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Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen

Pressemitteilung: Hochschule Rhein-Waal

Schaephuysen setzt auf Fitness in freier Natur

Wer sich häufig bewegt, stärkt Körper, Geist und Seele. Regelmäßig durchgeführte Bewegung und Sport helfen zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen, fördern den Stressabbau, steigern das individuelle Wohlbefinden und erhöhen die Lebensqualität. Um sportlich aktiv zu sein, nutzen viele Menschen Bewegungs- und Sportangebote ihrer Städte und Gemeinden.

Bedingt durch gesellschaftliche Veränderungen und demografische Entwicklungen hat sich das Sport- und Bewegungsverhalten vor allem in jüngster Zeit stark verändert. Während in der Vergangenheit ein großer Teil dieser Angebote durch Vereine organisiert wurde, findet der Sport heute vermehrt selbstorganisiert und in der Natur statt. Dieses geänderte Bewegungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger stellt Städte und Gemeinden aktuell vor neue Herausforderungen und verändert Sport- und Bewegungsangebote für alle grundlegend. Gleichzeitig sollen die Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt werden.

Eine komplexe Aufgabe, der sich die Schaephuysener Arbeitsgruppe "Natur erleben und Outdoor-Sport" als Teil der Dorfentwicklung gemeinsam mit zwei Masterstudierenden der Hochschule Rhein-Waal stellt: Wie sollen Anreize für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Gemeinde Schaephuysen geschaffen werden, sich mehr in der umgebenden Natur zu bewegen und Outdoor-Sportarten Raum in Schaephuysen zu geben?

Gemeinsam mit den Studierenden Nicole Bünger und Johanna Potthast des Masterstudienganges "Gesundheitswissenschaften und -management" konnte die Arbeitsgruppe jetzt das Konzept eines Bewegungsparcours entwickeln und damit ihrem Ziel einen großen Schritt näher kommen. Bewegungsparcours, die aus Elementen eines Trimm-Dich-Pfades und Fitnessgeräten bestehen, ermöglichen allen Altersgruppen Bewegung in der Natur.

Die Konzeption des Bewegungsangebotes wurde von den Studierenden im Rahmen ihres Forschungsprojektes in Kooperation mit Mitgliedern der Gemeinde und der Arbeitsgruppe durchgeführt. Betreut wurden die Studierenden seitens der Hochschule von dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Robert Renner und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Fakultät Life Sciences Heike Holtappel.

Dem Konzept des Bewegungsparcours ging eine intensive Analyse des Ortes sowie der Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde durch die Studierenden voraus. So machten sich die Studierenden während einer ausgiebigen Fahrradtour mit der Umgebung vertraut und nahmen Kontakt zur Arbeitsgruppe auf, bevor sie eine umfangreiche Befragung der Bürgerinnen und Bürger durchgeführten, um die Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen eines Bewegungsangebotes zu ermitteln.

Ihre Ergebnisse sowie erste Ideen zur Umsetzung eines Bewegungsangebotes präsentierten die Studierenden der Arbeitsgruppe und diskutieren diese anschließend mit den Mitgliedern intensiv. Dabei stieß die Idee eines Bewegungsparcours auf besonders großes Interesse der Arbeitsgruppe und gab damit den Anstoß für die Konzeptentwicklung.

zuletzt bearbeitet: 10.04.2017 nach oben

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