gescheitert. Mit diabetesDE wurde schlichtweg ein neuer Verein gegründet, der sich auf dem Diabetesgebiet tummelt - um im medizinischen Jargon zu bleiben, eine me too-Innovation. Es gibt nichts, was es nicht bereits vor diabetesDE schon gegeben hätte - allerdings nicht in dieser aufgeplusterten Form.

Vor allem der letzte Satz des Beitrags, als der Verfasser sich im Resümee zum Aufwand/Nutzeffekt von diabetesDE äußert, hat mich nachdenklich gestimmt: "Man sollte dem ein Ende setzen, damit dringend benötigte Ressourcen wieder frei werden - für den Kampf gegen Diabetes."
Prof. Dr. med. Peter Bottermann, München. (09.03.2012)

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Adventskalender mit Diabetes-Quiz

Ich freue mich jedes Jahr auf Ihr Weihnachtsrätsel! Es ist toll, in welch unterhaltsamer Weise - mit einem Schmunzeln - Sie hier Diabeteswissen vermitteln. Durch Ihre Fragen im Adventskalender mit Diabetes-Quiz erhalte ich Informationen und Kenntnisse, die ich mir auf einem anderen Weg nur schwerlich angeeignet hätte.
Großartig! Bitte machen Sie weiter so.
Hans-Otto K., Diabetiker aus Mering. (22.12.2011)

Aktuelle Berichte, Anregungen und Hinweise für Diabetiker wichtig

Ich möchte mich bei Ihnen für den DiabSite Diabetes-Newsletter ganz herzlich bedanken. Für einen, der sich täglich spritzen muss, gibt es auf Ihren interessanten Seiten vieles zum Nachlesen. Wenn man sich nicht selbst um etwas kümmert, ist man ja oft sehr hilflos. Ihre Berichte, Anregungen und Hinweise sind für einen Diabetiker sehr wichtig.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2012!
Klaus D., Diabetiker aus Rochlitz. (16.12.2011)

Diabetes und Fliegen

Ich habe gestern meinen neuen Personal-Ausweis abgeholt und mir gedacht: Wie einfach wäre es, wenn man eine ähnliche Chip-Card hätte, die einen als Diabetiker/in ausweist und die momentan benötigten/mitgeführten Medikamente und Testutensilien eingespeichert hätte. Eigentlich dürfte es doch kein Problem sein, so etwas international einheitlich herzustellen. Die Chip-Karte könnte nur vom betreuenden Arzt gespeichert werden. Das wäre dann quasi die Sicherheit. Ich persönlich finde es ganz schön demütigend, mich bei jedem Flug "outen" zu müssen und dann immer noch schräg angeschaut zu werden! Wo und wie könnte man so etwas wohl anregen?
Christin S., Diabetikerin aus Köln. (11.09.2011)

Antwort der DiabSite-Redaktion

Leider kennen wir auch keine konkrete Anlaufstelle, hoffen aber, dass Ihr Leserbrief vielleicht andere auf eine Idee bringt. Sollten wir einen Hinweis erhalten, melden wir uns gerne bei Ihnen.
Helga Uphoff, Initiatorin und Chefredakteurin des Diabetes-Portals DiabSite.

Keine Foren und Chats auf dem Diabetes-Portal DiabSite

Meine Meinung zu: Warum gibt es keine Foren auf der DiabSite?

Ich Begrüße diesen Entschluss der DiabSite-Redaktion! Tipps von Laien, die oft in bester Absicht gegeben werden, können gefährlich sein. Längst nicht alles, was für einen Typ-2-Diabetiker gut ist, hilft auch mir. Ich, Baujahr 1940, habe seit 2002 einen LADA. Dieser Diabetes-Typ ist eher selten, weshalb viele, die ihn nicht kennen, dann mit falschen Ratschlägen kommen, die sogar gefährlich werden können.

Medizinische Themen sollten meiner Meinung nach weder auf einer Diabetesseite im Netz, noch in der Genealogie (mein Hobby) öffentlich einsehbar diskutiert werden!
Ing. Walter Kailbach, Diabetiker aus Groß Gerungs, Österreich. (25.04.2011)

Bedeutung von Selbsthilfegruppen

Kommentar zur Nachricht: Wie Selbsthilfe die Diabetestherapie unterstützen kann

Gewiss sind Selbsthilfegruppen, die der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) übrigens schon seit rund 60 Jahren anbietet, eine wichtige Anlaufstelle für Diabetiker und ihre Angehörigen. Einen Besuch beim Arzt ersetzt sie jedoch in keinem Fall. Und auch in die individuelle Therapie oder persönliche Therapieentscheidungen sollte sie sich meiner Meinung nach nicht einmischen. In der Selbsthilfe stehen der Erfahrungsaustausch, die Wissenserweiterung und vor allem die Bewältigung des Alltags mit der Krankheit im Vordergrund. Deshalb sehe ich diese Presseinformation ähnlich kritisch, wie die DiabSite-Redaktion.
Uta Weiß, Diabetikerin und Mitglied im Vorstand des DDB-Landesverbands Brandenburg. (01.02.2011)


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Leserbrief-Archive

zuletzt bearbeitet: 15.03.2005, zuletzt aktualisiert: 22.01.2015 nach oben

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