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Hypoglykämie-Tagebuch

Wie behandle ich eine Unterzuckerung?

Essen Sie 25 Gramm Traubenzucker und testen Sie Ihren Blutzucker, wenn Sie es genauer wissen wollen, gleich danach. Bei einer Unterzuckerung ist der Blutzucker dann immer noch niedrig, aber Sie haben ja schon reagiert und müssen sich nicht mehr beunruhigen. Es gibt auch Alternativen zum Traubenzucker, Sie sollten sich jedoch auf wenige schnell wirksame Kohlenhydrate konzentrieren, die Sie im Falle einer Unterzuckerung - auch wenn Sie bereits verwirrt sind - zur Hand haben und noch sicher anwenden können

5 Täfelchen Traubenzucker à 5-6 g entsprechen:

Schwere Unterzuckerungen mit Bewusstlosigkeit oder Krämpfen bedürfen der Hilfe eines Arztes oder eines kundigen Helfers. Ein Angehöriger kann Glukagon in den Muskel spritzen, wenn er eingewiesen ist und es sich zutraut, ein Arzt spritzt normalerweise Traubenzucker in die Vene. Es dürfen dann dem Betroffenen keine Kohlenhydrate in den Mund gesteckt werden! Falls die Glukagonspritze nach 10 Minuten nicht wirkt: Sofort den Notarzt rufen!

Wie lassen sich Unterzuckerungen vermeiden?

Besprechen Sie Ihre Insulintherapie regelmäßig mit Ihrem Arzt. Ein Thema dabei sollte die Häufigkeit von Unterzuckerungen sein. Vielleicht gibt es ein Insulin, das für Sie weniger risikoreich ist.

Nehmen Sie das Unterzucker-Risiko ernst und achten Sie auf die typischen Warnzeichen. Unterzuckerungen entstehen vor allem dann, wenn Sie versuchen, Ihren Blutzucker besonders gut einzustellen.

Achten Sie auf die richtige Insulinmenge und das Anpassen der Insulindosis.

Messen Sie regelmäßig Ihren Blutzucker!

Wenn sich trotz Ihrer Anstrengungen eine schwere Unterzuckerung nicht vermeiden ließ: Verbessern Sie Ihre Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung! Halten Sie alles bereit, was zur Behandlung einer schweren Unterzuckerung notwendig ist!

Unser folgender Zehn-Punkte-Plan kann Ihnen helfen.

Nutzen Sie das Hypo-Tagebuch und die von uns empfohlenen Maßnahmen, um Probleme mit Unterzuckerungen zu vermeiden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Dr. Antuña de Alaíz und
Dr. phil. Axel Hirsch

zuletzt bearbeitet: 31.05.2011 nach oben

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